#129 - Verbindung als Erfahrung

Shownotes

In dieser Folge spricht Jessica Fenzl mit Sonja Hartmann über Verbindung, Körper, Zugehörigkeit und die Kraft gemeinsamer Erfahrung. Sonja ist Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Tanztherapeutin und ihre Mission: Menschen wieder in Verbindung bringen. Mit sich. Miteinander. Im Team. Im Kreis. Im Körper.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine Begegnung an der Ostsee, bei der Jessica erlebt hat, wie viel Lebendigkeit, Freude und Nähe entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam tanzen, sich an den Händen fassen, miteinander lachen, stolpern, klatschen, sich drehen und plötzlich spüren: Ich habe hier einen Platz. Gemeinsam sprechen Jessica und Sonja darüber, welche Grundbedürfnisse im Kreistanz berührt werden, wie Zugehörigkeit innerhalb weniger Minuten erfahrbar wird und welche Bedeutung körperliche Erfahrung für Teams, Führungskräfte und Organisationen haben kann. Es geht um Fehlerfreundlichkeit, um das Vertrauen in die Gruppe, um Authentizität im beruflichen Kontext und um die Frage, wie Menschen sich wieder als Menschen begegnen können.

Diese Folge ist eine Einladung, Verbindung körperlich zu denken, Begegnung erfahrbar zu machen und Räume zu schaffen, in denen Menschen mit ihrer Lebendigkeit, Verletzlichkeit und Unperfektion willkommen sind. Du erfährst in dieser Folge, wie Kreistanz als Erfahrungsraum für Zugehörigkeit wirken kann, weshalb Verbindung im Körper beginnt, welche Kraft gemeinsame Bewegung für Teams entfalten kann und wie viel Professionalität darin liegt, sich als Mensch zu zeigen.

Mehr über die Arbeit von Sonja Hartmann: www.sonjahartmann.eu Über WhatsApp kannst du direkt mit Sonja in Verbindung kommen: 01512 2230477

Schau mal, was Jessica alles macht: www.flowpunkt.de Passend zu diesem Thema bietet Jessica eine systemische Community an, die sich zwar online trifft und daher nicht im Kreis tanzt, aber ansonsten feinste systemische Themen bewegt und das zentrale Element der VERBINDUNG lebt. Zum flowspace-der systemischen Community: https://site.flowpunkt.de/flowspace

Mehr über die Arbeit von Teresa: https://www.healingsoundsbyresa.de

Lass uns auf Instagram vernetzen: https://www.instagram.com/flowpunkt/

Join the next level, Teresa und Jessica

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge.

00:00:29: So schön, dass du wieder rein hörst!

00:00:32: Du bist genau richtig hier, wenn du tief an die systemischen Zusammenhänge eintauchen willst.

00:00:36: Sie verstehen möchtest und Lust hast deine Beratungsgespräche auf das nächste Level zu bringen.

00:00:41: Und du bekommst dir ein Mix aus Solo-Folgen und Interviewfolgen!

00:00:46: By the way, hast du in der letzten Podcast Folge die Solo-Volge von Jessica zum Thema Aufstellungsarbeit schon reingehört?

00:00:55: Heute geht es mit einer Interviewfolge weiter... Jessica befindet sich im Interview mit Sonja Hartmann.

00:01:02: Und Sonjas Mission ist es, Menschen in Verbindung zu bringen – zu sich und zu anderen!

00:01:08: Als Tischlerin auf Wanderschaft hat sie festgestellt dass Menschen aus vielen verschiedenen Welten diese Sehnsucht verbindet, sich zugehörig zu fühlen als eines der wichtigsten menschlichen Grundbedürfnisse.

00:01:20: Als Coach und High-Praktikerin hat sie sich auf die Fahne geschrieben, Menschen in Organisationen und insbesondere Führungskräfte wieder in Kontakt zu bringen.

00:01:29: Und sich auch im beruflichen Kontext als Mensch zu zeigen!

00:01:33: Dafür schafft sie Erfahrungsräume, in denen Menschen spüren, dass sie keine Angst haben müssen oder als unprofessionell abgestempelt werden.

00:01:42: Wenn Sie sich als nahbar, authentisch und verletzlich zeigen... wenn wir uns zeigen und Verbindung zulassen ist das für alles Zuträglich, auch für die Produktivität.

00:01:54: Und Sonja lebt an der Ostseeküste und arbeitet gerne überall im deutschsprachigen Raum.

00:01:59: Sie macht Burnout-Präventionen, Coaching und Teamtage!

00:02:04: In dieser Podcastfolge nimmt sie dich mit in ihr Herzensthema und ihr Wirken in dieser Welt.

00:02:10: – viel Spaß mit dieser Folge!

00:02:12: Sonja so schön dass du heute hier als Gast im Podcast bist.

00:02:17: herzlich willkommen.

00:02:19: Ich freue mich auch mega, Herzika.

00:02:21: Schön hier zu sein!

00:02:22: Danke.

00:02:23: Hast du heute schon getanzt?

00:02:26: Das ist eine Frage wie du tanzen definierst oder?

00:02:32: Für mich ist Atmen auch Tanzen also insofern habe ich definitiv getanzt aber sicherlich nicht so getanzt was man gemeinhin als Tanz versteht.

00:02:44: Ich habe gerade im Badezimmer ein bisschen abgedänzt und da hab ich mich irgendwie innerlich so auf unser Gespräch vorbereitet.

00:02:53: Und hatte irgendwie Lust, das schon mal an dich zu denken.

00:02:59: Wir haben uns vor noch gar nicht allzu lange Zeit kennengelernt und hatten irgendwie so ein White-Miteinander, dass ich mich sehr freue das du meine Einladung angenommen hast hier zu sein.

00:03:11: Und ich frage die Menschen im Podcast was ist das Herzensthema?

00:03:17: Was ist so deine Mission mit der Du in die Welt gehst?

00:03:21: und ich freue mich von Dir zu hören!

00:03:25: Ja, sehr gerne!

00:03:27: Also meine Mission ist relativ schlicht, meine Mission und Visionen ist die Menschen miteinander in Verbindung zu bringen.

00:03:36: Zu sich selber klar weil wenn du mit dir selber nicht verbunden bist es schwierig mit anderen in Verbindungen zu gehen.

00:03:43: Und das durchzieht auch so mein ganzes Leben.

00:03:47: Jetzt, wo ich als Therapeutin und als Coach unterwegs bin ist das sozusagen auch auf meine Fahnen geschrieben.

00:03:54: Obwohl es schon auch in meiner Kindheit und in meinem vorherigen Berufsleben auch schon immer Thema war.

00:04:03: Und ich glaube an dem Punkt haben wir beide uns ja auch getroffen.

00:04:08: Das

00:04:10: ist ja auch voll mein Thema, dass ich irgendwie so die Idee habe diese Welt profitiert von noch mehr Verbindung.

00:04:19: Von Menschen, die sich zusammentun und sich gut tun.

00:04:24: Was tust du konkret um diese Missionen herumzusetzen?

00:04:31: Wo fange ich denn da an?

00:04:33: also... Ich fange mal damit an, wo wir uns getroffen haben oder Jessica?

00:04:43: Ja, sehr gerne.

00:04:44: Also ich bin ja halt Praktikerin für Psychotherapie und meine Methode ist der Tanz.

00:04:48: also ich bin Tanztherapeutin Und als solche habe ich lange auch in Kliniken gearbeitet, psychiatrisch und dort habe ich verschiedenste tanztherapeutische Methoden angewandt.

00:05:05: Jetzt bin ich aber seit Corona aus den Kliniken raus und bin viel als Coaches unterwegs.

00:05:13: Und so meine kleine, eigene Spielwiese ist hier nebenan ein wunderbares Bio-Hotel wo ich die Gäste dort im Rahmen des Hotelprogramms mit meinen Talenten sage jetzt mal an meinen Methoden Beglücke.

00:05:36: Und in dem Rahmen haben wir uns ja auch kennengelernt, dass ich morgens wenn die Gäste gerade aufgestanden sind sie zum Tanzen animiert habe und zwar zum gemeinsamen Tanzen nämlich im Kreis.

00:05:54: also viele sagen dazu Ringelpiz mit Anfassen.

00:06:01: Und ja, genau das haben wir dort gemacht.

00:06:04: In einer halben Stunde wo die Menschen erst bei sich selber ankommen dann sich in freiem Raum bewegend miteinander erstmal so warm werden um dann zu münden in einen Kreis tanzen und bei dieser Art des Tances ist die Verbindung natürlich sehr, sehr plakativ.

00:06:29: Also es trieft ja vor Symbolik.

00:06:31: Man ist haptisch verbunden mit den Händen und energetischer sowieso.

00:06:39: Und was da noch so?

00:06:41: alles für Faktoren wird eine Rolle spielen?

00:06:43: Die Verbindungen zur Verbindung machen... Ja, da könnten wir jetzt glaube ich noch abend Abende mit füllen.

00:06:52: aber Das ist so eine Sache, die mir ganz viel Freude macht, wo ich keinen therapeutischen Auftrag habe in dem Sinne.

00:07:01: Genau das ist also das Hotel.

00:07:04: aber ich gehe natürlich auch im Unternehmen mit verschiedensten Methoden und ja mit Führungskräften und Unternehmen arbeite ich diesbezüglich zusammen.

00:07:16: Ich würde gerne nochmal, wenn das für dich passt auch bei unserer Begegnung bleiben.

00:07:22: Weil ich würd sagen dass ich relativ offen bin allem gegenüber was mir so angeboten wird und wenn es dann darum geht irgendwie zu tanzen.

00:07:31: Dann bin ich voll dabei!

00:07:34: Auch andere Sachen gehören selbstverständlich zu diesem zu diesen Dingen, wo ich neugierig bin sie zu erproben und gleichzeitig vielleicht auch bei der Fülle an Dingen die uns so umgeben was wir alles machen können von Yoga und Atmen und alles Mögliche war diese Erfahrung für mich einfach sehr besonders.

00:08:00: Und wenn ich jetzt so an dieser eine Woche denke, die ich dort war dass ich so denke das Sticht für mich besonders heraus.

00:08:11: Und das sage ich jetzt nicht nur, weil wir beide hier miteinander gerade sprechen sondern weil ich so denke diese Verbindung auch mit der Musik die du ausgewählt hast Die habe ich so das Gefühl die ist mir noch sowie im Ohr Nicht nur Für die Abschnitte wo es um Tanzen mit der Gruppe geht Sondern auch die Musik, wo ich mit mir getanzt habe und so ganz in mich reinspüren durfte und mich mit mir verbinden durfte.

00:08:43: Das heißt, die Musik war für mich einmal eine Stelle, wo Ich denke, die ist sehr nachhaltig in mir abgespeichert Und das andere ist diese unfassbare Freude dieses sich fast auch Kugeln vor Lachen, obwohl du gleichzeitig versuchst irgendwie deine vier Schritte in die Mitte und wieder zurück zu tanzen.

00:09:09: Dass ich irgendwie so rausgegangen bin und so dachte wow da wird wie ein kindlicher Anteil in mir wach zu klatschen, sich zu stampfen, sich unterzuhaken.

00:09:24: Ich bin auch viel bei Veranstaltungen wo es vielleicht eher um Aesthetic Dance geht oder um Embodiment Movement, wo es einfach ich mit mir.

00:09:35: Aber dies ist wirklich gemeinsam in so einer relativ verständlichen Choreo.

00:09:45: Also ich konnte mir das sogar merken.

00:09:49: Genau!

00:09:49: Das ist Teil des Plans, es muss leicht sein.

00:09:53: dass ich so dachte, das hat etwas in mir geweckt oder zugelassen.

00:09:58: Wo ich sagen würde also da ist eine Gruppe von Menschen die ich nicht kenne, die ich noch nie angefasst habe und gleichzeitig hatte es so viel Lebensfreude, so viel Energie und soviel kindliches Sein in mir aktiviert, dass sich einfach nur nochmal sage Danke dafür!

00:10:19: Was klingt in dir an wenn du mir jetzt so zuhörst?

00:10:23: Jessica, das ist so krass.

00:10:25: Ich mache es jetzt schon zwanzig Jahre und ich habe es immer wieder so erlebt.

00:10:30: Das was du mir schilderst sehe ich in den Gesichtern fühle ich wird mir erzählt wird ausgedrückt auf die verschiedenste Art und Weise Und ich hab das so viele Jahre einfach so hingenommen.

00:10:46: Ich dachte ja ist so schön dass das so solche tollen Auswirkungen hat, so belebend, so zutiefst berührend.

00:10:55: Und ich habe mir erst wirklich sehr spät, nämlich als wir alle viel Zeit hatten in der Coronazeit, mir darüber Gedanken gemacht... Mensch was passiert denn da eigentlich?

00:11:06: Was passiert da

00:11:07: eigentlich?!

00:11:07: Weil Es sind nur so Menschen wie du, die jetzt wirklich auch Erfahrungen haben, wie du gerade gesagt hast mit sich selber und in der Bewegung.

00:11:17: Und offen sind für andere Menschen.

00:11:20: Sondern oftmals sind da ja auch so Menschen hingeraten also ich sage wirklich Hingeraten, die gar nicht so recht wussten was auf sie zukommt beziehungsweise die sogar etwas anderes erwartet haben nämlich vielleicht eine Klangmassage oder keine Ahnung, Yoga in etwas was sie kannten und plötzlich stehen Sie da und werden so in das Geschehen mit hinein gezogen.

00:11:47: Vielleicht auch weil sie von jemandem überredet wurden jetzt mitzukommen oder der das schon kennt.

00:11:52: ja Also so richtige Widerstände was ich auch im Kliniken erlebt haben.

00:11:58: Da mussten die zu mir kommen teilweise die Patienten und saßen da wirklich voller Widerstande Ja soll ich hier auch noch tanzen?

00:12:05: Und dann haben wir losgelegt und ich erlebe genau das, was du mir jetzt gerade geschildert hast.

00:12:13: So eine Herzensberührung auch bei gestandenen Männern die da vor mir stehen mit manchmal drehenden Augen und überhaupt nichts fassen konnten, was damit ihnen passiert ist.

00:12:26: Und dann habe ich mir Gedanken drüber gemacht – Was passiert da eigentlich?

00:12:30: Weil ich nämlich mir selber diese Frage auch gestellt hab also... Ja, ich höre das und es erwärmt natürlich auch mein Herz.

00:12:40: Dass sich den Rahmen bieten kann dass sowas geschehen kann und gleichzeitig war das auch so was recht unbewusstes oder ja es ist einfach so passiert bis ich dann eben auf die Suche gegangen bin genau nach Gründen.

00:12:57: Was hat deine Recherche da ergeben?

00:13:00: Was würdest du sagen?

00:13:01: was passiert da?

00:13:04: Wie kann man das beschreiben?

00:13:08: Ja, also ich glaube auch da ist es wieder recht

00:13:11: schlicht.

00:13:13: Die Erkenntnis, dass es im Grunde genommen darum geht uns als Menschen zu begegnen.

00:13:19: Dass wir Grundbedürfnisse haben die in diesem Setting offensichtlich sehr stark bedient werden und erfüllt werden.

00:13:30: Also ganz oben steht natürlich das Grundbedirfnis der Nachzugehörigkeit.

00:13:34: Das ist ja laut Hirnforschung das Grundbedürfnis Nummer eins, also noch stärker als Liebe.

00:13:45: Und es können wir in diesem Setting innerhalb kürzester Zeit erfahren.

00:13:49: und das zweite Grundbedörfnis auch nach Sinnhaftigkeit.

00:13:56: Also wir haben da so eine Art Projekt.

00:13:58: Wir wollen erst diesen Tanz irgendwie hinkriegen Und ziehen jetzt sozusagen hier alle an einem Strang.

00:14:07: Also wir sitzen ja in einem Boot und irgendwie soll das jetzt gehen, ja?

00:14:13: Die Menschen erleben sich offensichtlich auch im Rahmen wo sie keine Angst haben müssen Fehler zu machen.

00:14:23: Das kennen wir leider nicht mehr.

00:14:26: so wirklich weil unsere Gesellschaft so leistungsbezogen aufgebaut ist.

00:14:30: Unsere Fehlerkultur sind insbesondere hier in Deutschland Naja, nicht so konstruktiv.

00:14:36: Sagen wir mal so und die Amerikaner zum Beispiel haben eine ganz andere Haltung zu, zum Scheitern.

00:14:45: Wir wollen jetzt dieses Tänzchen machen.

00:14:48: es kommt ja auch auf nichts drauf an.

00:14:50: ich muss keine Angst haben bewertet zu werden gedisst zu werden womöglich dafür sorgte natürlich als Rahmgeberin dass da ein wertfreier Raum entsteht Und die Menschen sind dadurch ganz unbewusst eingeladen, sich zu zeigen in all dem was sie ausmacht.

00:15:13: Was sie sind und miteinander alle auf Augenhöhe eine gleiche Position, alle gleichberechtigt und dann im Miteinander ein Ergebnis zu kreieren.

00:15:33: so ja Also erfolgreich zu sein, also gemeinsam Erfolg zu erleben und alle haben gleich bedeutend daran teil gehabt.

00:15:43: Ja ich glaube das sind die Kernpunkte.

00:15:48: Und jetzt könnte man ja so denken, ja das sind zwei Kernpunkten, das sind so zwei Grundbedürfnisse und so... Ich möchte das gerne nochmal siebzehnfach unterstreichen weil du gesagt hast Wir begegnen uns als Menschen.

00:16:07: Wir fassen uns an!

00:16:09: Oh ja.

00:16:09: Wir checken miteinander, sind wir bereit uns unterzuhaken?

00:16:16: Wie ist das Tempo dieses Unterhackens?

00:16:19: wenn wir uns miteinander drehen dann entsteht sozusagen so eine Art Rhythmus oder Gleichklang und ich denke dass es ein Satz sich als Menschen zu begegnen.

00:16:32: aber für mich ist das so wow!

00:16:35: Das ist so zentral Klar, ich bin langjährige Therapeuten-Beraterin.

00:16:43: Ich darf immer wieder Menschen begegnen die zu mir kommen und häufig auch sowas sagen wie das habe ich jetzt aber noch niemandem vorher erzählt oder so.

00:16:54: Aber in der Gruppe uns als Menschen zu begegne finde ist auch nochmal etwas sehr, sehr besonderes.

00:17:03: Denn wenn ich... Ich gehe häufiger mal zum Klangbad was du jetzt auch angesprochen hast.

00:17:09: Ich gehe etwas seltener zum Yoga oder solche Dinge aber ich habe so das Gefühl ich geh da rein, ich schnappe mir meine Matte leg mich dahin oder bewege mich da und dann gehe ich wieder und sage vielleicht noch so tschau schönen Tag noch!

00:17:27: Aber dieses dass wirklich anderen Menschen begegnet bin.

00:17:32: Vielleicht soll das da ja auch gar nicht sein, aber dieses, dass erlebe ich beim gemeinsamen Singen wo wir uns aufeinander einstimmen dürfen und habe das jetzt einfach sehr in deinem Raum auch beim Tanz gespürt.

00:17:48: Ja also wie als menschen sind nicht mehr so gewohnt oder es gibt einfach so wenige Erlebensräume da draußen in der Gesellschaft, wo wir authentisch sein dürfen.

00:18:07: Also dieses große Wort Authentizität und ... In diesem Climsetting.

00:18:15: Und ich denke es hat auch damit zu tun dass das sehr schnell geht ja?

00:18:18: Der Kopf ist ausgeschaltet also du wirst er so reingeworfen.

00:18:23: So jetzt geht's los und jetzt nach rechts und jetzt geradeaus und jetzt mal kurz drehen und jetzt klatschen.

00:18:29: Also du bist im Tunen,

00:18:31: hast

00:18:33: deinen Mind-Fuck wollte ich gerade sagen.

00:18:38: Ja also das was dich sonst hindern würde?

00:18:41: Du denkst jetzt darüber nach oh Gott und kann ich das jetzt und darf ich das ja jetzt und hoffentlich mache als richtig und so... Das funktioniert nicht weil es immer weiter geht und weil du sehr schnell Auch in einer Vollkast.

00:18:54: Ja, ich krieg Sinn!

00:18:55: Ich kann das hier kurz klatschen und so mein Gegenüber irgendwie auch.

00:18:59: Und dann entsteht schon so ein Zündnerfunk.

00:19:01: Wir haben es jetzt hier zusammen hingekriegt... Das geht wie so einen Lauffeuer sozusagen in diesem Kreis umher.

00:19:11: was sich dann noch weiter potenziert ist zu meinem Empfinden.

00:19:17: Und zu erleben dass das was ich mitbringe So ganz ohne Planung vorher.

00:19:23: Ich komme da einfach hin und so wie ich bin, werde ich da reingeworfen... Und es ist okay!

00:19:29: Es ist nicht nur okay sondern wow wir kriegen hier zusammen Ergebnisse hin.

00:19:35: Das ist schön und klar die Musik trägt sehr und ist auch noch mal belehmend und ist wie ein Teppich der eine Sicherheit bietet unter diesem ganzen Geschehen Weil wir das nicht mal so gewohnt sind, also uns Deutschen geht es wirklich ab.

00:19:54: In anderen europäischen Nachbarländern auch schon ist ja diese harte Begegnung ganz normal und uns wurde das ein bisschen genommen, nicht nur ein bisschen sondern haben da keine Räume mehr für im Alltag und ich denke dass es deswegen auch besonders intensiv spürbar ist in dieser Kultur

00:20:19: Vielleicht eben auch, weil es ein bisschen so einen Überraschungseffekt hat.

00:20:25: Weil du ja nicht schreibst wir werden das und das tanzen sondern es geht ja darum dass man erstmal bei sich ist und aus dieser Sicherheitszone so ich mit mir quasi dann sich im Raum umschaut mit wem man da noch zusammen ist.

00:20:45: Und du hast gerade gesagt, es gibt wenig Lebensraum.

00:20:50: und ich weiß aber dass ein wichtiger Lebensraum wo viele Menschen die hier auch zuhören sich drin befinden sind Teams.

00:21:00: Sind Arbeitszusammenhänge, sind Arbeitsgruppen?

00:21:04: So was wie Arbeitsgemeinschaften.

00:21:06: Nicht immer ist man ja ein Team wenn man nicht immer an einem gemeinsamen Ziel arbeitet.

00:21:12: aber so dieses Ja wir sagen so mein Team und meinen damit die Menschen die wir auf der Arbeit treffen.

00:21:22: Und ich glaube, dass wir beide uns da einig sind.

00:21:27: Ich bin viel als Supervisorin in Teams unterwegs die wünschen sich dann sozusagen sowas wie Zusammenhalt gute Kommunikation reibungslose Abläufe miteinander wo so persönliche Befindlichkeiten keine so große Rolle spielen.

00:21:47: und Ich habe von dir auch gehört, dass du auch in diesem Erlebensraum Team arbeitest.

00:21:56: Und da würde ich gerne mit dir noch mal eintauchen weil ich so denke, so oft versuchen wir über den Kopf Kommunikationsstrategien zu verbessern.

00:22:07: Das ist extra plakativ.

00:22:10: und welche Erfahrungen machst Du in Teams?

00:22:16: Ja also... Ein Team ist ja jetzt grundsätzlich nicht ein Team, nur weil da jetzt gerade zufällig sechs, sieben, acht Leute zusammengewürfelt um einen runden Tisch sitzen oder ein gemeinsames Projekt machen.

00:22:32: Also so ist es halt de facto oftmals.

00:22:38: aber ein Team macht ja meiner Meinung nach aus dass die sich gewahr sind das sie gemeinsam in ihren individuellen Kompetenzen natürlich, aber eben auch als Individuen miteinander jetzt hier gemeinsam was rocken wollen.

00:22:59: Bestenfalls wollen und nicht sollen.

00:23:04: Und dass wir uns als Mensch und als Persönlichkeit ja nicht zu Hause lassen das geht ja einfach nicht.

00:23:13: Und manchmal ist so mein Eindruck ist diese Vorstellung aber noch sehr stark, dass das einfach ausgezlammert werden möge.

00:23:26: Aber so ist ja die Realität nicht.

00:23:29: und das zu integrieren in die Arbeit wo Gemeinsames entstehen soll also die Kompetenzen und eben das was wir als Mensch mitbringen Das ist halt die große Kunst und da hilft Verbindung schaffen.

00:23:47: Wir sind wieder beim Thema.

00:23:50: Also wenn ich in Verbindung bin, das hat ja auch ein Stück weit zu tun mit Identifikationen.

00:23:57: Wenn ich meinen Kollegen an der Kaffeemaschine meint wegen... Ich halte ein kleines Pleuschen und da gibt es ja auch Studien zu, dass in Unternehmen wo das auch möglich ist, dass die Resultate deutlich besser sind, dann stelle ich fest, Mensch, da geht er auch gerne angeln!

00:24:19: Und darüber ist eine Identifikation entstanden und auf das Arbeitsleben bezogen.

00:24:28: Wenn ich dann doch in punktuellen Situationen gewillt habe, wenn der vielleicht mal gar nicht so einen guten Tag hat etwas von seiner Arbeit mit zu übernehmen.

00:24:39: Einfach weil diese Verbindung da ist.

00:24:45: Das herrscht halt viel Unbewusstheit drüber.

00:24:49: Das erlebe ich so und das uns bewusst sein zu bringen, die Teams erfahren zu lassen.

00:25:00: Ja, das ist so mein Steckenpferd, sag' ich mal.

00:25:05: Und da ist natürlich jetzt diese Tanzgeschichte ein großes Tool Da gehört natürlich auch noch mehr zu.

00:25:14: Aber das ist halt so wertvoll, weil es da innerhalb kürzester Zeit so schnell erfahrbar wird und man lernt sich auch selber einfach krass kennen, weil eben wie wir ihn gerade schon festgestellt haben der Kopf so schnell nicht mitkommt.

00:25:30: ja sich in der Begegnung zu erleben

00:25:36: Ich finde halt das Wort Erfahrung so wichtig, weil ich häufig auch so Anfragen bekomme von einen Tag Resilienzschulung im Unternehmen.

00:25:48: Ja, das ist ja schön und gut!

00:25:49: Ich kann euch da was erzählen aber das wisst ihr in drei Wochen eh nicht mehr.

00:25:55: Diese Erfahrung und diese Verbindung zu erleben, sodass es für mich wirklich so besonders gewesen dass ich so denke.

00:26:07: Mein Gefühl war, dass nachdem wir als völlig frei zusammengewürfelte Gruppe bei dir getanzt haben plötzlich im Kreis miteinander.

00:26:17: Dass danach wenn du die Menschen getroffen hast auf dem Weg in die Sauna oder wo auch immer du diese Menschen dann in so einem Hotel da noch mal triffst das es automatisch ganz anders war von der Verbindung her und ich wusste gar nicht ob sie gerne angeln gehen oder ob die gerne Kuchen essen, so wie ich.

00:26:44: weil das so wenig auch mit dem Kopf zu tun hat, war so meine Idee.

00:26:48: Weil wenn wir dann so Übungen machen von... Wir schreiten dem anderen mal die Ressourcen auf den Rücken oder solche Methoden wirst du wahrscheinlich auch kennen und viele, die hier zuhören auch nicht so denke, es ist sehr oft nicht verankert.

00:27:04: Das ist dann sowas wie ja ich habe das schonmal gehört dass du das magst oder dass eine Stärke von dir dies oder jenes ist.

00:27:12: Du schaffst so eine Erfahrung.

00:27:15: Und ehrlich, wenn ich das erzähle... Ich bin davon so begeistert!

00:27:19: Ja?

00:27:20: Es ist auch so mega, wenn du dann erlebst wie die Kollegen aus einem Team oder einem Unternehmen, die werfe ich ja dann aufmals genauso unvorbereitet in diese Situation und ich erlebe es natürlich auch manchmal dass die im Nachhinein sagen, oh ja nicht das gewusst hätte, ich wäre nicht gekommen.

00:27:41: Und dann sind sie so... haben diese Ausstellung, wie du sie jetzt immer wieder beschreibst.

00:27:48: Wie du sie gefühlt hast.

00:27:53: Ich habe hier meine Kollegen in diesem Setting vielleicht auch überraschend wahrgenommen.

00:28:00: So vielleicht das kleine graue Mäuschen hat plötzlich die Führung übernommen und hat mich so kräftig eingehakt um mich da rumgewirbelt und so hoch oder zu erleben, dass eine Führungspersönlichkeit in einem Moment es zulassen kann ins Vertrauen zu gehen und sich tragen zu lassen von den anderen im Kreis.

00:28:27: der Verstand es nicht mehr hergegeben hat.

00:28:31: Okay, welcher Schritt kam jetzt nochmal?

00:28:33: Ja so momentan Unsicherheit und dann aber durch diese Verbindung getragen zu sein.

00:28:39: Ah ja okay da geht's jetzt weiter weil die anderen rechts und links und alle im Kreis dafür gesorgt haben dass das Gefühl stabil bleibt.

00:28:47: Und das ist so grundsätzlich auch auf so einen Wahnsinnsahamomen.

00:28:53: Okay, wenn ich hier im Kreis, wir wollen ja zusammen so ein Projekt machen also so ein Kreistanz und wenn ich dann die Schritte erkläre und alle auf ihre Füße gucken und so ganz ehrgeizig und bemüht und bestrebt jetzt die Schritten alle richtig zu machen und alle gucken sie plötzlich auf ihre füße Ackern so alleine vor sich hin, obwohl sie dann mit den Händen verbunden sind.

00:29:18: Aber alle sind bei sich in ihrer Wahrnehmung und war der Sache.

00:29:27: Und was dann passiert?

00:29:27: Wenn du von außen guckst, wird das Gefühl gekriegt, der Kreis ist kein Kreis mehr!

00:29:34: Weil du vergisst, das Ganze im Blick zu behalten und wenn du deinen Blick hebst Erkennst und das ist ja so wunderbar.

00:29:44: Es ist uns Menschen hier zu eigen, diese Wunsch nach Symmetrie Und diese Form die können wir innerlich wahrnehmen auch wenn ich jetzt keinen Kreisstrich dahin gemalt habe auf dem Boden.

00:29:58: Ich weiß wenn ich da am Kreis stehe wo mein Platz ist Aber dafür muss ich den Kreis sehen und wenn ich nur meine Füße mir angucke Dann klappt es nicht Und dann fühlt sich das auch ganz anders an.

00:30:11: Oftmals, wir haben ja... Das was du erlebt hast Wir haben diesen Tanz einmal getanzt.

00:30:18: Wenn ich jetzt in so einem wenn ich mehr Zeit habe und richtig ans Coaching gehe Dann wird dieser Tanz einmal so.

00:30:24: Ich erkläre den und dann tanzen wir den oder funktioniert er auch weil es alles halt einfach umzusetzen ist Tanzen wir den noch ein zweites Mal und dann können wir die Aufmerksamkeit auf andere Dinge legen, nämlich genau darauf.

00:30:40: Aha!

00:30:40: Jetzt lasse ich mal meine Füße das alleine machen weil sie können das schon.

00:30:44: Ich muss ihn nicht ständig beobachten und observieren.

00:30:47: Und richte dafür meine Aufmerksamkeit auf meinen Gegenüber.

00:30:53: Da wird es wieder so triefend symbolisch.

00:30:56: also ich sehe wo der Andere steht auch da gegenüber im Kreis.

00:31:01: Überall sehe ich, bei denen im Kreis kann ich alle sehen.

00:31:03: Das macht den Kreise aus!

00:31:07: Und wenn du dir überlegst wo das Wort Verständnis herkommt, also Verständnissen haben?

00:31:12: Ich sehe wo du stehst und dann tanzen wir diesen Tanz nochmal in diesem Bewusstsein...ich bin Teil von.

00:31:23: Wir tanzen es hier gemeinsam und auch wenn dass meine Füße gerade nicht perfekt alles umsetzen Vertraue ich darauf, dass alle ihr Bestes geben und so kommt ein ganz anderer Fluss.

00:31:37: Also das Ergebnis, wenn man es jetzt mal buchhalterisch betrachtet... Das Ergebnis ist ein deutlich besseres!

00:31:47: Wenn ich in dieses Vertrauen gehe, wenn ich mein Bestes gebe, meine Leistung abrufe aber auch darauf vertraue, wenn nicht einmal einen guten Schritt Tag in Betragungssinn erhabe.

00:32:00: Okay, da ist jemand der sorgt dafür dass es gemeinsam hier aber auch weitergeht.

00:32:05: Ja so was wie das war jetzt irgendwie eine Sekunde zu lang jetzt mal schnell aufholen um den Kreis dann sozusagen wieder rundzumachen und wieder an seinen Platz zu stolpern rennen hüpfen ja Das ist für mich sozusagen sowas Ursystemisches, wo ich so denke.

00:32:30: Manchmal versuchen wir ja auch mit Aufstellungsarbeit Menschen an ihren Platz zu stellen, zu bringen einzuladen und Ich habe das Gefühl dass in dem Kreis Tanz gar kein Zweifel daran besteht Dass alle ihren Platz haben Und dass du an deinen Platz gehörst und ihn intuitiv spürst.

00:32:53: Das, was mich glaube ich so berührt hat war diese Lebendigkeit und Leichtigkeit mit der der Kreis entsteht und alle an ihren Platz kommen ohne dass da jetzt eine große Intervention vorausgegangen wäre.

00:33:06: Und ja das

00:33:08: finde ich

00:33:09: das Wort fairständnis.

00:33:13: Wow!

00:33:14: Dann können wir es teilen.

00:33:17: Ja oder auch Verhandlungen führen?

00:33:22: Also früher hatte man einfach einen Handschlag, hat gegolten und wir stehen da Hand in Hand.

00:33:27: Und das ist so körperlich spürbar!

00:33:30: Wir sind ja noch so im dekarischen Sinne irgendwie alle groß geworden ne?

00:33:33: Ich denke also bin ich als ob nicht nur ein Kopfhab unter Körper, deswegen so'n Anhängensinn.

00:33:39: Aber dass unser Körper so wichtig ist für unser Sein und uns so viele Erfahrungen schenkt und Ausdrucksmöglichkeiten schenken und das zu integrieren passiert da ja auch ganz automatisch.

00:33:56: Ganz automatisch, weil ohne den Körper ist es dann nicht möglich das auszuführen.

00:34:05: Ja sehr!

00:34:06: Es ist sehr archaisch und wenn wir dann noch weiter eintauchen würden in die Ur-Symbolik des Kreises und so... Das ist ja alles sehr.

00:34:15: Also so uralt in unseren Zellen verankert, dass es einfach auch mit jedem Menschen auf eine noch so hohe Widerstände hat damit risoniert.

00:34:23: Es ist so tief in unseren zellen drin und ja unter dieser Methode wenn man's so nennen will kommt das alles zum Ausdruck.

00:34:33: Das war auch mein Gefühl dass es wie ein Erinnern ist oder sowas wie oh ja das habe ich lange nicht mehr gemacht Aber ich weiß noch, wie es geht.

00:34:46: So was von... Ja das ist abgespeichert.

00:34:49: Es kommt auch ein bisschen darauf an, wie du die Menschen da hinführst ja?

00:34:53: Also wenn du natürlich jetzt eine Aufführung anstrebst oder so und alles muss perfekt sein, dann wird natürlich sowas anders angeleitet.

00:35:02: aber wenn du als Rahmgeberin Es scharfst, dieser Leichtigkeit Raum zu geben und mit der inneren Haltung reingeht.

00:35:14: Ich weiß dass wir das hier gemeinsam hinkriegen.

00:35:18: Ich weiss es einfach daran!

00:35:20: Und weil du das gerade sagst, es gibt keinen Zweifel... ...es gibt für mich auch da kein Zweifelt, dass wir es hier gemeinsam umsetzen und dass jeder in seine Eigenverantwortung geht und seinen Teil dazu beiträgt.

00:35:31: davon gehe ich einfach aus.

00:35:34: so und das passiert dann auch In aller Unperfektion.

00:35:41: Und das ist ja das Schöne, ja?

00:35:43: Ich glaube, das habe ich auch sehr gespürt weil wir sagen ja auch in sowas wie Beratungskontexten, Coaching-Kontexte, dass wenn ich da mit einem Selbstverständnis reingehe, wenn ich die Hoffnung habe, dass da noch was geht und sich Bewegungen zeigen darf Dann hat das eine wahnsinnig große Auswirkung auf das, was passiert.

00:36:09: Während ich so reingehe und denke mit denen wird es eh nix... Oh mein Gott!

00:36:12: Das wird heute voll der schwierige anstrengende Team-Tag.

00:36:16: So dann wird's wahrscheinlich auch so.

00:36:19: Also ich kann...

00:36:20: Es gibt Studien zu tun?

00:36:22: Ja meine Wirklichkeit jederzeit erzeugen.

00:36:27: Und darauf wo ich meinen Blick richte da ist ja dann quasi die Energie oder der Fokus.

00:36:35: Ich mag dich noch fragen, wie du in dieses Selbstverständnis, in dieses Raum halten hineingekommen bist.

00:36:44: Denn ich weiß dass sich gerade einige Menschen die hier zuhören auch mit diesem Thema beschäftigen.

00:36:50: so Wie kann ich das schaffen?

00:36:53: So ein Raum zu halten der auch diese Freude dieses Kichern dieses Laute dieses Rennen und so auch hält.

00:37:04: Und wie hast du es geschafft, in dieses Selbstverständnis reinzukommen von Es wird eh gut?

00:37:14: Jessica Dazrasimi war das.

00:37:15: ich habe das nicht gelernt also das ja war irgendwie immer schon da ist vielleicht ein Teil meiner Persönlichkeit.

00:37:27: Also ich weiß noch Ich war sechzehn.

00:37:30: Da hat mal eine Freundin die sich da ihr Herz bei mir ausgeschüttet hatte gesagt Sondern wenn ich immer mit dir spreche, dann erscheint denn immer alles so leicht hinterher.

00:37:45: Also ah du musst natürlich selber Freude daran haben an deiner Methode, egal welche Methode du anwendest als Coach.

00:37:51: Du musst dich selber super finden ist ja klar oder?

00:37:55: Egal was du machst das überträgt sich dann und ich habe selber total viel Freude da dran.

00:38:02: Das habe ich dann auch erst später für mich festgestellt.

00:38:06: Insbesondere mit Menschen zu tun haben, die das eben zum ersten Mal machen.

00:38:12: Ich hab früher auch Standard-Tanzkurse gegeben und dann haben mich Kollegen gefragt, ist es nicht langweilig immer nur den Anfängerkurs?

00:38:19: Und ich so, nein!

00:38:20: Das ist genau was mich interessiert also immer diese gleichen einfachen Abläufe dem Menschen nahezubringen weil gerade im Anfängerkurs ja Menschen Mit großen Hürden kommen oftmals, dann haben sie den Kurs geschenkt bekommen von jemandem und sondern dahin.

00:38:38: Und haben auch ihre Glaubenssätze gehört und ich kann ja gar nicht tanzen und wir soll das alles gehen und so... ...und da den Menschen ihre Hemmungen zu nehmen, das war meine Interesse.

00:38:49: Das war aber überhaupt, es war mir überhaupt gar nicht bewusst lange Jahre.

00:38:53: Ich habe einfach nur einen Wunder, ich mache gerne die Anfängerkurse, ja so ist das!

00:38:58: Das ist glaube ich mir sozusagen meinen einfach, wo mein eigenes Interesse hingeht.

00:39:05: Und das glaube ich kann ich wirklich gut auch in anderen zusammenhängen so Brücken zu bauen Hemmungen zu nehmen und in dieses Selbstverständnis zu führen.

00:39:16: Ich habe nun sehr körperorientierte Methoden und natürlich auch selber im Kontakt mit mir zu sein und in meinem Körper selbst Verständnisse.

00:39:29: also Ich habe früher mal gesagt, beim Tanzen ist man nix zu peinlich.

00:39:34: Ich hab natürlich auch so Themen wo ich Hemmungen habe und so, ich bin da noch nicht erläutet, klar.

00:39:39: aber was Körper angeht, dann bin ich also... Da hab' ich das bringe ich so mit!

00:39:44: Und das ist natürlich auch sehr einladend denn für andere und wenn jemand diese Methode gerne auch mal ausprobieren möchte, dann sollte das natürlich irgendwie auch gegeben sein und es kann man vielleicht auch üben ja bis sich da wohlzufühlen was man körperlich zum Ausbruch bringt.

00:40:02: Ja, und sich selber auch nicht so ernst zu nehmen und auch immer wieder vor Augen zu führen.

00:40:10: Klar auch ich als Coach-Teleport wie auch immer.

00:40:14: Elternteil kann man das ganze Leben übertragen.

00:40:16: Ich tue hier mein Bestes Und gleichzeitig wird es nicht perfekt.

00:40:25: Das anzunehmen und darin eine große Chance zu sehen, das ist vielleicht auch generell ein Geheimnis und den Menschen was mitgeben zu können.

00:40:38: Und sie zu beschenken mit deiner Behaftigkeit soweit es in dem Augenblick geht.

00:40:45: Bei mir fällt es mir beim Tanzen sehr leicht mich auch zu zeigen und einfach dann mit meinem Sein wahrscheinlich einzuladen.

00:40:56: Das gilt ja für jede Methode.

00:40:58: Ja,

00:40:59: absolut.

00:41:01: Ich habe auch immer sehr viel Spaß bei dem was ich so mache.

00:41:04: Denke mich nicht machen wenn ich nicht Freude dabei hätte.

00:41:09: der Methodenkoffer dieser Welt ist so riesig und ich suche mir natürlich nur raus was mir dienlich ist.

00:41:15: Und ich hab dich ja auch noch in einem anderen Kontext getroffen, wo es gar nicht ums Trampfen ging sondern eher so bewegt in den Tag zu starten und überhaupt den Körper wie so ein bisschen zu wecken und zu sagen okay bevor ich jetzt an den Tag starte dann kümmere ich mich mal um meinen Körper so und da hatte ich auch das Gefühl dass du einfach voll Bock hast auf deinen Körper.

00:41:42: Ja, ja.

00:41:42: In dem Setting auf jeden Fall.

00:41:44: Also ihnen auch ein Stück mal zur Verfügung zu stellen.

00:41:48: Weil der Körper in dem Setting Resonanz fällt ist und auch wenn ich einfache Körperübungen ohne Tanz anleite bin ich im Kontakt.

00:42:03: also es ist mein Bestreben In Verbindung soweit es mir in dem Moment dann ja auch möglich ist.

00:42:10: Ich habe natürlich auch mal Tage, wo das mache ich sehr gut hinaus so klar und Das ist ganz wesentlich egal was du tust wenn du Menschen Ja wenn du menschen wahrnimmst Es ist eigentlich es ist so einfach Jessica die menschen war zu nehmen Und hinzuhören dich zur Verfügung zu stellen für, ja.

00:42:41: Ich zeig mich und du darfst dich auch gerne zeigen was auch immer denn da wie auch immer die Einladung angenommen wird oder nicht das ist auch okay aber sich dazu verfügen zu stellen

00:42:55: Und ich glaube, dass das ein ganz wesentlicher Unterschied ist zu sowas wie zum Beispiel klassischer Psychotherapie.

00:43:03: Wo wir ja auch sagen würden so Wir sitzen Menschen gegenüber und aber wir zeigen uns nicht da gilt sowas Wie therapeutische abstinenz als ein wichtiger grundzug der Wie man das so macht.

00:43:19: Und ich finde, dass diese Art und Weise wie ich sie jetzt bei dir gesehen habe, wie ich sagen würde, wie auch selber lebe bedeutet... Ich zeige mich als Mensch auch rein in diese Verbindung.

00:43:35: Diese Abstinenz ist kein Gesetz was ich weiter in die Welt tragen möchte.

00:43:44: Ja und ich bin so erstaunt, dass das immer noch so viel Gültigkeit hat dieses Gesetz.

00:43:48: Weil Jalom glaube ich war das ja auch der mal in einen seiner etlichen Büchern geschrieben hat naja da hatte der mal eine Patientin und der größte durchbruchener Therapie kam also als sie reinkam hatte irgendeinen Kompliment gemacht bezüglich ihres ihrer Jacke oder so.

00:44:08: Ja, gut.

00:44:09: Das ist jetzt natürlich nur so ein Ausschnitt und natürlich hat das einen gewissen Rahmen mehr vorher mit dir gesprochen und hat mit ihr gearbeitet.

00:44:15: Aber das durfte ich in den Kliniken ja auch so häufig erleben dass durch meine Methode habe ich hier so ein bisschen Nachenfreiheit in Anführungsstrichen und was viele nicht wissen Tanztherapie ist ganz viel sprechen also es viel mehr sprechen als sich bewegen.

00:44:30: Also, ich habe natürlich Reflektionsarbeit mit denen gemacht und das was in der Bewegung erlebt wird muss ja auch irgendwie im Bewusstsein landen.

00:44:37: Was hatten das jetzt eigentlich mit mir zu tun?

00:44:38: Was ich da erlebt hab... Und meine Psychologenkollegen in den Kliniken die haben mal eine Bauchklötze gestaunt wenn ich dann in einer Übergabe erzählte, was wir da gemacht haben.

00:44:48: Was hast du da!

00:44:49: Mit Patient X Y. Der hat doch bei mir sagt er nie ein Pieps wird durch die Gegend gesprungen und hat mir eine Zunge rausgestreckt.

00:45:00: Wir haben es gegenseitig die Zunge heraus gestreckt, so wie in Kindheitstagen aus lauter Freude.

00:45:10: Und da bin ich natürlich über die Jahre auch ermutigt immer ... Also durch die Ergebnisse in Anführungsstrichen also dadurch dass sie sehr profitiert haben von der Therapie, immer auch bestärkt worden wie gut es ist, Naber zu sein als Therapeuten.

00:45:29: Ich habe mich sogar supervidieren lassen, weil ich dachte, ich bin keine ernstzunehmende Therapeutin, weil die immer so viel lachen bei mir und so.

00:45:35: Es muss auch alles ernsthaft sein und dann müssen ganz viele Tränen fließen und so... Tut das bei mir auch?

00:45:40: Ja was wurde auch mal ganz viel gelacht!

00:45:43: Und bis ich denn das verstanden hab ja, was das Finderessossel auch isst und diese Nahrbarkeit dass die eben nochmal andere Zugänge ermöglicht zu den Menschen Hilfe brauchen oder helfen möchten von uns.

00:45:58: Ja und das bedeutet ja nicht, dass du mir deine ganze Lebensgeschichte erzählt hast.

00:46:02: Und dass ich deinen Eheproblem weiß oder was weiß ich?

00:46:06: Ich weiß nicht mal ob du in einer solchen lebst oder so.

00:46:11: Ich weiß das nicht weil es hier nicht bedeutet, dass ich alles aus meinem Leben offenbare.

00:46:17: aber ich zeige mich eben mit dem Teil der relevant ist.

00:46:21: da habe ich so erlebte wie du dein Körper wie so eine Art Projektionsfläche auf zur Verfügung und ich kann bei dir mal gucken, wie sieht das bei dir aus?

00:46:32: Und können wir es dann irgendwie an mir selber ausprobieren.

00:46:37: Also ich verstehe mich so als Einladung!

00:46:39: Ich bin die Einladungen für mein Gegenüber und was auch immer er oder sie denn da nehmen möchte um Möglichkeiten und Kontakt zu gehen in Resonanz zu gehen etwas zu erfahren in der Spiegelung über sich selbst

00:46:58: Ja.

00:47:00: Und du sagst jetzt, du hast in Kliniken gearbeitet und ich habe so meine Haltung auch zu kliniken.

00:47:08: Darum soll es jetzt gar nicht gehen.

00:47:09: aber dieses... das wenn ich an Volkstanz denke, an Kreistanz denke dann kommen bei mir so Bilder in den Kopf wie vielleicht skandinavische Menschen um einen Maibaum tanzen mit irgendwelchen Bändern Bühnen, Grenzen auf dem Kopf oder so.

00:47:31: Und du hast das vorhin auch schon mal gesagt, dass es in anderen Kulturen noch eine größere Selbstverständlichkeit hat.

00:47:42: Wir sind gestartet mit dem Thema Menschen in Verbindung bringen.

00:47:46: Also was würdest Du sagen?

00:47:48: Was können wir, Du und ich und Menschen die uns jetzt hier zuhören tun um sich immer wieder auch in diese Verbindungen einzuladen?

00:47:58: Oh ja, das wünsche ich mir so für die Welt Jessica.

00:48:01: Dass jeder in seinen Talenten und jeder hat ja einen Talent sei es keine Ahnung Strecken Holz hacken, wie auch immer.

00:48:12: Räumenschaft in den Menschen zusammenkommen können und dort in ihrem Sein, in ihrem So-Seinen In ihrer Authentizität Ja, Unperfektion ist immer mein Lieblingswort.

00:48:29: Dass die da willkommen sind und dass wir es schaffen, zumindest anstreben dieses Bewerten hinten anzustellen und erstmal zu schauen okay wer begegt mit mir oder welcher Mensch ist dahinter?

00:48:48: Und jeder Mensch hat eben den gleichen Grundbedürfnisse.

00:48:51: Da schließt sich der Kreis wieder Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und dort Menschen einzuladen.

00:48:59: Und die Menschen bekommen zu heißen, bei denen es eben risoniert.

00:49:03: das was ich mit meinem Talent anbieten kann.

00:49:06: Das kann ganz einfach sein.

00:49:07: also wenn man sieht dass ja so Dinge die früher selbstverständlich waren weil es noch keine online Welt gab zusammenzukommen und Kaffeekritzchen zu machen oder mal ein Lagerfeuer wieder Ich kann was und das möchte ich den anderen zeigen.

00:49:27: Basteln nachmittag oder was auch immer mein Talent um meine Freude ist, also die Freude zu teilen und eben nicht Perfektion zu erwarten sondern dass es einfach darum geht, dass wir als Menschen uns wieder begegnen können.

00:49:44: Ich habe ja so eine großartige Online-Community, die sehr liebe und wo ich jede Woche in meinem systemisches Wohnzimmer einlade Wo ich so denke, das ist schon auch eine Form von Verbindung über das Systemische Denken und Handeln in Kontakt zu kommen.

00:50:01: Da schon wie so ne gemeinsame Basis zu haben und dann aber auch diese Unterschiedlichkeit zu würdigen und zu feiern die eigenen Talente noch mal wie einen goldenen Rahmen zu stellen.

00:50:13: Und ich habe vor Kurzem die Menschen mal gefragt So Mensch wenn ich euch noch mehr dienen könnte oder wenn ich Euch irgendwas verschenken könnte Was wünscht ihr euch?

00:50:26: Und die Rückmeldung war so was wie?

00:50:30: wir wollen zusammen wegfahren.

00:50:32: Wir wollen sowas machen, wie zusammen wandern oder zusammen essen eine Übernachtung dann kommen schnell so Assoziationen wie Klassenfahrt, die dann manchmal auch sehr positiv konnotiert sind und manchmal eben auch eher ungünstig abgespeichert haben.

00:50:52: will ich auf gar keinen Fall nie wieder erleben.

00:50:55: Aber ich war wirklich überrascht, dass als ich in einem Online-Raum gefragt habe so was kann ich euch noch anbieten?

00:51:02: und ich dachte vielleicht irgendein besonderes Format oder irgendwie keine Ahnung nochmal mehr Material reinzugeben oder was auch immer einen bestimmten Gast einzuladen.

00:51:14: aber die Rückmeldung war so wir wollen uns in echt treffen und wir wollen miteinander sein und miteinander übernachten Ja.

00:51:24: Das hat mich auch wirklich sehr überrascht und beschäftigt mich seitdem, diese Frage wie kann ich einfach Räume schaffen in denen Menschen miteinander in Verbindung finden ohne dass irgendwas im Vordergrund steht wie Ich biete eine Weiterbildung an Und Menschen kommen mit meinem Schulungsraum oder in meinen Workshop so Und ich glaube, da hast du in mir auch so einen Zugang empfacht.

00:51:56: Ich habe ja gleich zu dir gesagt, Sonja, wann kannst du vorbeikommen?

00:52:04: Wie kann ich dich einladen damit die Menschen aus meiner Community dieses besondere Erlebnis an ihrem eigenen Körper erleben können?

00:52:17: Ja!

00:52:17: Lass uns doch tanzen!

00:52:22: Ich bin dabei, ich bin einfach sehr überzeugt und ich denke mir die Welt braucht mehr von dem was du selbstverständlich in dieser Welt trägst.

00:52:35: Ja weißt du Jessica das ist ja tatsächlich auch der Körperkontakt der da ja auch eine Rolle spielt.

00:52:43: Ehre und achte diese Online-Welt natürlich auch.

00:52:45: Und wie schön, dass wir uns jetzt unterhalten können und sehen können, obwohl wir soweit voneinander entfernt wohnen.

00:52:51: Das hat alles sehr viele Vorteile.

00:52:54: Und daneben brauchen wir als Menschen Körper Kontakt so und den zu erleben in eine Weise der nicht besetzt ist weder erotisch noch hierarchisch noch ja.

00:53:08: also wir fassen es einfach an weil das dazu gehört sonst Kommen wir diesen Tanz nicht machen.

00:53:14: und auf diese Weise habe ich auch mit Sozialfubikern schon getanzt.

00:53:17: Den ist es sozusagen gar nicht aufgefallen, dass sie sich angefasst haben, weil das einfach Teil des Geschehens war.

00:53:25: und eben auch, da sind wir wieder bei den Selbstverständnissen.

00:53:30: Und uns körperlich zu erleben mehrdimensional resonieren zu können.

00:53:40: Es geht viel.

00:53:41: Mehr, ich dachte auch, Tanztherapie online geht auch.

00:53:46: Aber dieses Gemeinsam im Kreis, was jetzt Tanzen angeht, geht eben nicht.

00:53:52: und auf die Art und Weise durfte ich schon einige Team-Tage mitkriegen wo es jetzt nicht um Coaching, das wollen wir hier dick was lernen sondern einfach tatsächlich ums.

00:54:05: erleben geht und sich mal anders zu begegnen, auch schön entspannen zwischendurch.

00:54:10: Und sich miteinander auf einmal eine ganz andere Weise zu erleben und zu begegnen.

00:54:23: Insofern Also ich komme hin, woher auch immer du mich hinrufst.

00:54:27: Jessica sehr gerne!

00:54:30: Ja

00:54:30: das ist glaube ich auch so mit mir in Resonanz gegangen dass Du gesagt hast so Ich fahre überall hin um meine Missionen die Welt zu tragen und da habe ich mich selber auch ein Stück weit gehört weil ich so denke ich mache das ja auch so ich bin so viel unterwegs die Welt, weil ich es so wichtig finde Menschen zu treffen.

00:54:54: Nicht nur sozusagen sehr plakativ abzukassieren indem ich dir einen Online-Produkt verticke.

00:55:05: das ist nie mein höchstes Ziel sondern dieses Ich möchte Menschen begegnen Und wenn ich die dann auch in einem Online-Raum begleiten darf, wie wunderschön.

00:55:18: Aber eben... Ich lieb's auch zusammen zu essen.

00:55:22: Sich zu umarmen und all diese Dinge, die halt im Real Life gut gehen?

00:55:28: Ja genau, genau.

00:55:31: Sonja, wenn du so auf unser Gespräch schaust und vielleicht vorher auch so eine Idee hattest was du gerne sagen möchtest Was könnte sowas sein?

00:55:42: Das darf jetzt hier noch in diesen Raum gebracht werden.

00:55:47: Ich möchte im Grunde genommen alle Menschen wirklich ermutigen, sich mehr zu zeigen und es müssen ja nicht gleich die umwälzenden Schritte sein vielleicht einfach einen kleinen Schritt mehr als bisher den Mut haben sich zuerst bei mein Gegenüber vielleicht dann auch weniger Mut hat, dass ich mich zuerst zeige auch in meiner Verletzlichkeit und da gibt es ja auch das wunderbare Buch von Brinny Brown.

00:56:18: Verletzlichkeit macht stark, also mein Sein mit all seinen vermeintlichen Defiziten und Unperfektionen und so als Chance zu begreifen und als Geschenk, als wertvoll und mit dem rauszugehen sich zu trauen.

00:56:38: Und ich glaube wenn das alle ein bisschen machen, ein bisschen mehr dann sehr unsere Welt schon deutlich friedvoller aus.

00:56:46: Ich danke dir für das Gespräch, so schön dass du da warst und bitte lasst uns das noch weiter in diese Welt bringen.

00:56:56: vielleicht hat die ein oder andere Person Lust Kontakt aufzunehmen zu dir, zu mir mit uns zu tanzen was auch immer wir freuen uns jedenfalls sehr wenn diese Folge auf Resonanz gestoßen ist.

00:57:13: Vielen Dank, Jessica.

00:57:14: Diesen Raum, den du hier auch anderen bittest.

00:57:18: Danke dafür für deinen Wirken und dein Seil!

00:57:21: Das war's mit der Folge.

00:57:22: Du findest die Kontaktdaten von Sonja in den Show Notes, checkt diese unbedingt aus und wir freuen uns wenn du zur nächsten Podcast-Folge wieder rein hörst.

00:57:32: Schreib' uns gerne deine Fragen und Anmerkungen auf unserer Instagram Seite unter Flowpunkt!

00:57:40: Wir freuen uns auf einen Austausch

00:57:41: mit dir – bis dann!

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