#132 - Systemisches Coaching in der Natur

Shownotes

Diese Folge mit Marcel Leeb und Jessica Fenzl kann sich anfühlen, wie ein Spaziergang an der Isar und beantwortet die Frage: Was verändert sich, wenn Beratung den Praxisraum verlässt und in der Natur stattfindet?

Gemeinsam sprechen Jessica und Marcel Leeb darüber, welche Wirkung die Natur auf unser Nervensystem entfalten kann, weshalb Gleichschreiten bereits zu Beginn eines Coachingprozesses Beziehung entstehen lässt und weshalb körperliche Erfahrungen häufig nachhaltiger wirken als reine Erkenntnisse.

Außerdem geht es um Natur als Erfahrungsraum, um systemische Aufstellungsarbeit mit Naturmaterialien, um Stille als Methode, um Authentizität in der Begleitung von Menschen und um die Frage, wie Veränderung auch nach intensiven Coachingprozessen im Alltag weitergetragen werden kann.

Zur Website von Marcel: https://www.marcel-leeb.de Zum Buch: https://www.marcel-leeb.de/naturcoaching-buch

Mehr zur Arbeit von Jessica: www.flowpunkt.de

Der Podcastgeburtstag wird 16.7.26 im Zoom gefeiert. Bist du dabei? Hier kannst du dich für 0€ anmelden: https://site.flowpunkt.de/pl/2148794661

Join the next level Teresa und Jessica

Transkript anzeigen

00:00:02: Erdbeerfrische

00:00:10: und Teppichempfel.

00:00:16: Der Podcast für systemisch Beratende

00:00:21: von Jessica Fenzel

00:00:23: und Theresa Grote.

00:00:27: Hi, herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge!

00:00:30: Dieser Podcast ist genau richtig für dich, wenn du tiefer in die systemischen Zusammenhänge eintauchen willst und sie verstehen möchtest.

00:00:37: Wir machen mit diesem Podcast die graue Systemtheorie BUND und du bekommst hier ein Mix aus Interviewfolgen und Solofolgen mit Jessica.

00:00:47: Und heute geht es mit einer Interviewfolge weiter.

00:00:50: Jessica befindet sich heute im Interview mit Marcel

00:00:55: Leb.

00:00:55: Marcel kommt aus München und ist systemischer Coach in freier Natur.

00:01:01: Und so heißt auch sein Unternehmen, er ist Bergwanderführer und er geht mit Menschen gerne raus und hat auch kein physisches Büro, in welchem er seine Beratungsgespräche durchführt.

00:01:14: In dieser Podcastfolge nimmt dich Marcel mit in seine Arbeit welche Methoden er anwendet.

00:01:22: Jessica und Marcel sprechen darüber, wie nützlich dieses in Bewegung und in der Natur sein kann für die Beratungsgespräche.

00:01:30: Viel Spaß mit dieser Folge!

00:01:34: Hallo Marcel – voll schön dass du heute im Podcast bist und wir miteinander sprechen dürfen.

00:01:40: Herzlich willkommen!

00:01:42: Ja vielen herzlichen Dank Jessica.

00:01:44: ich freue mich sehr bei dir zu sein.

00:01:47: es gibt mir noch die Theresa deine Kolleginnen.

00:01:49: Schön habe ich mich sehr darauf gefreut.

00:01:51: schon seit vielen Monaten

00:01:53: Wunderbar.

00:01:54: Und ich glaube, was an diesem Gespräch für mich gerade so wie ein bisschen ungewöhnlich anmutet ist, dass sich dich in einem Innenraum antreffe und ich würde sagen auf deinem Instagram wo ich dir jetzt schon eine Zeit lang vollgesichtig immer nur draußen... Wie fühlt es sich das für dich an im Innenraum zu sein?

00:02:20: Ja, stimmt!

00:02:21: Ich arbeite Eigentlich ausschließlich nur draußen.

00:02:24: Es sei denn, es ist der Kundenwunsch, dass es auch noch Innenräumlichkeiten gibt zum Beispiel bei einem Teamcoaching oder wenn wir eine Seminare geben und ansonsten wirklich nur draußen aber durch die Büroarbeit ja auch mit dazugehört.

00:02:37: Bei der Arbeit eines Coaches bin ich schon damit vertraut, da drin zu arbeiten Aber mich hält's nicht lange drinnen.

00:02:42: also Ich bin einer für draußen Genau

00:02:45: Einer für draußen.

00:02:46: cool was machst du dann da draußen?

00:02:49: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:02:52: Eigentlich ist es sehr simpel, also ganz natürlich.

00:02:55: Ich arbeite in und mit der Natur beziehe die Natur ein wenn ich Menschencoaching begleite.

00:03:05: Sie wirkt ja ohnehin von Anfang an, wenn wir gehen... Wir starten immer mit einem G-Spräch gleiche Ausrichtung, wir laufen nebeneinander und wir klären so die Dinge warum jemand kommt was die Person sich wünscht worum's geht Und dabei wirkt ja schon mal die Natur durch das Sattekrün oder den Wind, oder die Sonne einfach aus Nervensystemen.

00:03:29: Es beginnt ja etwas was wir Coaches Gleichschreiten nennen – oder Pacing.

00:03:34: Das macht man auch im Raum wenn man sich im Raum trifft.

00:03:37: Man schaut dass man wie so eine gleiche Wellenlänge erzeugt und einen Raum in dem man arbeiten kann.

00:03:44: Das entsteht, wenn man draußen arbeitet auch wirklich physisch.

00:03:47: Also ich achte sehr gleich zu Beginn auf das Tempo.

00:03:50: wie geht jemand?

00:03:51: Und manchmal sie kommen ja oft aus einem sehr hektischen Alltag gehen die sehr schnell und was sich dann machen kann ist entweder das ansprechen und fragen du was hatten dieses Tempo mit deinem Thema zu tun?

00:04:04: um darauf hinzuweisen war es aber aus meiner Perspektive ein ordentliches Tempo oder Ich werde bewusst etwas langsamer Und dann laufen die heute so ein, zwei Schritte vor mir in Märkten.

00:04:14: Der hat aber ein anderes Tempo drauf und so entsteht dann irgendwann durchs Ansprechen oder eben auch nicht zur Gleichschreiten.

00:04:22: Das sind wirklich die ersten Schritte in der Natur.

00:04:24: Das ist das was passiert wenn man draußen arbeitet.

00:04:26: Natur wirkt und wir fangen an gleich uns einzugrufen, einzuschwingen, gleich zu schreiten über das Physischen.

00:04:38: Es ist total schön, dir dabei zuzuhören.

00:04:41: Ich habe das Glück, dass ich dich auch sehen darf so wie du strahlst und das ist so voll dein Ding!

00:04:49: Du hast eine Buch darüber geschrieben.

00:04:52: Wie bist du zu dieser großen Leidenschaft gekommen?

00:04:58: Das ist ja meistens so, wie es immer ist.

00:05:01: Auch das wieder natürlich aus mir heraus und so ist es bei anderen auch die, glaube ich ihre Berufung zum Beruf machen.

00:05:07: Da gibt's was, was zu einem gehört, was einen ruft.

00:05:12: Und ich bin – und ich mach' das immer noch wenn ich innen drin in mir etwas aufzuklamüsern habe.

00:05:18: Ich bin mir nicht fein bin.

00:05:20: Bin ich schon ... Immer die letzten zwanzig Jahre hab ich mein Rucksack geschnappt, bin in den Berg und hab eine Hütentour für mich gemacht Und nach diesen zwei, drei Tagen kam ich zurück und war innen drin gut aufgestellt.

00:05:31: Ich war geklärt.

00:05:33: dieser Knoten oder diese Unzufriedenheit oder dieser Wir-Wahr, das war einfach weg.

00:05:38: Und ich wusste was sind meine nächsten Schritte?

00:05:40: Wie möchte ich agieren?

00:05:41: Was möchte ich aussprechen?

00:05:44: Genau!

00:05:45: Und irgendwann kam dann Freunde mit.

00:05:47: Ich fand es natürlich toll dass es einen gibt der eine Hütentour organisiert.

00:05:50: da kommt natürlich gerne mit.

00:05:52: Und dann haben wir natürlich auch zu einer Hütte, du hast kein Internet.

00:05:54: Du hast keinen Fernsehen und kein Telefon.

00:05:57: Du sprichst wirklich über Dinge.

00:05:59: Du fragst nicht nur wie geht es dir sondern irgendwann fragst du wie geht's dir eigentlich wirklich?

00:06:03: Jetzt hast du mir so viel erzählt, wie toll alles ist aber ich glaube dir ehrlich gesagt kein Wort.

00:06:07: sag mir doch mal die gehts dir wirklich!

00:06:08: Und plötzlich kriegt das eine andere Tiefe und die Gespräche bekommen eine andere Form und ich durfte dann meine Freunde auch so ein eigentliches meines Coaching-Gesprächen sehr oft.

00:06:19: und auch die kamen runter vom Berg nach mehreren Tagen und waren geklärt, an innen drin gut aufgestellt.

00:06:25: Und ich weiß es noch, da standen die drei vor mir und ich habe gesagt, mei jetzt funktioniert das für mich!

00:06:29: Jetzt funktioniert es für euch!

00:06:31: Jetzt kann ich auch einen Job draus

00:06:32: machen!".

00:06:32: Und dann haben sie geschaut, genau was machst du jetzt?

00:06:35: Also die waren da auch so happy mit der Tour usw.. Dann hab' ich angefangen mein erster Coaching-Job in der Natur war quasi Hütentouren anzubieten, Coachinghütentourn.

00:06:47: So ist das vor... Ich habe mich selbstständig gemacht, also vor vielen Jahren ist so dieses Format entstanden in der Natur zu coachen.

00:06:56: Was würdest du sagen?

00:06:58: Sind für dich da so diese Highlights?

00:07:00: oder was lässt sich auch jetzt über die ganzen Jahre weiter leidenschaftlich dranbleiben?

00:07:08: Okay an dem... Also mir hast nur Coaching-Hütenturn an dem Ganzen mit Menschen draußen in der natur zu arbeiten.

00:07:17: Was sind die Highlights?

00:07:18: Ich glaube, wenn... Also wie natürlich ehrliche Antworten entstehen.

00:07:25: Wenn Menschen den Raum bekommen mit sich in Kontakt zu kommen Ich sage immer, durch den direkten physischen Naturkontakt kommen wir in Kontakt mit unserer eigenen Natur.

00:07:36: Und wenn das beginnt und es beginnt die abgeschiedener und weniger Ablenkungen einfach da sind umso leichter kommen Menschen mit ihrer eigenen Natur in Kontakt was für wunderschöne ehrliche Antworten entstehen

00:07:53: V.a.,

00:07:54: wenn man das Glück hat, Menschen über eine gewisse Strecke begleiten zu dürfen.

00:07:59: Also mehrere Tage am Stück sind eigentlich meine Lieblingsformate.

00:08:03: Weil dann geht es wirklich in die Tiefe und die Antworten, wie gesagt, sind ehrlich, authentisch, passen also zu hundert Prozent zu diesen Menschen.

00:08:12: Sie wissen nicht immer, wie sie es umsetzen werden aber sie finden einen ehrlichen Umgang mit sich.

00:08:17: Und das ist, glaube ich, Also einfach viele Möglichkeiten, einen großen weiteren Weg.

00:08:25: Und danach sehen sich glaube ich auch viele nach Orientierung, nach einer authentischen Ausdrucknach, wenn man sich wieder spürt und daraus heraus wirklich klare Antworten, Statements für sich zu finden die man dann auch entweder im Job oder persönlich in der Beziehung oder mit Freunden Familie.

00:08:43: also man kriegt ein Standing.

00:08:45: Man steht dann woanders im System.

00:08:48: Man positioniert sich anders und damit ändert sich, du weißt der Wirkung, wächst die Wirkungssystem ist, damit änderte ich unheimlich viel den ganzen

00:08:55: System.".

00:08:58: Ich finde das unglaublich logisch!

00:09:01: Also ja, ich merke dass ich so ganz aufmerksam deinen Worten lausche In mir so ein Teil, dass ich so denke.

00:09:10: Uff!

00:09:11: Würde ich da auch mitgehen?

00:09:14: So bräuchte ich irgendeine Ausrüstung?

00:09:16: Irgendeine Wanderhose?

00:09:18: Brauche ich dich auch einen coolen Rucksack der nicht meinen Laptop trägt wie jetzt mein Laptopp-Rucksack?

00:09:27: So begegne ich da irgendwelchen Spinnenkäfern... Also was sagst du?

00:09:37: Menschen, die vielleicht jetzt so wie ich erstmal nicht so total jubeln und direkt auf Anmelden klicken sondern sich auch so fragen ja.

00:09:49: Und was mache ich dann so ohne Internet?

00:09:55: Was mache ich wenn ich irgendwie keine Ahnung so das Gefühl habe Ich bin nicht gut präpariert.

00:10:04: also Wandercoaching oder Hütentouren sind ja so ein Aspekt.

00:10:09: Seine Spielvariante, die man machen kann gerade wenn man sich zurückziehen möchte früher.

00:10:16: Manche gehen in Klöster ziehen sich zurück und man könnte eine Hützentour ähnlich als etwas Ähnliches beschreiben.

00:10:24: aber es gibt dann ein ganzes Portfolio, eine ganze Bandbreite.

00:10:27: Man kann auch nur zwei Stunden bei mir in Münchern der ISA mit mir in die Natur gehen und zwei Stunden ein Thema betrachten.

00:10:34: Coaching, in Bewegung oder einfach auch mal wie du arbeitest eben mit systemischer Aufstellung und nimmst dann einfach Naturmaterialien, die man neu deklariert und arbeitet einfach mal so bis hin zu mehreren Tagen und da kann man sich auch entscheiden so wie viel Wanderaspekt das sein also wie weit und wie hoch Wie viele Natur, also will ich auch mal irgendwie mich auf einem Berg setzen in Stille oder mal in den Wald und eine Stunde in Stile unter dem Baum sitzen.

00:11:05: Ist das für mich okay?

00:11:06: Oder nicht?

00:11:08: Und je nachdem wird ja vorbesprochen braucht es dann gewisse Ausrüstung oder Zeckenspray oder Mückensprays?

00:11:16: Ja, dann krabbelt da mal eine Ameis oder man sieht mal irgendwo eine Schlange.

00:11:21: Aber wir begeben uns nie in Gefahr.

00:11:23: Wir verletzen uns nicht und niemand andern.

00:11:26: Das ist das Eine.

00:11:27: Und das Zweite ist ich habe natürlich für Wanderung auch eine Ausbildung mit Bergwanderführer weiß was sich tue und es geht nicht um höher schneller weiter sondern immer Was passt zu dieser Person?

00:11:40: Also wie viel Natur oder welche Wege?

00:11:43: weil es bringt nichts.

00:11:45: dass sind wir wieder bei den Nervensystem.

00:11:48: Neues, also vor allem Veränderungen kann man nur in der Entspannung gestalten.

00:11:54: In einem sicheren Raum und wenn sich jemand nicht sicher fühlt oder ständig im Ausnahmezustand ist dann wird es nichts werden.

00:12:01: Also der Fokus ist auf wir betrachten Veränderung oder wir gestalten Veränderungs- und dazu braucht immer einen sicherenraum.

00:12:10: Die Person muss sich sicher fühlen.

00:12:12: Ansonsten brauchen zusammenarbeiten und daran wird es angepasst.

00:12:18: Und das hört sich jetzt so super individuell an, ich glaube du machst aber auch Gruppenangebote, wo würdest du sagen sind für dich die Unterschiede zwischen wir beide gehen zwei Stunden an der ISA oder aber du gehst mit Gruppen?

00:12:42: Der Unterschied Also zum einen, wenn ich nochmal die Natur ins Spiel bringe.

00:12:47: Wenn wir mit Gruppen arbeiten hast du einfach öfter mal mehr Pause und kannst dann meine Empfehlungen folgen in die Natur für dich zu gehen.

00:12:57: also muss Zeit in der Natur zu haben völlig selbstbestimmt aus dem Moment heraus zu entscheiden.

00:13:02: was tut mir jetzt gut?

00:13:04: gehe ich mal den Gebirgsbach setze mich mal unter einem Baum und reflektiere etwas mache ein Mittagsschläfchen im Gras wie auch immer werde ich vielleicht noch mal mit einer anderen Person arbeite.

00:13:14: Da gibt es also mehr Lücken für Integration und ich arbeite mehr mit Modellen, die so dieser Gruppe präsentieren und stelle Fragen und jeder kann sich so seins rausnehmen.

00:13:27: Und man muss nicht immer allen erzählen was da in einem vorgeht sondern man kann so sicher ein bisschen bedienen und hat dann wieder mehr Zeit für sich und kriegt dann auch wieder eine Einzelcoaching Während wenn wir halt jetzt direkt dabei, vielleicht auch mehrere Tage am Stück.

00:13:41: Das ist schon sehr intensiv weil es dich der Fokus immer ist auf dich gerichtet also die ganze Zeit während bei Gruppenangeboten ist das eher so in Wellen du tauchst mal ein dann hast wieder Zeit für dich Dann taust man wieder in die Gruppe und den Coaching Prozess ein.

00:13:57: Genau Du hast aber mehr Zeit für Integration noch mehr für individuelle Naturkontakt.

00:14:04: Ja eine meiner größten Kritikpunkte an so ganz klassischem systemischen Coaching oder systemischer Beratung ist, dass man sich mit den Menschen hinsetzt und redet.

00:14:20: Das hebelst du ja eh schon aus weil du sagst ihr geht und die Natur bringt auf jeden Fall auch nochmal Elemente rein.

00:14:33: Du hast von Sonne gesprochen.

00:14:36: Ich lebe in Norddeutschland und ich weiß nicht genau, was du mit Sonne meinst aber ich hab schon gehört das bei euch häufiger mal sein Phänomen passiert.

00:14:45: Das gibt es ja genau!

00:14:50: Was würdest du sagen so?

00:14:51: wie schaust du tatsächlich auch auf diese körperliche Komponente?

00:14:56: Vielleicht sowas wie beim Gehen etwas schneller atmen oder beim Anstieg ein bisschen schnaufen?

00:15:04: Wie schaust du auf ... Du hast schon gesagt, Nervensystemregulation.

00:15:10: Aber wirklich auch den Körper

00:15:14: als

00:15:14: wichtigen Teil von Veränderungsprozessen?

00:15:19: Ganz wichtig!

00:15:20: Also es geht wirklich... also wenn der Klient das wünscht und kann Direkten Naturkontakt ist wirklich physisch erleben, weil die Schuhe ausziehen und sich die Füße in den Gebirgswach stellen.

00:15:33: Also Steine anfassen Bäume anfassen Naturmaterialien anfassen.

00:15:38: es ist wirklich dieses Prinzip.

00:15:40: durch den direkten Natur Kontakt kommen wir in Kontakt mit unserer eigenen Natur Und der Körper und das kennst du vielleicht daraus kannst jetzt bestätigen oder verwerfen.

00:15:52: aber wenn ich coachend arbeite ich achte sehr wie der Körper reagiert.

00:15:56: also Bei der systemischen Aufstellung ist der Körper meistens das Instrument, was am unverfälschlichsten gleich anzeigt, was los ist.

00:16:05: Wenn der Körper so ein bisschen zurück geht oder wenn er sich aufrichtet bei Fragestellungen oder beim Agieren innerhalb von Methoden oder systemischem Stellen Körper.

00:16:18: Und ich sage dann auch immer, achte als allererstes Mal wie reagiert der Körper wenn ich die Frage stelle oder wenn du dich in diese Wahrnehmungsposition stellst?

00:16:26: und bei mir wäre halt eine Wahrnehnungspostition symbolisiert durch einen Stein, durch den Ast oder wie auch immer also keine Figur oder keinen Bodenanker wie es du vielleicht machst oder durch ein Mensch repräsentiert.

00:16:38: und wenn man sich dann in diese Wahrnehmungspositionen begibt, reagiert der Körper.

00:16:42: Und das ist das erste Worauf ich achte oder auch bitte drauf zu achten, dann aufs Gefühl und danach erst was sagt der Kopf?

00:16:50: Also komplett anders herum!

00:16:52: Ja...

00:16:53: Und ich weiß nicht du machst wahrscheinlich Erfahrungen, oder?

00:16:56: Ich mache vor allen Dingen die Erfahrung dass die Menschen, die zu mir kommen ganz oft sagen, ich weiß schon alles Und die Menschen haben ganz viel verstanden, sie haben auch Muster erkannt.

00:17:11: Ich finde das zum Beispiel auch künstliche Intelligenz da eine Menge Gutes reingibt im Sinne von Muster erkennen.

00:17:21: Wenn ich mit dem und dem Thema konfrontiert werde dann reagiere ich häufig in den Muster von x, y und so... arg, dass wir mehr Erfahrungsräume brauchen.

00:17:36: Und denk mir so ja du hast dir halt eigentlich den größten Erfahrungsraum gewählt, den wir so anbieten können also die Natur und vor allen Dingen auch die Begleitung dabei.

00:17:50: weil man kann hier immer sagen ich habe das schon häufig gehört, dass Menschen noch sagen Mensch Jessica geh doch mal zwei Stunden in Wald und ich denke dann bin ich da Und fühl mich aber eher lost und denk so, ja toll dann bin ich jetzt im Wald.

00:18:03: Was mache ich jetzt hier?

00:18:05: Hör den Vögeln zu!

00:18:07: Ja okay kann nicht machen.

00:18:09: Aber diese Kombination aus Körperarbeit Spielwiese Natur und auch deiner Begleitung oder die Begleitung durch andere Menschen aus der Gruppe das ist eigentlich echt ein ziemlich fettes Ding.

00:18:29: Ja, lass ich gern genau so stehen.

00:18:32: Nein es ist wirklich... Ich kann den Leuten natürlich auch genau sagen warum ich gewisse Dinge mache also warum... Also was?

00:18:38: Warum wähle ich das hier zu?

00:18:39: oder warum gehen wir ein bisschen länger?

00:18:41: du hast vorhin auf den Atem angesprochen dich dieses... Das habe ich tiefe atmen und dann mal schneller gehen lösen sich natürlich Schichten ganz automatisch passiert zu viel draußen automatisch.

00:18:52: man kann das nochmal ansprechen Dann wird's einfach klarer.

00:18:54: warum solltest Du den Vögel zuhören?

00:18:57: einfach ganz in diesem Moment zu sein, bringt dich wieder mit dir in Kontakt.

00:19:05: Man kann natürlich auch diese Metapher oder Symbolikvögel und Singen usw.

00:19:10: nutzen, der drückt sich einfach aus!

00:19:12: Also wenn er sagt, der Vogel.

00:19:13: ganz natürlich drückt sie aus weil er das jetzt so wählt.

00:19:16: Wenn er bald ist oder es ist einfach der natürlichste Ausdruck, den er hat dann kann ich das doch nehmen sagen was wäre denn jetzt dein natürlichster Ausdruck?

00:19:23: Und wenn du sagst am liebsten hört dich schreien, ja dann sage ich du, dann schrei und wenn du willst unterstütze ich dich, ich schrei mit.

00:19:30: also wenn das jetzt das ist was du brauchst, der natürliche an deiner Seite und dann gucken wir, was es mit dir macht.

00:19:37: Und wie ist das?

00:19:37: Wenn du einfach mal so zum Beispiel... Einfach mal rausgeschrien also keine Ahnung oder mir ist nach Wein ja dann weine Tränen bringen Dinge in den Fluss und wir arbeiten weiter mit dieser Metaphe.

00:19:48: Also ganz natürlich entsteht da einfach ein Flow.

00:19:53: Ja!

00:19:55: Und wenn ich gerade innerlich so abgehe und so denke wow das hört sich so cool an Das ist das, was man braucht.

00:20:04: Dann meldet sich in mir auch so eine skeptische Stimme.

00:20:09: Die kenne ich schon gut und ich glaube die hat mich auch als Wissenschaftlerin immer mal wieder geholfen Dinge nochmal von der anderen Seite zu sehen.

00:20:20: wenn ich mir jetzt vorstelle Ich bin fünf Tage mit dir auf einer Hütentour unterwegs und ich finde da so meinen persönlichen Ausdruck, ich reguliere mein Nervensystem.

00:20:37: Und dann komme ich wieder zurück.

00:20:41: Du hast gesagt du lebst in München, das ist eine große Stadt da es ordentlich was los!

00:20:47: Da ist dann wieder das Internet und da ist dann diese Struktur.

00:20:52: Ich treffe auf Menschen sei es an meinem Arbeitsplatz oder in meiner Familie.

00:20:57: also wie nachhaltig kann dieser Erfahrung sein wenn sich der Kontext drum herum erstmal nicht wirklich verändert?

00:21:08: Also ich hatte zu dir auf der Zunge, ich wollte irgendwie sagen natürlich überhaupt gar nicht nachhaltig.

00:21:14: Nein!

00:21:16: Das ist wirklich ein Muskel, den man trainiert.

00:21:20: also ich glaube wenn man so wieder mit sich in Kontakt gekommen ist es gibt viele Wege dahin für manches vielleicht auch wirklich Natur Nichts, das darf auch wirklich so sein.

00:21:28: Dann gehen sie ins Kloster und sind da vielleicht mal im Schweigeretreat für fünf, sieben Tage.

00:21:33: Und dann ist es ja das Gleiche man kommt in den Alltag und der ist sehr hektisch.

00:21:37: Das ist ein Muskel, den man trainieren darf wie bei der Achtsamkeit.

00:21:41: Also jeder der Nachzahmkeitsausbildungen hat einmal mit der Achtzamkeit in Kontakt gekommen.

00:21:46: Es heißt dann wirklich danach diesen Achtsammkeitsmuskel den darf man trainierend was sonst erschlafft er wieder?

00:21:52: wie in dem Fitness-Training.

00:21:54: Und da ist es genauso, man kommt zurück und es ist wichtig sich immer wieder Zeit oder Möglichkeiten einzubauen um mit sich in Kontakt zu kommen dieses Üben mit sich im Kontakt gekommen und dann daraus Antworten auf das was einem begegnet sich herauszugeben.

00:22:14: Das geht einfach wirklich durch, ich ziehe mich mal zurück.

00:22:16: Ich gehe vielleicht öfter mal in die Natur oder fange mal an zu meditieren täglich oder einmal die Woche oder wie auch immer.

00:22:23: das ist das eine und wie du es denke ich auch machst ist nach so einer intensiven Begleitung begleite ich natürlich auch nochmal in den Wochen danach.

00:22:32: Man geht da nicht zurück und dann ist man ganz alleine gelassen.

00:22:35: Dann geht es ja erst richtig los, das war nur die Probe aus Exempel.

00:22:39: So jetzt bist du im Alltag!

00:22:40: Jetzt wendest du an, jetzt sprichst du aus, jetzt willst du etwas verändern.

00:22:43: Und wir alle tun uns mit Veränderung natürlich unheimlich schwer... Wenn Stress kommt, wenn wir uns nicht mehr sicher fühlen fallen wir ins alte Muster.

00:22:53: Deswegen dieses Lernen mir einen sicheren Raum zu geben aus dem heraus ich dann Antworten finde also wirklich was ist mein eigenes Tempo?

00:23:00: Wann möchte ich darauf antworten?

00:23:02: habe Ich den Mut?

00:23:03: im anderen sagen du das geht mir jetzt zu schnell morgen und dann gehe ich noch oder später und nehme nochmal und wenn es nur zwei Minuten ist dass darf einfach trainiert und geübt werden.

00:23:14: Aber das ist wirklich dieses, was man im sicheren Kontext erfahren hat findet Anwendung in einem Kontext dann im Alltag der schnell hektisch und unsicher ist Und das muss man wirklich üben mit sich verbunden Dann erst zu antworten wenn es für ein Stimmig ist oder dann voranzuschreiten.

00:23:31: und da kann man sich verlieren.

00:23:32: Man fährt natürlich sofort oder sehr schnell und zerleicht wieder ein altes Muster zurück.

00:23:39: Ja, und man hat ja auch immer gute Gründe für alte Muster.

00:23:43: Und da kann man ja dann auch noch mal hingucken.

00:23:48: Wenn wir jetzt so miteinander sprechen, dann habe ich das Gefühl irgendwie ist das total klar?

00:23:54: Die Menschen die uns hier zuhören, die kriegen somit Yo-Naturcoaching.

00:23:59: Das funktioniert gut!

00:24:03: Was würdest du sagen, wenn Menschen so spüren?

00:24:10: Ich möchte das auch stärker mit einbeziehen oder ich möchte es auch stärkern nutzen.

00:24:15: So wie können sich Kollegen und Kolleginnen da auf einen richtig guten Weg machen?

00:24:22: Also das ist jetzt klar vielleicht ein bisschen Eigenwerbung aber ich unterrichte es ja auch.

00:24:27: also es gibt ja zum einen das Buch was ich dieses Jahr rausgebracht habe.

00:24:30: Naturcoaching ist Praxis und Methodenbuch der Wegbegleitung, wo man einfach nochmal so die Haltung, die feinen Fertigkeiten und das Handwerk ganz konkret lernt.

00:24:41: Und auf was kommt es an?

00:24:42: oder auch wirklich Methoden, die aus dem systemischen Coaching kommen?

00:24:46: Wie kann man sie in und mit der Natur anwenden?

00:24:50: Das ist wirklich das eine.

00:24:52: Das andere ist es wirklich den Mut haben rauszugehen am Ende des Tages.

00:24:57: Es ist viel natürlicher oder unkomplizierter als man denkt.

00:25:01: Man ist nicht bei allen oder nicht alles gewappnet, was da kommt.

00:25:04: In der Natur muss man arbeiten mit dem, was es ist.

00:25:08: Ich stelle mir vor dass wir jetzt schön das würde ich jetzt gerne machen also zum Beispiel so Klassiker sind.

00:25:14: Ich habe schon mit Klientenervegiener an den Gebirgsbach und so weiter Und dann sind wir rausgefahren in die Natur und da war's aber so trocken Da war kein Gebirgsbacher.

00:25:21: So konnte ich dann einfach gar nicht mehr das machen.

00:25:23: Oder jetzt sind wir... Jetzt hab' ich gedacht.. Wir sind ein bisschen abgeschieben und heute ausgerechnet da wo ich hin will sind andere Leute Also kann ich da wieder nicht hin.

00:25:31: Oder es zeigt sich irgendwas, wenn man kommt in den Regenschauer oder... Aber wenn man anfängt damit zu arbeiten lernen sie sich darauf einzulassen.

00:25:38: das ist so annehmen was ist und damit zu Arbeiten.

00:25:40: Also ich habe auch schon im Kraupel- und Schneeschauer eine Aufstellung gemacht.

00:25:45: Und irgendwann habe ich gesagt, jetzt muss ich mal fragen die Dame du wollen wir nicht lieber aufhören und unterstellen und nachher weitermachen?

00:25:50: Dann sagt sie unter keinem Stellen.

00:25:52: das passt genau zum Thema!

00:25:53: Ich will da jetzt durch ist so super da bist du bei mir richtig und bleiben jetzt in diesem Schneesturm und gehen da zusammen durch beziehungsweise wir arbeiten genau hier weiter.

00:26:04: also dass lernt man mit der Natur, dass man sehr flexibel ist.

00:26:09: Aber in dieser Annahme steckt viel Kraft und den etwas durchschreiten und arbeiten mit dem was das sind so Prinzipien?

00:26:17: Und wenn man sich darauf einlässt dann wären es wunderbare Coachings die so viele Metapher und soviel also ja zeigen.

00:26:26: und Es ist nicht immer einen schönen Wetter Coaching und des Bestes eigentlich wirklich wenn es kein schön WetterCoaching ist Wenn man mal durch unbequemes Durchmuss Denn so ist es auch mit den Veränderungsthemen.

00:26:37: Und Coaching heißt ja nicht, dass man immer mit einem super guten Gefühl rausgeht oder das Ziel ist nicht immer das nächste beste gute Gefühl sondern... ...das ist einfach ein weiterer Schritt dem Prozess und es darf sich anfühlen wie es dich einfacher fühlt.

00:26:53: Ja, ich höre so raus, dass du sagst, du hältst auf jeden Fall den Raum Für die Themen der Menschen, ich habe Auftragsklärung gehört.

00:27:04: Ich hab auch Fragmente aus Aufstellungsarbeit bei dir gerade gehört.

00:27:11: Was würdest du sagen?

00:27:12: Ist noch so eine Methode, die richtig gut funktioniert draußen mit der du gerne arbeitest.

00:27:29: Ich lasse Menschen, wir gehen mal mit Fragen.

00:27:33: Also wenn es die richtige Frage ist eine wesentliche Frage dann gehen wir einfach auch mal in Stille mit dieser Frage und wir beantworten sie uns beide aus unterschiedlichen Perspektiven zusammen.

00:27:46: also eine Frage was mit dem Thema der Klientin?

00:27:48: das Klienten zu tun hat aber wirklich etwas Wesentliches.

00:27:52: und was sieht die Klientinnen wie Bezis beantwortet?

00:27:55: Was sehe ich?

00:27:56: oder Ich lasse sie nach einer gewissen Erfahrung.

00:27:59: Wir zerregen jetzt nicht gleich, was hat es mit dir gemacht?

00:28:03: Oder du musst etwas sagen... Sondern geht doch mal an den Bach oder setz dich doch mal unter den Baum!

00:28:09: Du hast eine halbe Stunde.

00:28:11: Schau doch mal, was die jetzt gut tut und wir sprechen erst einmal nicht drüber.

00:28:16: Und dann entstehen meistens noch mal in der Stille heraus nochmal ganz viele Aha-Momente.

00:28:23: Das ist etwas Was ich sehr gerne nutze im richtigen Moment, aber auch die Stille.

00:28:30: Wenn jemand etwas sagt und es hat Gewicht und Bedeutung mag ist erst mal gar nichts zu reden sondern mag dem was da gesagt wird.

00:28:39: und man merkt wenn etwas wirklich kraftvolle Bedeutzung gewicht hat das darf erstmal Raum haben.

00:28:46: Und Ich bin ganz auf einer der Ganz lange den Raum hält und Erstmal Nichts Sagt wenn ich denke Boah Das Hat Jetzt Bedeitung das Möchte ich erst Mal so Klingen, schwingen lassen.

00:28:57: Den möchte ich erst mal Raum

00:28:59: geben.".

00:29:00: Und irgendwann hat einer von uns Beinen den Puls... Auch das entsteht ganz natürlich und es ist etwas dieses Aushalten, dass stille den Raum haben darf.

00:29:17: Du nix, du kennst das auch?

00:29:19: Wie würdest du das denn beschreiben?

00:29:20: oder wie sind das für dich?

00:29:22: Ja, ich finde ... Total interessant, weil ich selber so unfassbar schöne Erlebnisse mit Stille gemacht habe.

00:29:35: Und sofort merke wie sich in mir etwas entspannt und ich langsamer spreche und so... Ich liebe diese Stille!

00:29:45: Weil ich letztendlich glaube dass da alle Antworten schon da sind Und gleichzeitig frage ich mich halt immer wieder, wieso nutze ich das so wenig in meinem täglichen Tun und Wirten?

00:30:07: Du hast mich jetzt gerade... zu einer Reflektion eingeladen.

00:30:13: Deswegen bin ich gedanklich quasi so ein bisschen wie abgebogen aus unserem Gespräch, weil ich so dachte... Ich habe am Wochenende einen Aufstellungstag gehabt und hatte bin also reingegangen mit.

00:30:27: Aber ich wünsche mir dass es da auch stille Momente gibt.

00:30:32: Wenn ich jetzt so ganz ehrlich draufgucke, dann denk' ich mir so ... Naja.

00:30:37: Also das kann ich mir beim nächsten Mal gut noch mal vornehmen!

00:30:42: Und klar gibt es diese Momente wo man in der Aufstellung steht und für einen Moment still wird.

00:30:50: aber ich finde auch diese Stille vor einer Aufstellung nach einer Aufstellung im Zwischenraum eigentlich so wertvoll dass ich grad so denke ja Ich finde, dass es so nachvollziehbar ist was du sagst.

00:31:07: Es fällt auf so einen Boden der schon bereitet ist und gleichzeitig fällt es mir schwer mich auch für die Stille einzusetzen.

00:31:17: Ja kann ich verstehen man muss das auch aushalten können und das ist ungewohnt.

00:31:24: aber das hat sowas wie du es doch beschrieben hast wird etwas gewürdigt, da bekommt etwas Raum und da brauchst du keine Worte.

00:31:32: Und es macht was!

00:31:35: Wenn's gut angeleitet ist und den Menschen einfach klar ist, worum es jetzt geht... Nein, das ist ein wunderbares... Du hast ja noch eine Methode, glaube ich gefragt?

00:31:45: Ja, also ich kann es natürlich dir nur empfehlen.

00:31:48: Das hat eine tolle Wirkung.

00:31:50: Also ja, das macht einfach was.

00:31:52: Und vielleicht noch eine Anekdote bei Wandercouching, diese intensive Form.

00:31:57: Es gibt Wenn ich in Gruppen gehe, auch mal eine Tour und sage also vier fünf Stunden wir gehen im Schweigen.

00:32:06: Wir tauschen uns nicht aus!

00:32:08: Und ich habe es schon erlebt dass so manche gerade die harten Kerle da waren so ein zwei dabei das sie sich ganz zurück am fallen lassen und haben geweint.

00:32:18: Die haben einfach mehrere Stunden in still für sich.

00:32:22: Das haben wir gar nicht da vorne unbedingt mitbekommen.

00:32:25: Ich habe natürlich schon geschaut, aber manche voran sind es nicht mitbekommen.

00:32:29: Es ist einfach mal ein Raum wo du mit dir sein darfst und dieses Wein... Da kam einfach viel in den Fluss Und das war einfach auch nicht aufzuhalten, das haben wir genau so gelassen.

00:32:39: Also diese Stille bringt einfach viel Ausdruck hervor Ohne dass es da Worte braucht.

00:32:49: Und ich wünsche mir, glaube ich manchmal dass wir systemischen Coaches beratende Therapeutinnen da auch noch mehr für diese Dinge gehen von denen wir wissen das sie richtig sind und uns ja auch immer wieder bewusst abheben, auch von klassischer Psychotherapie.

00:33:10: Weil ich so denke dieses wir setzen uns schon in vorbereitete Sessel und dann ist schon klar dass wir eine Stunde reden, sodass ich so denken es gibt mittlerweile so viel mehr als Reden und so viele wirksame Tools das ich glaube Ja, uns einfach auch stark machen dürfen für alles jenseits von zwei Sesseln.

00:33:39: Ja das darf glaube ich wirklich aus diesem natürlich entstehen und nicht irgendwie so ist es, so ist Coaching oder so ist Aufstellung oder so is Therapie sondern was brauchst du jetzt?

00:33:50: Und dem einfach mal Raum geben oder mal ausprobieren wenn etwas Ungewohntes viel Raum bekommt wie zum Beispiel die Stelle.

00:34:00: Was ich mich noch frage, das ist auch etwas womit ich mich immer mal so beschäftige.

00:34:05: Wenn ich jetzt hier gerade einen Experten habe, dann frag' ich dich direkt mal!

00:34:10: Bei Aufstellungsarbeit zum Beispiel ist es so dass ich das Gefühl habe, dass ich mich nochmal so roh zeige oder noch nahbarer und so... Und ich mir so vorstellen kann, dass wenn du in der Natur unterwegs bist, dass ja, dass du dann auch nass wirst und dass du auch schnaufen musst obwohl du super trainiert dass du auch Hunger hast oder das Gefühl hast, so musst jetzt deine halbe Trinkflasche leertrinken irgendwie.

00:34:40: Dass man dich als Mensch erkennt und vielleicht deinen Schweiß auf dem T-Shirt sieht?

00:34:47: Wie gehst du damit um, dass Menschen dich viel mehr sehen, als würdest du in deinem gebügelten Hemd im Sessel sitzen?

00:34:58: Also ich glaube am Ende ... Lebt man damit ja vor, was die Klienten auch sich wünschen.

00:35:04: Dass sie es lernen oder dass sie es wieder ausdrücken?

00:35:07: Also sie suchen nach Lösungen Antworten, die ganz authentisch zu ihnen passen und ich kann also gerade bei einer Hütentour das ist wie gesagt so die höchste Form weil wenn mich schlaft dann manchmal in einem Mehrwertzimmer oder wenn wir Pech haben, ist es eine Matratzenlage und da schlafe Also, und man lernt sich da einfach wirklich kennen.

00:35:31: Und das geht... Man ist da einfach ganz authentisch bis hin zu dem Punkt, dass ich Ihnen sage Ich brauche jetzt mal Raum für mich und nachdem ich diesen Raum einfach nicht in einem Zimmer auf der Hütte haben kann ich sagen, ich gehe jetzt nochmal eine Stunde oder zwei in die Natur und wenn ihr mich das seht, ich möchte für mich bleiben.

00:35:48: also ich nehme mir den Raum und sag auch Für mich ist es einfach gerade viel und auch ich brauch Zeit zum verarbeiten.

00:35:54: Oder ich sage auch mal bei gewissen Dingen, wenn es so viele Bedürfnisse gibt.

00:36:00: Ich trage die ganze Verantwortung, also entscheide ich jetzt auch weil ich es nicht allen recht machen kann.

00:36:06: oder ich bin jetzt an einem Punkt.

00:36:07: wir sind jetzt fünf Tage zusammen und ich bin auch nicht mehr durchlässig bei allem Und ich möchte das jedes heute wisst Weil es ist der letzte Tag und wir haben alle viel durchgemacht.

00:36:18: Es macht doch was mit mir Das spreche ich einfach an und je mehr ich das anspreche, oder ich habe manchmal auch Co-Coaches dabei sagen.

00:36:25: Toll dass du das sagst, dass du auch mal innen drin wackelst oder dass du nicht mehr durchlässig bist!

00:36:30: Es macht für uns auch einfacher weil wir sind es gerade auch nicht.

00:36:33: oder wie können wir jetzt als Team agieren?

00:36:35: Also dieses Ansprechen von... Und ich kann dann gar nicht anders als bei manchen Formaten, dass mich ganz authentisch und ehrlich zu zeigen oder erst mal gut für mich zu sorgen damit ich da wieder meinen Job machen kann.

00:36:48: Damit lebe ich ja etwas vor was hier auch umsetzen sollen im Alltag erstmal gut für sich zu sorgen, damit sie Antworten nach außen geben können.

00:36:58: Das passiert da wieder ganz natürlich Genau, oder wenn wir durch die Regen gegangen sind und durch eine Tour.

00:37:04: Die war vier Stunden angesetzt aber dann ist es halt nur Regen gewesen und braucht sechs Stunden.

00:37:09: Dann sage ich auch mal Wir machen heute kein Coaching mehr das einzige was ich noch bündnis heute Bier oder einen Schnaps So.

00:37:15: und dann komme ich hier auf dieser Hütte an Und dann können wir wieder von Mensch zu Mensch reden.

00:37:19: Aber dann bitte redet mich nicht in der Rolle als Coach ein Sondern da bin ich jetzt mal einer von euch und wir sind durch was gegangen und es hat auch etwas mit mir gemacht.

00:37:29: Und ich glaube, wenn man sowas anspricht und klärt dann wird es... ...dann ist das.

00:37:34: Ich spreche oft von Wegbegleitung nicht nur Coaching sondern dass mir wirklich einer der nebenan steht und einen Weg begleitet.

00:37:41: und dann gibt's nochmal eine Form Nicht nur Weg Begleiter sondern Weg Gefährte.

00:37:45: Wir sind so was durchgegangen Das ist ganz menschlich und wir betreffen uns auch als Menschen.

00:37:51: Dann ist es wichtig mal wieder anzusprechen Vielleicht am nächsten Tag.

00:37:55: Und jetzt bin ich wieder ganz Coach und Bergwand dafür, und es geht zum Dich und das Coaching... ...und dann spricht man diese unterschiedlichen Ebenen an.

00:38:03: Ich glaube wenn man das beherrscht, dann geht es total gut.

00:38:08: Da

00:38:09: hat's auch einen Mehrwert für den Gegenüber, glaub' ich!

00:38:12: Das ist auch meine Erfahrung, dass wir auch dann besondere Erfahrungen ermöglichen wenn wir uns eben auch zeigen.

00:38:21: In meiner Welt also ich bin ja zuerst Therapeutin geworden und dann alles andere Coaching-Supervisionen und Dozentinnen... Die Therapeuten war zuerst da und die hat manchmal noch so dieses Nein, ich erzähle nichts von mir und also so.

00:38:39: Ich bleibe neutral und abstinent und diese Idee von möglichst wenig von mir zu zeigen das ist irgendwo noch drin als Überzeugung obwohl ich eben mit dem anderen auch wirklich So tolle Erfahrungen mache.

00:39:04: Bei mir ist es häufig so, dass ich nach außergewöhnlichen Dingen wie zum Beispiel in einem langen Aufstellungstag die Idee habe, ich muss irgendwie noch tanzen und alles ausschütteln.

00:39:17: Und ich muss eigentlich danach noch Pizza essen.

00:39:22: Wenn Menschen dann Lust haben auch dabei zu sein oder auch mittanzen und sagen das tut mir jetzt gerade gut dass ich so das Gefühl habe, das sind eigentlich ganz schöne Erfahrungen.

00:39:34: Und gleichzeitig gibt es so wie diese Wächterin die sagt geht das jetzt wirklich?

00:39:40: Kannst du dich dann in einen Gebirgsbach stürzen und dann dich irgendwie abtrocknen oder ausziehen oder so was halt?

00:39:49: geht das wirklich?

00:39:52: Ich hab bevor ich's antwortet würde ich noch wissen sagst Du dann wenn du jetzt sagst du brauchst tanzen brauchst Bewegung sagst also ist quasi die Ausstellung vorbei und sagt, jetzt bist du nicht mehr die Therapeutin und die Begleiterin.

00:40:04: Sondern es bist du Jessica, das ist mir privat.

00:40:06: oder sprichst du diese Ebene dann an?

00:40:08: Weil du gehst ja dann in was Privat.

00:40:11: also du bist da eigentlich... Du brauchst es für dich als Mensch Jessica.

00:40:15: Es ist eine andere Ebene und die begegnet dir dann auf einer anderen Ebene.

00:40:19: Ist es so oder wie machst du das?

00:40:23: Ja, also ich weiß gerne nicht ob ich das jetzt so super explizit sage wie du es machst.

00:40:30: Das würde ich mir auch mal mitnehmen aus unserem Gespräch.

00:40:34: Das was ich auf jeden Fall mache ist erstmal den einen Raum zu schließen und sagen so und ich weiß ja auch dass das nicht immer für alle passt und die für die das dann nicht passt die gehen dann quasi so.

00:40:50: Also ich glaube, dass sich den Raum sehr klar schließe.

00:40:54: Aber vielleicht sage ich dann nicht diese Betonung auf und jetzt bin ich die.

00:41:00: oder jetzt ändern wir den Kontext in oder so dieser Nachsatz?

00:41:05: Den würde ich vielleicht mal ausprobieren.

00:41:09: Es hilft mir dann immer wenn ich sowas äußere.

00:41:17: Jetzt zu deiner Frage, genau es gibt zu Touren.

00:41:19: Da kommen wir am Ende an einem See raus und das ist so ein Ritual.

00:41:22: wer möchte kann da reinspringen der Königssee auch so.

00:41:26: Wir waschen alles ab also wir nehmen's nicht mehr mit nach Hause was wir nicht mehr brauchen wir springen da rein.

00:41:32: Und Nach mehreren Tagen und Man ist wirklich so nahe gekommen manche sagen ich habe keine Baderose dabei oder kein Bikini dann springt sie nackt rein Und die springen ja auch rein und trockne mich dann ab und ziehe mich um.

00:41:46: Also in dem Fall, das ist wirklich so ein Raum für Gefährdenschaft entstanden und dann gibt es wirklich richtig gut.

00:41:55: Und bei anderen Angeboten ist das glaube ich ein bisschen distanzierter.

00:42:02: aber mein Vorteil in diesem Fall ist, ich komme ja nicht aus dem Therapeutischen sondern aus dem Coachenden und da ist es von vornherein also das Metadistanzen man kann aber man muss nicht.

00:42:14: und ich habe einfach festgestellt A Manche wollen gerne authentische Erlebnisse von mir hören, gerade wenn sie wissen ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Sie.

00:42:23: Dann darf ich meinen Blickwinkel da einfach geben.

00:42:26: Ich hab das auch bei Therapeuten.

00:42:27: Wenn ich ihn bei Therapeut waren fand es wertvoll, wenn sie mal gesagt haben du Marcel, ich erzähl dir mal jetzt was ganz Persönliches Das war so irgendwie auch klicke Und da konnte ich total viel mitnehmen.

00:42:39: Weil von diesen Menschen konnte ich so viel mit nehmen und die Person, also die Therapeuten haben sich das glaube ich sehr genau überlegt... ...und wenn es für mich dienend war, haben sie mir das wie als Geschenk einfach wirklich mitgegeben?

00:42:50: Das kam bei mir viel mehr an.

00:42:52: deswegen erlaube ich mir das ab und zu auch weil ich das wie ein Geschenksseher Grund ist.

00:42:57: gibt's so Momente dieses mal jemand noch in den Arm nehmen Jemand ist so richtig hart, der kann alles und es ist der Macher.

00:43:07: Es können Frauen oder Männer sein, die immer hart haben eine Rüstung

00:43:10: usw.,

00:43:11: wenn die mal weich werden und vielleicht auch das Weinen anfangen dann frage ich du brauchst du mal ne Schulter?

00:43:17: Und wenn da jemand sagt eine Schulter wäre toller magste mein Namen genommen werden und sagt aber das wird mir jetzt gut.

00:43:22: und dann mache ich das.

00:43:24: während wenn jemand ganz nahe im Wasser gebaut ist und immer gleich dränen kommen immer gleich Traurigkeit bin ich ja einer sagt tut es traue ich dir zu geht einmal durch.

00:43:34: Genau, so ist mein Umgang mit Nähe und Distanz.

00:43:40: Da kann

00:43:40: ich noch mal meinen absoluten Gipplingssatz sagen!

00:43:43: Für mich geht es ja sehr oft darum einen Unterschied zu machen der einen Unterschied macht Und wenn jemand das gewohnt ist, auch übertränen viel Nähe und Aufmerksamkeit zu holen.

00:43:57: Dann ist mein Unterschied dass ich mich eher zurückhalte des anzubieten.

00:44:03: und für Menschen wo ich das Gefühl habe so die nehmen das sonst nicht in Anspruch auch sich mal an einer Schulter auszuweinen dann ist ja die Unterschiedsbildung das auch genau anzubieten alle so ein total feines Gespür dafür haben, wo diese Unterschiede möglich sind und dann ja auch eine Menge sprachlicher Mittel haben über Frage-Techniken oder was auch immer das auch noch mal reinzuholen.

00:44:34: Und zu überprüfen ob das was ich wahrnehme dann auch dienlich ist für mein Gegenüber.

00:44:42: Na sehr fein ausgedrückt!

00:44:43: Genau es darf einen Unterschied machen.

00:44:45: die machen gerade dadurch eine neue Erfahrung Genau.

00:44:48: Wenn die Rüstung fällt und man darf mal weich werden, wird da bestätigt oder aufgefangen und man muss der schwächere Part sein oder umgedreht wenn jemand immer sehr weich tut.

00:44:58: Ich traue es dir zu geh einfach einen Schritt weiter.

00:45:00: ich bleibe an deiner Seite aber ich gehe jetzt nicht diesen ersten Reflex nach dass du gehalten werden musst.

00:45:06: ich glaube du kannst noch einen Schritt machen.

00:45:08: lass uns das doch mal ausprobieren.

00:45:10: Darf ich dann auch kurz den Bezug zur Natur machen?

00:45:14: Ich arbeite unheimlich gerne mit Bäumen Und zwar nicht weil man da die Kraft oder die Energie der Bäume spüren muss, sondern man kann Dinge üben wirklich ganz achtsam.

00:45:24: Loslassen, fallen lassen, Hingabe also sich mit der Schulter damit im Rücken mal anzulehnen ist so ich lasse ein bisschen los und wenn ich sage du hast du mal Lust Hingaben oder Fallen lassen zu üben, wirklich mal so richtig das Schwäch ja richtig getragen werden Dann lehne ich doch mit Bauch, Pustkorb, Wange an und nimm die Arme drumherum.

00:45:47: Dieses Baum umarmen ist ja völlig verpönt!

00:45:50: Und ich nutze es aber Sachsamkeitsübung.

00:45:53: Das ist eine der schönsten Erfahrungen, die ich in Natur machen kann.

00:45:56: Der Baum wertet nicht, er trägt, er hält... Ich kann wirklich richtig loslassen.

00:46:00: Ich kann mich hineinfallen lassen und werde gehalten und das ist ein unglaublich schönes Gefühl wenn gerade jemand immer so Im Job, also der führende ist.

00:46:10: Der harte ist und so weiter.

00:46:11: Und ich sage, magst du mal die andere Erfahrung wieder?

00:46:14: Machen einfach nur um mit dieser Qualität in Kontakt zu kommen.

00:46:19: Dann machen wir diese Baumübung an dich betonen wirklich immer wieder doppelt und dreifach.

00:46:23: Du musst nicht die Energie des Baumes spüren oder du musst auch nicht zu dem Baum werden sondern es gibt einfach diese Qualität, die wir alle in uns haben Schwach sein dürfen.

00:46:33: Hingabe loslassen das was wir uns ja auch ganz oft wünschen übris mit einem Baum Und umarmen ihn.

00:46:40: und da ist nichts esoterisches dran, sondern du übst Qualitäten die urnatürlich und menschlich sind.

00:46:46: Absolut ja!

00:46:49: Und eine Frage habe ich aber noch Marcel.

00:46:51: Ja?

00:46:52: Manchmal entwendest Du Dinge aus Hotelzimmern wie zum Beispiel ein Video von oder.

00:46:58: Du nimmst einen Bügeleisen und schleppst das in die Natur.

00:47:04: Bleibt das geheim?

00:47:06: oder kannst Du verraten was Du da machst?

00:47:09: Ich kann verraten, was ich da mache.

00:47:10: Diese Übung gibt es ja auch... in dem Buch, deswegen man kann es nachlesen nennt sich den Rucksack ausvertieren.

00:47:17: Also ich gehe da mit Team oder einer Person raus und habe den größten schwersten Rucksacks.

00:47:23: die Leute schauen, das gibt's als nicht.

00:47:24: also der müsste eigentlich packen können, kann ich schon aber hab dann wirklich absurde Dinge dabei wie eine analoges Telefon ein Bügel eisen.

00:47:33: auch wirklich schwere Dinge also.

00:47:34: und wirklich absurd ist was man in der Natur nicht braucht und hat aber auch Dinge drin.

00:47:39: und ich sage immer Es geht jetzt darum, stellt euch euren Veränderungsprozess wie ein Wanderweg vor.

00:47:44: Und wir packen jetzt mal den Rucksack!

00:47:47: Es gibt Dinge wo ich annehme in eurem Team- oder persönlichen Rucksacks ist alter Ballast und schweres Drehen was euch zurückhält, was euch das vorankommen schwer macht.

00:47:57: und es sind nützliche Dinge näherndes was eure Tour, was euer Veränderungsprozess den Wander Weg gelingen lässt.

00:48:05: Das schauen wir uns jetzt mal an Und dann hole ich halt wirklich erst mal den Ballast raus, also das analoge Telefon braucht man auf keinem Wanderweg oder... Ich spreche auch manchmal von der Hütentour.

00:48:15: Das brauchst du nicht!

00:48:16: Das Bügeleisen brauchst Du auch nicht.

00:48:17: und so kommen fünf, sechs absurde Gegenstände raus und sagen So, und das ist der Ballast?

00:48:23: Dann kommen fünf bis sechs Gegenständen wie ein DRV erste Hilfeset eine Flasche Wasser

00:48:29: usw.,

00:48:29: das näherende Wasser ein weit trägt.

00:48:32: und wir nehmen diese Metapher und sagen Bevor ihr losgeht, bevor wir uns jetzt in diesen Veränderungsprozess hineinbegeben, sortieren wir erst mal aus.

00:48:41: Was ist schon an Ressourcen?

00:48:42: Qualitäten?

00:48:43: Fähigkeiten?

00:48:45: Was ist drin und was solltet ihr gar nicht erst mitnehmen?

00:48:49: oder wenn ihr sagt ihr könnt es noch nicht loslassen irgendwann mal bald los lassen weil das ist unnötig kriegt man gleich einen Blick auf Themen und auf Ressourcen.

00:48:59: Wir wissen von was wir sprechen, und manche können auch sofort aussortieren.

00:49:03: Und andere können Themen noch nicht loslassen – es ist Teil des Prozesses!

00:49:07: Dann lege ich das Bügeleisen des Symboles in den Rucksack der Klientinnen.

00:49:15: oder wenn ich jetzt aus dem Hotel nichts mitnehmen will nehme ich einfach fünf Ballaststeine.

00:49:22: Und wenn jemand den Ballastschein noch nicht loslassen kann und es physisch möglich ist, lege ich der Klientin im Klient unten in den Rucksack rein.

00:49:29: Dann wird dieser Person bewusst... Das schleppe ich die ganze Zeit mit mir rum!

00:49:34: Also physisch-körperlich wird's dann mal bewusst da kommt's an das mache ich seit Monaten Jahren und dann steht meistens ein Roll oder einen Impuls.

00:49:42: Das war jetzt nicht mehr.

00:49:43: Es kommt überhaupt nicht infrage.

00:49:46: Und dann wird der Stein entweder kleiner oder irgendwann geht er ganz.

00:49:49: also man schaut sich diese Ballasthemen

00:49:51: an Wow.

00:49:53: Genau und dafür brauche ich Bügeleisen oder halt Steine, also diese metaphorische Arbeiten.

00:50:01: Das ist dahinter.

00:50:03: Mich hat es einfach total neugierig gemacht was du quasi mit einem analogen Telefon an der ISA so treibst.

00:50:11: Ich versuche zu telefonieren und das gelingt nicht.

00:50:16: Sehr schön!

00:50:18: Cool!

00:50:19: Ja Marcel, wenn du so nochmal unser Gespräch Revue passieren lässt für dich.

00:50:25: Was ist vielleicht etwas wo du sagst das möchte ich jetzt hier gerade noch mal besonders betonen oder dass es jetzt ein bisschen zu kurz gekommen?

00:50:36: Also das erste was mir einfällt ist erstmal Ich schätze sehr deine ruhige klare Art und danke dir erst einmal wie viel Raum du mir auch gegeben hast.

00:50:47: also das finde mehr als nur sehr fein.

00:50:50: Mir hat es Lust gemacht, ich habe zu wenig über dich erfahren.

00:50:54: also ich hatte natürlich die anderen Podcast aber ich würde gerne wenn mich hier dann mal auflegen schauen.

00:51:01: Ich möchte gern noch mehr über Dich wissen weil ich weiß von der Art und Weise wie du fragst und wie Du das meine Antworten reagierst dass da ganz viel ist wo ich mit Dir in Resonanz gehe Und ich glaube früher später komme ich mal zu einer Aufstellung oder zu irgendeinem Event von dir, weil ich das einfach gerade total ... die Begegnung total fein finde.

00:51:22: Also genau!

00:51:24: Ansonsten was zu kurz gekommen ist... Ich weiß es gar nicht.

00:51:29: wenn jemand vielleicht noch mehr über Natur und Naturcoaching erfahren möchte gibt's ganz viele Möglichkeiten.

00:51:37: also Seinfasst ist natürlich das Buch oder man kommt mit mir mal in Kontakt.

00:51:42: Aber wir haben so viel angeschnitten, ich finde es ziemlich rundherrlich gesagt.

00:51:47: Ja und deine ganzen Kontakte und der Link zum Buch – das ist wie immer ja auch in der Podcast-Beschreibung verlinkt.

00:51:58: Das heißt also, man kann unter der Folge immer noch diese Show Notes finden und ansonsten glaube Findet man dich auch?

00:52:09: Ja, genau.

00:52:10: Also dankeschön dass ihr es verlinkt.

00:52:11: das finde ich auch total fein und ich glaube ja... Man findet mich!

00:52:16: Vielen Dank für das Gespräch Marcelen.

00:52:19: Ich fand's wirklich toll, ich worme mich auf mehr.

00:52:21: Das macht mir jetzt dann mal außerhalb Und herzlichen Dank.

00:52:25: Danke, danke war toll Tolle Austausch.

00:52:28: Ja, das wars mit der heutigen Folge.

00:52:30: Du findest Das Buch von Marcel und seine Website in den Show Notes verlinkte Und auch unsere Einladung Jessica, so meine Einladungen zu unserer Geburtstagsfeier zu unserem fünften Geburtstag.

00:52:46: Vielleicht hast du die letzten Folgen schon gehört.

00:52:48: ansonsten hier nochmal herzlich die Einladungs mit uns diesen Podcasts zu feiern.

00:52:54: Sechzehnten Juli von neunzehn bis zwanzig Uhr in einem gemeinsamen Zoom-Raum.

00:53:01: Dieser Abend ist kostenfrei für dich, du kannst dich über den Link in den Show Notes registrieren und wir freuen uns wenn du dabei bist!

00:53:08: Ja, ein bisschen systemischer Input von Jessica und anschließend einen Soundbarth von mir in welchem du in den Klängen baden kannst.

00:53:16: Schreib uns gerne deine Fragen und Anmerkungen auf unserer Instagram-Seite unter flow.

00:53:23: Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

00:53:26: Bis

00:53:26: dann!

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