#137 - Systemische Aufstellung als Spiegel

Shownotes

In dieser Folge spricht Jessica Fenzl mit Leon Krack über den Spiegel, den Aufstellungsarbeit uns selbst vorhält, über die Frage nach Bereitschaft und darüber, ob wir Menschen aufstellen oder unser inneres Bild von ihnen.

Leon Krack bietet systemische Aufstellungen und systemisches Coaching an. Inspiriert vom Konstruktivismus und über seinen Familienhintergrund in diese Arbeit hineingewachsen, folgt er dem, was ihn erfüllt, mit Menschen an ihren inneren Themen zu arbeiten. Gemeinsam sprechen die beiden Aufstellungsprofis darüber, was passiert, wenn zwei Menschen Räume für Aufstellungsarbeit öffnen, jeder auf seine eigene Weise und sich dabei gegenseitig über die Schulter schauen. Es geht um die Rückkopplung in die eigene innere Welt, um den Mut, mit der eigenen Aufregung einverstanden zu sein und trotzdem ins kalte Wasser zu gehen. Sie fragen sich, ob eine Aufstellung nur den Ist-Zustand wiederholt oder ob echte Bewegung möglich wird, und was es verändert, ob wir eine Person aufstellen oder das eigene Bild von ihr. Und sie landen bei einer Wahrheit, die verbindet: wir alle tragen unsere Themen, und die Kunst liegt darin, ihnen mit mehr Mitgefühl zu begegnen.

Du erfährst, wie dein eigener Spiegel deine Arbeit im Feld vertieft, weshalb Bereitschaft der Faktor ist, an dem sich so viel entscheidet, und welche Freiheit im Ausprobieren liegt, wenn du deinen ersten Aufstellungstag vor dir hast.

Erlebe Aufstellungsarbeit im Feld: Bei den Aufstellungstagen „feel in & flow" vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Hamburg sind Leon und ich beide dabei. Sichere dir deinen Platz über die Website: https://site.flowpunkt.de

Du bist als Stellvertreter:in und als Person mit eigenem Thema herzlich willkommen!

Mehr über Leon: http://leonkrack.com und auf Instagram unter @leon.krack

Mehr über Jessica: flowpunkt.de

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Join the next level, Teresa und Jessica

Transkript anzeigen

00:00:02: Erdbeerfrösche und

00:00:11: Teppichempfel.

00:00:16: Der Podcast für systemisch Beratende

00:00:21: von Jessica

00:00:22: Fenzel und Theresa Grote Hi, eine neue Podcast-Folges online.

00:00:28: so schön dass du wieder rein hörst!

00:00:30: Du bist genau richtig hier in diesem Podcast wenn du tiefer in die systemischen Zusammenhänge eintauchen willst sie verstehen möchtest und Lust hast aus diesen Mikros Interviews und Solo Folgen in Pulse für deine Beratungsgespräche mitzugehen.

00:00:43: Und heute geht es mit einer Interview-Folge weiter.

00:00:47: Jessica befindet sich in dieser Podcastfolge im Gespräch mit Leon Krack.

00:00:52: Leon ist einunddreißig Jahre alt und bietet systemische Aufstellungen und systemisches Coaching an, und er ist inspiriert vom Konstruktivismus und ist durch einen Familienhintergrund in diese Arbeit hereingeraten.

00:01:06: Er hat verschiedene Arbeitsbereiche ausprobiert gekommen, mit Menschen arbeiten zu wollen an ihren inneren tiefen Themen.

00:01:18: Das ist das was ihnen erfüllt.

00:01:19: und in dieser Podcastfolge sprechen Jessica & Leon über die Aufstellungsarbeit.

00:01:25: Und Jessica und Leon öffnen auch beide Räume für die Ausstellungsarbeit und gleichzeitig auf ihre ganz eigene Art und Weise.

00:01:33: Und in diesem Gespräch schauen sie deshalb nicht nur darauf, was Aufstellungsarbeit eigentlich bedeutet so besonders macht sondern auch darauf was das für Sie als leitende Person eine Ausstellung bedeutet.

00:01:46: Sie sprechen darüber was sie an dieser Arbeit fasziniert, was sie selbst dabei immer wieder berührt und welche Gründe es gibt dass Aufstellungsarbeit auch für die Eigenentwicklung so spannend sein kann.

00:01:59: Und es ist ein ganz persönlicher und gleichzeitig fachlicher Austausch unter KollegInnen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und auch Herangehensweisen – und auch Momente in denen sie einander verstehen!

00:02:14: Viel Spaß mit dieser Folge.

00:02:16: Hallo Leon!

00:02:17: So schön, dass wir beide im Podcast heute die Möglichkeit haben miteinander zu sprechen.

00:02:23: Voll cool, dass du dich für unseren Termin engagiert hast.

00:02:27: Ich auch, ich freue mich sehr hier sein zu dürfen.

00:02:31: Wir sprechen möglicherweise heute über ein Herzensthema was uns beide verbindet.

00:02:39: wenn du es auswählen kannst worüber sprechen wir dann heute?

00:02:44: Ach, gute Frage direkt am Anfang.

00:02:48: Ich würde sagen etwas was uns mit Sicherheit beide verbindet ist dieses Herzensthema von Arbeit an diesen inneren Themen für andere zu ermöglichen und was das eigentlich für uns selber über unser eigenes System aussagt weil da auch immer natürlich eine Rückkopplung stattfindet in die eigene innere Welt.

00:03:16: Und ich das sehr, sehr spannend finde und da glaube ich auch ein großer Gehwilderin liegt, die eigene Arbeit zu vertiefen.

00:03:26: Und darauf freue ich mich sehr, weil ich schon mit einigen Menschen im Podcast auch über Aufstellungsarbeit gesprochen habe.

00:03:34: Weil ich da schon lange in diesem Bereich auch forsche und immer wieder neue Dinge ausprobiere, immer mal wieder auch Dinge mitschreibe um später dann noch weiter daran rumknabbern zu können.

00:03:49: Und du sagst halt einfach im zweiten Satz das hat was mit mir zu tun!

00:03:55: Und dreht das Thema sozusagen so, dass wir beide automatisch in den Spiegel schauen.

00:04:02: Merke auch, dass meine Atmung sich ein bisschen verändert und ich so denke ja wow!

00:04:07: Ich feier das.

00:04:08: Lass uns unbedingt darüber sprechen.

00:04:11: Ja super, gerne.

00:04:14: Ja, vielleicht fangen wir insofern vorne an als dass wir uns vor kurzem in Berlin getroffen haben.

00:04:23: Da hast du einen Aufstellungstag angeleitet und ich durfte als stellvertretende Person dabei sein.

00:04:33: Und das was mich da besonders gecatcht hat war so diese Art wie Du so durch die Aufstellung schreitest mit einer Selbstverständlichkeit, wo man so merkt das ist eigentlich gar kein Unterschied ob du gerade durch den Berliner Tiergarten spazierst oder durch Familiensysteme.

00:04:56: Du hast in deiner Vorstellung gesagt dass du ein und dreißig Jahre alt bist.

00:05:03: Wo hast du das her?

00:05:05: Diese Selbstverständlichkeit, vielleicht wäre das auch gar nicht dein Wort.

00:05:10: Diese Präsenz und diese Ausstrahlung von.

00:05:14: ich weiß einfach dass sich hier was Gutes bewirken kann.

00:05:19: Danke schon mal für das riesige Kompliment darin!

00:05:21: Ich glaube es ist ein Stück weit historisch bedingt bei mir.

00:05:28: Seit ich wirklich denken kann, immer mit meiner Mutter viel darüber gesprochen.

00:05:35: Warum sich Menschen wie verhalten?

00:05:38: Warum sind die wütend wenn ich das und dass sage oder warum werde ich wütende oder traurig?

00:05:45: oder was ist diese innere Welt so?

00:05:48: Ich habe immer einen ganz großen lang gehabt zu fühlen und zu verstehen also auf dieser emotionalen aber auch auf dieser kognitiven Ebene zu verstehen Was bewegt einen Menschen und wie hängt diese Beziehung und Dynamiken miteinander zusammen?

00:06:07: Und das ist für mich ein, also für meinen persönlichen Entwicklungsweg ganz wichtig gewesen.

00:06:14: Weil ich früher viel angeeckt bin und mir viel Anlässe hatte dass da was zu verstehen war.

00:06:26: Ich mich nicht so einfach mit einer mit einer Erklärung zufrieden gegeben habe, wenn ich das Gefühl hatte so okay.

00:06:34: Das ergibt wirklich in der Tiefe richtig Wind für mich und wendlich dadurch nicht eine ganze komplexe Welt sozusagen erschließt.

00:06:45: Und da ist es glaube ich ein bisschen der Faktor gewesen, der mich dazu gebracht hat dass das normal ist für mich, dass da ein komplexes Familiensystem ist wo Personen mit ihren verschiedenen inneren Prozessen, Anteilen, Beiträgen verhindern und so weiter irgendwie stehen ihren Traumata und den ganzen Loyalitäten dem anderen System gegenüber.

00:07:08: Also dass das alles ineinander wirkt ist für mich eine Grundannahme in meinem Leben geworden, dass ich halt dann da stehe und sage, ah cool jetzt sehen wir es ja!

00:07:21: Jetzt ist es hier vor uns und ob das jetzt im Tiergarten oder in der Aufstellung ist.

00:07:29: Ich bewege mich eh in diesem Kontext.

00:07:32: Ich beweg mich innerlich sowieso immer, was heißt immer?

00:07:36: Aber sehr viel im bestehenden Fassen von diesen vielen Faktoren.

00:07:46: Ja das heißt also da ist ganz viel Neugier bei dir vorhanden und auch dieser vielleicht Forscher Geist... Was ist eigentlich in Systemen so los?

00:08:00: Vielleicht auch eben gepaart mit einem total langen Training.

00:08:07: Wenn du sagst schon immer, dann hört sich das hier wirklich nach jahrelang im Training an?

00:08:14: Was würdest du so Menschen rüberschieben die gerade Aufstellungsarbeit lernen oder die so mit dem Gedanken spielen das auch zu tun mit anderen in ihr System zu gucken.

00:08:29: Was ist so deine Botschaft an Lernende?

00:08:34: Meinst du Lernde, in dem Sinne als Menschen die selber Aufstellungen leiten oder die das erste Mal reingucken wollen?

00:08:45: Ja weil ich glaube dass diese Podcast eine Menge Profis hören also Menschen Wir beide auch längst gecheckt haben, dass Aufstellungsarbeit echt cool ist und sehr, sehr wirksam.

00:08:59: Und gleichzeitig ist es meine Beobachtung das dieser Schritt dann wirklich zu sagen so ich lade mir ein paar stellvertretende Personen ein Ich stelle einen Raum zur Verfügung und ein paar Wasserkleser und und wir machen es jetzt So dass das dieser schritt dann teilweise doch Ängste auslöst.

00:09:22: Und deswegen wäre so meine Frage, was wäre deine Botschaft für diese Menschen?

00:09:32: Meere Sachen fallen mir da gleich ein.

00:09:34: Also zum einen wenn das jetzt so das Setting ist am Anfang wirklich zu stehen und das mal ausprobieren zu wollen.

00:09:45: Wenn man Menschen einlädt und das klar kommuniziert und sagt hey ich möchte es machen Ich habe noch nicht Erfahrung da drin.

00:09:54: Aber ich finde es super spannend und ich weiß, dass ich da einen Potenzial hab.

00:09:58: Habt ihr Bock?

00:10:00: Ist das eine offene Einladung?

00:10:01: Da können sich Menschen darauf einlassen!

00:10:03: Das bedeutet... ...das ist nicht das gleiche wie ich stelle mich dahin und sag so.. ..ich bin schon seit Jahrzehnten irgendwie erst fahren dadrin und ihr habt hier nen komplett sicheren Raum.

00:10:15: Das is ne andere Setting einfach.

00:10:17: Und ich glaube, dass man Menschen an der Stelle auch was zutrauen darf.

00:10:22: Für sich selber dann zu sagen, hey das passt für mich.

00:10:25: oder hey das passt für mich nicht.

00:10:28: also ich glaube dass man da mutig reingehen darf im Sinne von sagen Hey so und so ist die ist das Grundsetting.

00:10:36: Ich möchte es ausprobieren.

00:10:37: ich habe da total viel Freude dran.

00:10:40: Let's do it!

00:10:41: Und das... Das ist damit im Prinzip schon genügend kommuniziert Dass man sagt okay Es gibt mir natürlich größte Mühe, dass das hier eine gute Aufstellung ist.

00:10:53: Dass es eine gute Zeit ist für alle.

00:10:56: Aber kann sein, dass ich zwischendurch sagen muss, ah!

00:11:00: Ich habe mich glaube ich ein Stück vorhanden.

00:11:01: Lass uns nochmal oder man muss ja nicht mal sagen aber man kann einfach sagen okay dann wird das jetzt einmal gesehen.

00:11:07: Lasst uns noch zurück zu dem Ausgangspunkt gehen von da aus nochmal weitermachen.

00:11:11: Das ist ein total vielfältiges Tool dieser Aufstellungsarbeit und die Das ist nicht eine große Sache vorgeschrieben, so und so hat es genau auszusehen.

00:11:25: Da ist ganz viel Freiheit drin und man kann das ausprobieren und man muss da auch Sachen ausprobierend.

00:11:31: Sonst kommt man nicht dahin irgendwann dieses Gespürze haben für dass es jetzt der Weg für den ich mich entscheide.

00:11:37: und diese Sachen lasse ich jetzt außen vor weil ich weiß okay damit kann man sich beschäftigen aber das fühlt zu nichts.

00:11:47: Und wenn man das anfangen möchte, ich weiß dass es wirklich kaltes Wasser ist und ich weiß, dass da ganz viel im Inneren ins Flattern geraten kann.

00:11:58: Also weil sie wirklich aus eigener Erfahrung natürlich... Aber dass das okay ist, dass das da ist?

00:12:06: Das darf sein!

00:12:08: Und in den seltensten Fällen bekommt davon irgendjemand irgendwas mit.

00:12:12: Das ist auch noch völlig absurd.

00:12:14: Meine ersten Aufstellung haben wir die Leute hinterher gesagt Oh cool.

00:12:17: Und wie selbstsicher du da reingegangen bist und nicht so... Das hat sich immer gar nichts daran gefühlt, wirklich gar nicht!

00:12:29: Aber trotzdem es ist meine Unsicherheit und die darf ich fühlen und ich weiß okay meine eigenen Themen werden aktiv, meine Überzeugungen kommen da rein und so meine alten Glaubenssätze ja sie sind da aber das heißt nächstes Jahr nicht auch die Präsenz habe zu fühlen, was in dem Raum ist.

00:12:53: Danke dass du den Menschen Mut machst!

00:12:55: Ich glaube mein ultimativer Heck war das ich mit stellvertretenden Personen gearbeitet habe die selber Profis waren, die ich aus meiner Weiterbildungsgruppe eingeladen habe von Kollegen und Kolleginnen wo ich wusste sie beschäftigen sich auch mit systemischem Denken und Handeln.

00:13:16: Ich so das Gefühl hatte, dass mir das erstmal hilft weil ich mich dann nicht sehr um die kümmern muss.

00:13:23: Weil die vielleicht auch ganz viele Fragen haben von wie so funktioniert das und was genau muss ich machen?

00:13:29: Und was ist wenn ich hier etwas falsch mache sondern Profis, die das eigentlich schon wissen oder zumindest theoretisch und ich so das Gefühle hatte und im Notfall können wir halt alle nochmal zusammen drauf gucken.

00:13:45: mein Reflecting-Team, so erinnere ich mich an meine ersten Aufstellungen wo jetzt nicht einfach jede Person die Lust hatte stellvertretende Personen sein konnte sondern wo ich erst mal wusste.

00:14:00: Die Menschen sind safe und die wissen auch was Selbstreflektion ist.

00:14:08: Ja voll gut.

00:14:09: also smarter Move hatte ich tatsächlich sogar.

00:14:15: Dafür hatte ich andere Boni sozusagen in meinem Fall.

00:14:19: Einfach dadurch, dass ich auch schon Vollschlussvertrauen von den Leuten hatte die aus dem Kontext meiner Mutter mich auch schon kannten.

00:14:25: Das ist natürlich ein Riedengewinn auf so einem Weg.

00:14:29: aber total gut, dass dir das zur Verfügung stand oder dass du da Leute einfach hattest, denen du vertraust, auch dass sie dich halten können in so einem Prozess.

00:14:41: Die Frage, die mich gerade sehr umtreibt und vielleicht hast du Lust da was zu sagen ist.

00:14:47: Inwieweit reproduzieren wir mit einer Aufstellung eigentlich nur den Ist-Zustand?

00:14:54: Und Menschen gucken in ihr System und sagen ja so ist es!

00:14:58: Ja stimmt das sagt mein Partner auch immer genauso.

00:15:03: Das erkenne ich zu einhundert Prozent wieder.

00:15:10: auf die Bühne, was die Menschen gut kennen und wo sie sich einschwenken können.

00:15:16: Aber mehr nicht!

00:15:19: Ich empfinde das als eine sehr individuelle Geschichte.

00:15:24: Ich kenne Aufstellungen, wo ich das Gefühl hinterher habe so okay, dass war jetzt zum Beispiel das erste Mal, dass sich jemand da auf einen Prozess eingelassen hat, das erste mal beinahe Aufstellung ist oder das eigene Thema aufstellt Und das schon ganz viel ist ein Input für das System.

00:15:40: Ein echter Spiegel sozusagen, also eine Konfrontation auf einer Art mit dem tatsächlichen Istzustand der gar nicht so unbedingt erfasst wird im normalen Alltag wo gar nicht die Tiefe von Bewusstsein immer unbedingt da ist.

00:15:57: Ich glaube dass es eine Variante davon aber ich weiß auch dass es Aufstellungen gibt in denen der IS-Zustand einmal reingestellt wird, meistens noch mal ein bisschen nachjustiert, dass da sozusagen eine andere Klarheit nochmal mit reinkommt über die Dynamik, die da stattfindet.

00:16:18: Was sich dann auch ganz gut benennen lässt und aufzeigen lässt und so... Und dann der tatsächliche Blick in wie kann es aussehen?

00:16:28: Und was ist dafür notwendig stattfindend?

00:16:35: Wie wäre es denn, wenn die Bereitschaft von einzelnen Bestandteilen dieses Systems sich zu verändern?

00:16:43: Sich auf eine Verbindung wieder einzulassen da in ne größere Harmonie wieder mit reinzukommen oder Konflikte erstmal zu benennen und auszudrücken und so.

00:16:53: Wenn das passiert... Und dann sozusagen wieder Bewegung und ich sag mal ein Stück weit Heilungen auch ins dem wieder allein kommt Dass das auch ganz, ganz viel bewegen kann.

00:17:06: Also ich finde dass es sich gar nicht ausschließt gegenseitig, dass es beide sein kann einmal den Istzustand zu reproduzieren worin auch schon tatsächlich ein großer Wert liegt und natürlich aber auch Das stark von der Bereitschaft der Person abhängt die dieses Thema mitbringt Und von den Gegebenheiten von diesem System.

00:17:32: also wenn da was weiß Ich bin mir jetzt mal ganz Stereotyp ist Beispiel, Vater komplett emotional unverflügbar und hat keinerlei Bereitschaft sich da irgendwie zu regen und zu bewegen.

00:17:45: Dann kann man sich da die Zähne ausbeißen klar dann kann man immer noch gucken okay wie geht man für sich selber damit um?

00:17:52: Und was für Möglichkeiten gibt es da?

00:17:55: aber so an dem machen wir nix.

00:17:58: erst mal.

00:17:59: ok gut klar da können wir nur den ist zustande produzieren.

00:18:04: Aber auch wenn es um so Aufstellung geht, wo innere Anteile aufgestellt werden.

00:18:08: Also das eigene innere System repräsentiert wird.

00:18:12: Da sehe ich auch immer wieder tatsächliche Bewegungen und tatsächlicher Sollzustände, wenn man sich jetzt mal so Werten betrachten möchte die da entstehen oder Möglichkeiten, die da entstehen und sichtbar werden im Feld Wenn die Person wirklich zu einem Schritt bereit ist.

00:18:35: Aber es hängt wirklich ganz, ganz stark von dem Faktor ab.

00:18:38: In meinem Erleben zumindest.

00:18:40: Dem Faktur der Bereitschaft?

00:18:42: Ja.

00:18:46: Da sollten wir auch noch mal drauf eingehen was für dich Bereitshaft ist.

00:18:51: ich mag nur vorher nochmal sagen dass du jetzt dieses Stereotype Beispiel wie ein emotional abwesender Vater so Wir können das auch direkt für eine Mutter oder eine andere Person.

00:19:04: So egal, völlig egal genau.

00:19:08: Ich habe es in deinen Aufstellungen so erlebt und das hat mich auch wirklich sehr begeistert dass du dann vielleicht gar nicht den Vater aufstellen würdest der sich emotional abwesend gezeigt hat sondern das eigene innere Bild was ich über meinen Vater habe.

00:19:29: Also das ist gar nicht so sehr um den Menschen geht, sondern dass ich diesen Menschen ja als etwas abspeichere und sowas wie das Bild was ich habe hat dann wieder eine Auswirkung auf quasi mein inneres Team weil da ein emotional abwesender Vater eine Rolle spielt.

00:19:49: Welche Erfahrungen machst du mit dem Unterschied zwischen ich stelle Personen auf und ich stlle die eigenen Projektionen auf.

00:20:02: Ist eine gute Beobachtung, danke dass du das noch mal benennst auch!

00:20:09: Ich glaube da kommt bei mir so ein bisschen dieses durch was ich meinte mit den Konstruktivismus am Anfang weil diese Grundannahme also dieser Grundannahm viel abgewinnen kann Ich mir meine Welt erschaffe und dementsprechend ja auch mein Erleben mit dieser Welt.

00:20:31: Und auf eine Art und Weise habe ich das als was Ehrlicheres empfunden, manchmal zu sagen okay wir stellen hier nicht die Person auf sondern meine Ideen von dieser Person, meine Version von diesem Menschen und der Rolle die sie für mich erfüllen soll weil es da in viel größere Eigenverantwortung wieder reingeht dann zu sagen ok Ich kann das anders überprüfen.

00:20:57: An den Menschen kann ich sowieso gar nichts ändern, wenn das jetzt zum Beispiel der Vater oder die Mutter ist oder so was... Ich kann an diesen Menschen ja praktisch nichts ändern!

00:21:09: Das frustriert mich manchmal, dass man da einfach wirklich erlebt, dass es machtlos ist demgegenüber wie sie sind und kann natürlich irgendwie kommunizieren

00:21:19: usw.,

00:21:19: aber ich kann das nicht bearbeiten, was da ist in eine Eigenverantwortung gehen und sagen, okay ich habe die Überzeugungen.

00:21:32: Und diese Lesart von dieser Person das die für mich emotional nicht zur Verfügung steht auf die Art und Weise wie ich das gebraucht hab und dementsprechend reproduziere ich dieses Muster mit ihr und daran kann Ich viel viel mehr machen da kann ich viel stärker reingehen und da kann sich mein erleben auch viel stärkert durch ändern wenn ich das zu mir zurückhole und anerkenne, dass es auch ein Stück weit mein unbewusster Beitrag zu dieser Dynamik ist.

00:22:02: Dass ich davon ausgehe, dass der Mensch so ist und dementsprechend die Reaktionen so lese und in die Interaktion so reingehe gefärbt von meiner Annahme.

00:22:13: Und ... Der Unterschied ist einer der... Die Frage sind wirklich tief und richtig gut weil das sozusagen ja dieser Aspekt von der inneren Arbeit wo sich viel bearbeiten lässt Aber trotzdem hat dieses Ich stelle tatsächlich die andere Person auf.

00:22:32: Auch einen ganz, ganz krassen Heilungseffekt weil oft ja wenn ich wirklich diese Person aufstelle meine Missverständnisse auch aufgedeckt werden können.

00:22:41: Das ist im Prinzip das Pferd andersrum aufgezäumt.

00:22:45: also ne?

00:22:47: Weil wenn ich dann die tatsächliche Repräsentanz von diesem Menschen habe und was da rauskommt der meint es gar nicht böse mir gegenüber dann deckt es dieses Missverständnis, was ich ja in mir gehalten habe auch mit auf.

00:23:00: Also ist im Prinzip eine Stilfrage.

00:23:07: Und ich glaube, mir ist es so aufgefallen.

00:23:09: Weil mein Stil eher ist die Personen aufzustellen und ich habe das bei dir als einen wertvollen Unterschied erlebt.

00:23:18: Du hast glaube ich aber auch so ein Mix gemacht du hast auch beides irgendwie gleichzeitig gemacht fand ich ja alles super spannend.

00:23:26: Aber ich hatte so das Gefühl dass wenn so mutig bin auch mein Bild, ich sage jetzt mal von meinem Vater zu überprüfen und zu sagen ey das ist meine Kreation was ich mir von dem Ganzen was er mir angeboten hat.

00:23:41: Mir jetzt rauspicke Und bei mir ja auch sowas wie wo ich mich schon sehr viele Jahre oder Jahrzehnte dran festhalte, dann gibt mir das so wie eine neue Handlungsoption zu sagen wenn ich mein eigenes Bild verändere und mich vielleicht eben auch auf die Momente fokussiere wo er emotional verfügbar war, wo wir gespielt haben.

00:24:08: Wo wir gemeinsam Weihnachtsgeschenke ausgepackt haben was auch immer mir da dann in den Sinn kommt dass Ich darüber meine Konstruktion verändert kann, hatte ich so das Gefühl dass ich für mich diesen Aspekt aus deinem Aufstellungstag nochmal sehr mitnehmen konnte.

00:24:27: Oh cool, danke schön!

00:24:29: Ich hätte ja noch nicht, noch nicht das schönen Geniegen bei dir teilnehmen zu können.

00:24:35: also ich freue mich auf die nächste Gelegenheit die sich dafür bietet definitiv.

00:24:40: Also wo es dann Termine hier auch passt.

00:24:42: wir haben ja schon mal geschaut weil ich das selber total spannend finde zu sehen, also mit das was du gerade beschreibst ist ja einfach so einen anderen Eindruck zu bekommen wie jemand diese Arbeit versteht und für sich anwendet.

00:24:56: Und dass dann auch mit anderen Menschen teilt.

00:24:59: Ja und es insgesamt ja auch mein Ansatz zu sagen lasst uns Netzwerke schaffen wo auch Profis zusammenkommen wo ich da nicht in der Rolle einer Dozentin bin oder die auch Aufstellungsarbeit lehrt Ja, mache ich und gleichzeitig setze ich mich als Lernende, als Stellvertretende in deinem Raum.

00:25:21: Und bin einfach so ganz neugierig was auch natürlich nur geht wenn Profis auch für andere Profis die Räume öffnen und sagen hey du bist herzlich willkommen weil natürlich kann das ja vielleicht Stress mit sich bringen oder sozusagen da sitzt jetzt jemand die hat selber so und so viele Aufstellungen gehalten oder macht das schon seit so und so vielen Jahren.

00:25:46: Das ist absolut mein Aufruf zu sagen, ey Leute lasst uns gegenseitig uns die Räume füreinander öffnen dass wir auch die Stile der anderen immer noch mal wieder angucken außerhalb von Weiterbildungskontexten.

00:26:03: Ja ja voll cool.

00:26:05: Ja also ich kann nur da genauso dagen dass ich am Anfang den Leuten geraten habe, die jetzt selber Aufstellungsarbeit anfangen wollen mit der eigenen Aufregung einverstanden zu sein.

00:26:21: Das gilt auch für Sonnenkontext.

00:26:23: also ich war total aufgeregt am Anfang und hab gedacht so krass ja okay jetzt guckt jemand auf die Atomweise die ich so für mich entwickelt habe.

00:26:31: das ist ja auch irgendwie nochmal ein ganz eigener Spiegel, weil dann auch einmal die so eine andere Instanz noch mal geweckt wird von Überprüfung dessen was ich da eigentlich tue.

00:26:45: Und da war auch so oh okay krass!

00:26:47: Ich hoffe das jetzt nicht irgendwie rauskommt dass ich totaler Schallertan bin oder so.

00:26:54: Also am Ende weiß ich dann so ok das ist eine von den Stimmen die halt so von früher noch mit aktiv sind und so.

00:27:00: aber es ist natürlich dann im ersten Moment genau das, was du beschrieben hast.

00:27:05: Sondern so, krass!

00:27:06: Da ist jetzt jemand mit mehr Berufserfahrung und mehr Aufstellung geleitet als ich

00:27:14: usw.,

00:27:14: die auf der einen Seite machte mir ein totales Kompliment und auf der anderen Seite entsteht für mich auch genau dieser Kontext von, könnte jetzt irgendwas rauskommen über mich?

00:27:25: Also alles nochmal kurz infrage stellen im Postermäßig aber das darf ja auch da sein.

00:27:33: Ich weiß nicht, ob man es jetzt gewerkt hat.

00:27:35: Also ich meine gut du hast keinen Vergleich.

00:27:37: Ich glaube nicht das ist wirklich sich nach außen getragen hat dass ich da anfänglich auch solche Gedanken schleifen natürlich mal gedreht habe aber am Ende war so ja da ist jeder Aufstellungstag irgendwie auf seine eigene Atomweise finde ich aufregend und immer wieder neu selbst wenn es die selben Leute sind wie zu einem anderen Tag schonmal.

00:28:00: Ich weiß nicht, wie es dir damit geht.

00:28:01: Ob du da jetzt mittlerweile so viel Routine hast?

00:28:06: Ich habe so etabliert, dass ich Aufstellungsarbeit mittlerweile an sehr vielen verschiedenen Orten mache und dazu auch durchs ganze Land.

00:28:18: Und auch in die Schweiz Reise und immer mal wieder in Hamburg aufstelle und in Frankfurt und so.

00:28:25: Und ich häufig das Gefühl hatte ... ganz schön blöde Hotels aus, weil ich in diesen Hotels vor der Aufstellung immer nicht schlafen kann.

00:28:37: Und irgendwann habe ich letztens mal einen Aufstellungstag in Bremen gemacht wo ich zu dem Zeitpunkt lebe und konnte auch nicht schlafen, in meinem eigenen Bett.

00:28:50: Und dann war so okay.

00:28:51: vielleicht ist diese Hoteltheorie doch irgendwie nicht so ganz dienlich weil ihr vielleicht hat gar nichts mit dem Bett zu tun oder mit dem Geruch oder der Klimaanlage sondern vielleicht ist es wirklich so dieses... Es verlangt einfach was von mir und so ein Aufstellungstag fordert mich und nicht nur wenn da andere zugucken wie ich's mache sondern insgesamt habe ich eine höhere Anspannung vor so einem Tag als wenn ich weiß, ich mache den ganzen Tag Einzelgespräche im Zoom.

00:29:30: Auch nach so vielen Jahren fühle ich da immer noch ne besondere Form von in Anspruch genommen werden?

00:29:39: Ja das verstehe ich.

00:29:41: Gegen mir jetzt... Neulich auch nochmal auf eine ganz andere Art und Weise, wo ich sich für eine Firma eine Aufstellung gemacht habe.

00:29:48: Wir haben so einen Leadership Summit veranstaltet über zwei Tage, dann haben mich eingeladen dass ich da einerseits am ersten Tag als Co-Facilitator bin um für die Übungen, die sie da machen und abends ne Aufstellung leite, wo der Geschäftsführer die Menschen positioniert hat, die aber alle aus dem System kommen und wir dann sozusagen das System, wovon sie alle Teil sind aufgestellt haben.

00:30:14: Also es war schon cool also mega, megacool also mega schön.

00:30:21: Hat mich auf eine Art und Weise natürlich auch geirrt dass ich das Vertrauen da bekommen habe usw.

00:30:27: Aber auch da war bei mir noch mal nochmal höher so diese Messlatte von okay hier geht's jetzt irgendwie um was.

00:30:35: Ich habe ja eingangs gesagt, du hast es schön zusammengefasst was ich am Anfang gesagt hab.

00:30:40: Dass das einem immer auch den eigenen Spiegel vorhält dieser Arbeit und genau das ist natürlich... Also ich habe auch schon andere Systeme aufgestellt aber so in dieser Firma das dort zu machen hat irgendwie einen anderen Effekt auf mich gehabt

00:30:59: Naja und es ist ja auch jedes Terrain, was wir neu betreten.

00:31:03: Ist ja auch erstmal neu aufregend.

00:31:05: so kurze Nachfrage für mein Bild.

00:31:09: also du sagst da war eine geschäftsführende Person und die stellvertretenden Personen waren die echten Mitarbeitenden, die er dann an den Platz gestellt hat wo er denkt dass sie stehen.

00:31:24: und das war nicht die Anonymität von irgendwelchen Stellvertreterinnen sondern Okay.

00:31:32: Spannend,

00:31:33: ja.

00:31:34: Also ich habe mir die Beuer

00:31:35: gespürt... also nur für Kontext sozusagen schärfen.

00:31:38: Ich hab da schon gesagt so hey wenn jetzt durch jemanden für was weiß ich?

00:31:43: Also wir haben die Firma aufgestellt nicht die einzelnen Personen und Akteure sondern haben sozusagen die Bestandteile der Firma aufgestellt.

00:31:52: und da habe Das ist okay, wenn jetzt sozusagen die Person auch in dem Bereich arbeitet.

00:32:00: Aber guck mal nach deinem Gefühl, wer das wirklich am meisten repräsentiert und dass da jetzt nicht wie jemand aus Marketing fürs Marketing stehen muss und weil die Personen im Marketing arbeiten so genau Und wie ich das erlebt habe als ziemlich interessant einfach eine sehr heterogene Gruppe war und sich hinterher die Teilnenden auch sozusagen in einem kurzen Sharing danach auch nochmal geäußert haben.

00:32:33: Und gesagt haben so, hey zum recht großen Anteil war da einfach viel Skepsis vor dieser Methode weil ich gesagt habe wenn jetzt irgendjemand hier über Energien redet oder so bin ich da eher raus was ich jetzt nicht mein Worlding ist das sowieso jetzt nicht so esoterisch eingefärbt aber Prinzipiell war das schon Skektis.

00:32:52: Die Wohnung aber auch geäußert und auch entkräftet durch das drauf einlassen auf die Arbeit, und das fand ich total cool.

00:32:59: also hat mich sehr gefreut das zu hören.

00:33:03: Ich glaube dass das ein ganz ganz spannendes Tool sein kann am Ende ehrlich gesagt auch einfach im Geschäftsfeld was total gut ist weil diese systemische Arbeit in Firmen glaube ich ganz ganz viel bewirken kann.

00:33:25: Ich glaube, dass da viel Potenzial drinsteckt und auch für die Teilnehmenden von diesem System gut zu sehen ist wie die Dynamiken von denen sie selber Bestandteil sind.

00:33:37: Wie die überhaupt entstanden sind und wo die herkommen und wo Hebel sind, die sich selber gar nicht sehen können.

00:33:43: Und da wo sie als Beteiligte das System sehr darin stecken.

00:33:49: Und ich glaube, dass wir... Ich unterstelle dir das kurz.

00:33:52: Beide diesen Moment kennen, wenn Menschen dann am Ende einer Aufstellung im Sharing so was sagen wie wow!

00:33:58: Ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert.

00:34:01: Das ist ja krass!

00:34:02: So oh!

00:34:05: Nicht so denke, du hast ja eingeleitet mit.

00:34:07: Was hat das mit mir zu tun?

00:34:09: Was hat da's mit uns zu tun, dass we diese Sätze lieben?

00:34:13: Also es steht ja in Kontrast zum zu der Unwicherheit und dem Hinterfragen der eigenen Fähigkeiten ein Stück weit.

00:34:23: Also weil es ja dann die Bestätigung von außen ist für, man mache ich das eigentlich gut?

00:34:27: Und ist das wertvoll was ich hier tue?

00:34:28: Ja.

00:34:31: Ist auf jeden Fall ein Ding.

00:34:32: Wie, wie händelst du dieses Thema?

00:34:36: Also wenn wir sagen so Wir gehen durch eine Aufstellung um da Phänomene wahrzunehmen.

00:34:42: Um da So zu spüren was könnte hier dienlich sein?

00:34:46: Was ist hier los?

00:34:47: vielleicht auch?

00:34:49: Wie, äh, wie scannst Du was es hier mein thema?

00:34:53: Äh wieso sehe ich gerade das was ich hier sehe?

00:34:57: also wie nutzt Du dieses Instrument?

00:35:03: starke Frage.

00:35:08: Ich glaube, ich spüre das mein Arbeit sich kontinuierlich vertieft und auf eine Art und Weise auch präzisiert und verbessert hat.

00:35:17: Je mehr ich mir über meine eigenen Themen bewusst geworden bin und je besser ich mein eigenes System verstehe weil ich feiner unterscheiden kann und wiedererkennen kann wo ich etwas, wo meine Resonanz zu diesem System.

00:35:34: Eine ist von, ah okay das würde mich wenn ich mich jetzt persönlich da reinversetzen würde, würde mich das triggern weil das so is wie mein Vater meine Mutter meine Oma meine Schwester wäre auch immer meine Ex-Partnerin meine Partnerin.

00:35:50: Also diese ganzen Bezüge selber für mich herstellen zu können und mit den Einverstanden zu sein dass die da sind und die nicht zur Versuchung zu unterdrücken sondern zu sagen Ah, ich nehme das als Datenpunkt.

00:36:06: Nehmen wir es als neutrale Information daraus weil meine Gefühle dazu die dürfen ja sein aber die parke ich für wenn ich dann aus diesem Kontext wieder raus bin und dann kann ich das alles für mich selber nochmal zuordnen.

00:36:19: und so was ich da erlebt habe.

00:36:20: Aber ich glaube dass ich das gar nicht... Ich glaube nicht dass es diese Objektivität wirklich gibt zu sagen ich gucke jetzt nur mit meinem Verstand darauf und nur diese Bestandteile hier sehe ich Ich bin ja immer geprägt von meinen eigenen Erfahrungen und von meinem eigenen Bezügen, und Erlebnissen usw.

00:36:41: Dementsprechend ist die Antwort auf die Frage glaube ich also so dass ich das immer als das bereicherndes empfunden habe, dass sich meine eigenen Themen hab' und dass ich meine eigenen Resonanzen zu diesen Dingen hab'.

00:36:58: finde, das hat ja auch was Verbindendes.

00:37:01: Also wenn ich etwas wiedererkenne in einem anderen System wo ich so denke oh manja krass dir geht's da auch so mir ging es vor drei Jahren so da stand ich auch an der Stelle nicht um jemandem was überzustülpen weiterhin mit der größtmöglichen Neutralität und dieser Idee von Ich versuche meins nicht zu sehr reinzubringen aber ich finde diese Idee von Ey!

00:37:25: Das habe ich ähnlich erlebt Die kann auch was sehr, ich sag mal sowas wie Liebevolles haben.

00:37:33: Ja ja finde ich auch und ich glaube dass das ein ganz ganz wichtiger Punkt ist dieses Mitgefühl für dieses andere System Und auch in der Annahme zu sein, dass erstens jedes System ja im Balance ist.

00:37:47: Wir wollen ja nur herausfinden wozu?

00:37:51: Dass das total wichtig ist und halt auch dieses Einbild der Sachen, die ich halt auch immer wieder in Aufstellung und auch im Workshop Kontext und so weiter sage ist dass niemand hier erleuchtet ist.

00:38:03: Also not to my knowledge.

00:38:06: Das bedeutet Ich habe meine Themen genauso nicht kann mich nicht irgendwo hinstellen und sagen ich hab das nicht oder ich habe das schon gelöst und ich bin da weiter als irgendjemand anderes.

00:38:17: Ich glaube, dass diese diese Transformationsprozesse immer in der Iteration stattfinden.

00:38:24: Wirklich, ich kann meine Kernthemen auf vier fünf Sachen runterbrechen und sagen den begegne ich immer wieder.

00:38:34: Diesen Glaubenssätzen, diesen Annahmen

00:38:37: usw.,

00:38:37: diesen Loyalitäten meines alten Systems gegenüber.

00:38:41: Den werde ich immer in neuer Form begegnen und es wird jedes mal ein Stück leichter sein sie zu erkennen.

00:38:47: Ich werde's schneller sehen, wenn das damit umgehen können.

00:38:51: Leichter mit mehr Mitgefühl auch mir selber gegenüber.

00:38:55: Aber das ist immer mein Tor dann zu sagen, ah okay ich erkenne einfach dass dieses System gerade an diesem Punkt Prozessens steht.

00:39:04: Und ich glaube, dass hier in dem Moment ein sinnvoller nächster Schritt sein kann weil ich ihn mir selber auch verstehe, dass diese Prozesse immer wieder passieren und dass es etwas ganz Humanes ist.

00:39:17: Und dieser liebevolle Art die du gerade erwähnt hast, das finde ich ist ein ganz großes Qualitätsmerkmal steht ja auch diesem was von dem anderen System wollen gegenüber.

00:39:29: Das ist der Balancepunkt, der für diese Reinheit dieser Arbeit irgendwie auch sorgt.

00:39:38: Ja ich glaube wie wird das jetzt selber gerade durch unser Un-Talk nochmal so klarer?

00:39:42: Dass ich wirklich glaube dass in Aufstellungsarbeit mir selbst die Erlaubnis gebe noch liebevoller!

00:39:49: drauf zu schauen und noch demütiger, ich sage mal hingebungsvoller als ich es vielleicht in einem Gespräch... Tour, wo so klar ist okay wir haben jetzt so viel Zeit ich stelle hier Fragen und dann machen wir eine Methode.

00:40:06: So bei Aufstellungsarbeit haben wir oft nicht dieses das dauert sechzig Minuten sondern es dauert halt so lange wie es dauert.

00:40:13: Wir haben viel mehr zeit wir haben diese körperliche Komponente dass wir vielmehr im Körper spüren wir haben die Feldphänomene Und ich gerade so denke ja vielleicht bei mir mit so einer Erlaubnis verbunden, noch mehr Mensch zu sein und noch mehr sozusagen gar nichts zu wissen.

00:40:39: Sondern das so wie durchfließen zu lassen.

00:40:45: So nix

00:40:45: voll.

00:40:46: ja ich bin voller Zustimmung.

00:40:49: Ja jetzt hast du eben sowas gesagt wie es gibt diese fünf Kernthemen.

00:40:59: War das eine Beschreibung für dein eigenes Leben, wo du immer wieder so merkst ah ja mein Thema, ah kenne ich.

00:41:06: Oder würdest du auch sagen so für Menschen die Aufstellungsarbeit überlegen selbst zu tun?

00:41:16: Es gibt auch sowas wie fünf Kernthemen, die in jeder Aufstellung immer wieder drinstecken.

00:41:25: Also ich glaube weil es ein Stück, ich weiß nicht ob's dieselben sind.

00:41:32: Ob das hundertprozenten Deckung hätte?

00:41:34: Weil natürlich jeder Mensch irgendwie durch die eigenen Erfahrungen geprägt ist und durch die durch die eigene Umstände wenn man groß wird.

00:41:41: und so dass also das war in dem wie gesagt habe ursprünglich erst mal darauf bezogen auf meinen mein persönliches.

00:41:48: na also ich hab meine Themen mit Also Sichtbarkeit, Präsenz, Mitgefühl heilen wollen.

00:41:56: Das System retten und so weiter.

00:41:58: Und ich glaube dass davon ein Stück weit diese ganz, ganz urmenschlichen Dinge auch sich für andere Menschen die jetzt Aufstellungsarbeit machen wollen Auch wiederfinden lassen.

00:42:12: Also das letzte was ich jetzt gesagt habe ist das System rettem wollen.

00:42:16: Alle Menschen in irgendeiner Form von heilenden Berufen können sich da, glaube ich an die eigenen Stütte fassen und sagen so Ja gut, schauen wir doch da mal hin.

00:42:27: Wo finden Sie denn dieser Aspekte?

00:42:29: Weil das ist nicht eine Frage von ob sondern von wo Und in welcher Intensität und zu welchem Anteil Und nicht Ob es das gibt weil Kinder kooperieren um jeden Preis Mit dem System.

00:42:45: wenn das hier reingeboren werden bedeutet, wir sind alle erstmal von Natur aus darauf ausgerichtet eine Kompatibilität mit dem Außen herzustellen.

00:42:56: Also uns anzupassen auf einer Art und in dieser Anpassung liegt also wenn diese Anpassungen eine gewisse Balance verlässt ist ja sofort vorprogrammiert dass wir uns auch selber dabei verlassen und dann etwas machen wollen um im außen Bedingungen herzustellt damit wir wieder sein können.

00:43:17: Und das sind Strategien, die laufen so unendlich tief.

00:43:22: Da wird jeder Mensch der jetzt irgendwie sagt okay Ausstellungsarbeit ist cool kann man natürlich pauschal sagen ja gut guckt da mal hin wo sind da Widerstände zu solchen Aussagen?

00:43:33: Wo sind da Gefühle von ertappt sein oder so?

00:43:37: oder dass wiedererkennen einfach in sich?

00:43:40: Also da gibt es mit Sicherheit einige Sachen Und das wird sich dann natürlich aber auch auf eine Art und Weise individuell zeigen.

00:43:51: Ja, ich finde es cool dass du... Ich sage jetzt mal als deutlich jüngerer Mensch als mich halt einfach so sagst Yo!

00:43:59: Leute, so ist das halt.

00:44:01: Wir haben alle unsere Themen wir sind nicht frei davon!

00:44:04: Wir können noch tausend Jahre selbst Erfahrungen und Supervisionen machen.

00:44:08: Wir schleppen unsere Themen halt mit also nimmt es doch als das was es ist.

00:44:14: Und ich glaube dass ich eher in, ich sag mal so einer Generation von Menschen groß geworden bin wo sozusagen klar ist Ich muss all meine Themen im Blick haben, auflösen und ich darf da no attachment haben.

00:44:32: Also mein eigener Film darf gar nicht anspringen.

00:44:36: Und ich so denke es ist ein bisschen wie wenn jemand sagt bei der Meditation oder so du darfst an nichts anderes denken!

00:44:44: Der moderne Weg von Meditation ist zu sagen ja du wirst die ganze Zeit an irgendwas anderes denken Aber beobachte, dass du das tust und versuchst es nicht zu bewerten.

00:44:55: Und ich so denke für mich ist das... Ich höre dir so gerne zu weil ich so denken ja lass uns mal stark machen für.. Es heißt nicht wir haben keine eigenen Themen mehr sondern wir gehen damit anders um.

00:45:11: und wie in unserem Gespräch erlebe Wir schmunzeln darüber, dass es mal wieder aufs Tablett kommt, das ich eigentlich gerne Familiensysteme retten möchte.

00:45:26: Ja, ja.

00:45:28: Scholl!

00:45:29: Also ich finde es total wertvoll, dass diese Geisteshaltung vor mir existiert hat, damit ich das sehen kann.

00:45:40: auch ein Stück weit einfach ein Produkt davon ist, dass ich das gesehen habe wie sich das auswirkt wenn dieser... Ich habe keinen Film laufen filmen läuft.

00:45:54: Wenn da einfach immer nur die Aussage ist, so ne mir geht's super!

00:45:58: Ich bin total im Rhein mit mir, ich hab keine Themen gerade, ich bin total in meiner Mitte und nicht dann denke so Ja aber warum spüre ich denn deine Anspannung?

00:46:08: Also Warum kann ich das durchschauen, als etwas was nicht wahr ist?

00:46:13: Lass uns doch dann einfach Honest sein und sagen so Fakten auf den Tisch.

00:46:19: Ja!

00:46:20: Ich hab meinen Shit Boah!

00:46:21: Ich habe letzte Woche ein echt Miedelterlebnis gehabt.

00:46:26: Ich bin aber auch wieder mit dass ich mich darum kümmere.

00:46:30: Ich werde das tun... ...ich bin in meiner Verantwortung für mich Und das ist die entscheidende Aussage mir darin Und selbst wenn ich das nicht bin, zu sagen Ich weiß aber wie ich mir selber daraus helfe.

00:46:42: Und zwar hole ich mir meinen Support dafür weil dass ja auch diese Fallhöhe einfach nur signifikant erhöht oder verstärkt.

00:46:54: Wenn man sich auf dieses Podest selber stellt und sagt ne mir geht's super und ich hab hier nichts laufen und ich bin total bei mir dann schafft man ja einfach einen Vaku um was sich einfach dann wieder erfüllt, mit was unangenehm in dem Moment, indem man zugeben muss, ah nee das stimmt gar nicht.

00:47:11: Ich habe etwas Unwares gesagt ist ja eigentlich dann dass womit man sich auch noch zusätzlich konfrontieren muss also tut ja dem Ego auch einfach weh.

00:47:23: Ja und für mich ist Aufstellungsarbeit auch so ein Hilfsmittel, um Dinge wieder in Kontakt zueinander zu bringen.

00:47:32: Also vielleicht gar nicht so sehr Veränderung oder die großen Lösungen sondern Annahme, Kontakt, Integration es da sein lassen dürfen.

00:47:44: Und dann wäre das total strange, wenn wir nicht in Kontakt wären mit unseren eigenen Themen.

00:47:52: Das widerspricht ja dann quasi all dem was ich auch unter Aufstellungsarbeit verstehen würde.

00:48:01: Ja ist ein wichtiger Punkt diese Wahrhaftigkeit da rein zu bringen von dem was wirklich ist.

00:48:06: Ich frage Leute oder ob sich an dieser Arbeit mag fragen die Leute immer mal wieder und Genau in dem gleichen Kosmos landet das für mich auch, wenn Leute mir viel Spaß wünschen bei einer Aufstellung.

00:48:19: Wenn ich sagst du ja, ich habe morgen wieder einen Aufstellungstag oder so und die sind mir dann viel Spaßwünschten und so.

00:48:25: Ich denke immer so.

00:48:26: Und da sagt es auch manchmal, ich werde meinen Spaß definitiv dabei haben.

00:48:32: Auch wenn es ein bisschen unangenehme Situationen manchmal gibt alle Beteiligten irgendwie im Sinne von Konfrontation und diese Wahrhaftigkeit herzustellen.

00:48:42: Und diesen Kontakt, den du gesagt hast, herzustellend.

00:48:46: Also ist nie immer schön.

00:48:50: Das war nicht unbedingt Spaß.

00:48:52: Es sind oft ja auch Sachen die wir vermieden haben oder mit guten Gründen nicht so genau hingeguckt haben.

00:49:00: Aber das was da an Raum hinterher entsteht, ist so viel wertvoller umso viel bereichernder als dieses Stucknis von vorher.

00:49:10: Also ja, was total schön ist und ich finde es total cool auch möchte ich einmal gerade so zurück melden das ist so Auch wenn du sagst hey Ich bin in einer anderen Generation da irgendwie groß geworden und anders geprägt worden dass Du die Offenheit für genau diese diesen Wandel und diese Ehrlichkeit usw.

00:49:32: Ja trotzdem offensichtlich hast und dass Du das ja auch lebst dir diese Perspektiven, als was wertvolles siehst und dir die einlädst.

00:49:42: Ja von ganz vielen anderen Menschen.

00:49:45: also ich finde das ist ein wahnsinnig wertvoller Aspekt von dem was du hier tust.

00:49:49: ja

00:49:50: weil

00:49:50: ich wirklich ganz auch das Gefühl habe so Ich möchte nicht bei dem stehen bleiben was ich mal gelernt habe.

00:49:57: ich kenne so menschen die sagen ja ich hab vor zwanzig jahren Mal eine systemische Weiterbildung gemacht Und dass was dich da gelernt haben Das mache ich bis heute So vielleicht mit kleinen Anpassungen und ich so denke, ich mache eigentlich jedes Jahr eine neue systemische Weiterbildung.

00:50:14: Die meisten mach' ich bei mir selber!

00:50:19: Aber

00:50:19: diese immer wieder neu zu gucken jetzt gerade auch ganz viel zum Beispiel mit KI zu experimentieren.

00:50:28: Ich liebe das wenn Chatchi-BT eine Aufstellung anleitet und ich dabei zugucken kann Und ich so denke dass es Einfach anders.

00:50:38: Aber es ist doch total spannend und ich glaube, dass ich dieses Wie kann das noch funktionieren?

00:50:45: Und wie können wir das noch machen?

00:50:47: Das ist bei mir einfach ein ganz großer Antreiber da so eine Vielfalt zu halten.

00:50:54: Ja voll mega spannend!

00:50:57: Es gibt einen Teil in mir und du kannst ja mal überprüfen, wie weit du Lust hast mit mir nochmal reinzugehen Manchmal so die innere Fragestelle oder könnte Aufstellungsarbeit auch kontraproduktiv sein, oder einfach nicht mehr up to date.

00:51:21: Weil wenn ich meine Instagram aufmache zum Beispiel dann kriege ich da ganz viel eingespült mit.

00:51:28: Alles ist Energie und du kannst wählen, worauf du deinen Fokus setzt.

00:51:33: So eine Idee von.

00:51:36: wir brauchen nicht in alten Geschichten wühlen!

00:51:39: Wir können einfach heute eine Wahl treffen und wenn ich die Wahl treffe ein leichtes Leben führen zu wollen so dann kann ich mich auf die Leichtigkeit fokussieren diese Ideen von Non-dualität, eben von selbst ermächtigt mein Leben zu bestimmen.

00:51:59: Das ist ja so sehr auch nach vorne gewandt und ich glaube auch an den Grundsatz der Physik dass alles Energie ist quasi lenken kann oder mich auf Dinge fokussieren kann, die ich mir in meinem Leben wünsche.

00:52:23: Dann denke ich mir so ja und dann stellen wir da irgendwelche Familien auf und holen da noch den Opa und die Oma dazu und manchmal sogar eine Großeltern-Generation.

00:52:35: Dann stelle ich vielleicht manchmal noch sowas wie das Schicksal auf den Schmerz oder das Leid.

00:52:45: und um jetzt mal

00:52:48: auf

00:52:48: die andere Seite zu gehen.

00:52:50: Und das hat dann so wenig von.

00:52:52: ich treffe eine Wahl, und ich kann jeden Tag über meine Ausrichtung am Morgen entscheiden wohin meine Energie fließt?

00:53:03: Wie schaust du auf dieses Thema?

00:53:05: Brauchen wir noch Aufstellungsarbeit?

00:53:09: Ja!

00:53:10: Ich würde sagen auf jeden Fall.

00:53:12: Also da habe ich eine ganz klare Meinung.

00:53:16: Nicht nur bedingt dadurch, dass ich diese Arbeit mache... Aber natürlich ein Stück weit schon!

00:53:23: Ich würde sagen, dass das andere gar nicht ausschließt und dass es den Widerspruch darin gar nicht gibt.

00:53:32: Ich glaube in dem Moment, an dem ich das wertvolle aus beim für mich Nutze eine gute Balance finde.

00:53:41: Auf der einen Seite, wenn man das jetzt mal als zwei Polaritäten in mir betrachten möchte.

00:53:47: Das eine ist so nur nach vorne gerichtet.

00:53:49: Nur ich muss heute einfach nur mich richtig ausrichten und meine Affirmationen und dies und das und jenes und so.

00:53:58: Und damit wird es dann alles super.

00:54:01: Manifestiere ich mir mein Traumleben?

00:54:04: Das hat für mich auf ne... Also weiß dass ich mich damit vielleicht auch unbeliebt mache, aber das hat für mich genauso wenig Substanz wie ich muss jetzt zwanzig Jahre lang Aufstellungsarbeit an mir selber machen um mein System zu heilen weil ich alles da hinten lösen will.

00:54:25: Das ist für mich genau so irreführend als das andere.

00:54:30: Ich glaube dass es beides ganz wertvolle Dinge sind.

00:54:36: sehr, sehr wichtig ist zu überprüfen.

00:54:40: Welche Dinge haben mich eigentlich informiert?

00:54:43: Mit welchen Annahmen mit welchen Settings bin ich in dieses Leben rein gestartet und wo begegneten mir meine Reaktion?

00:54:53: aus der Annahme dass sich das richtig deute was da auf mich zukommt.

00:54:58: also wenn ich jetzt eine neue Situation reingehe treffe ich unbewusst und unterbewusst so viele Entscheidungen Kategorisierungen, die ich überhaupt nicht alle gleichzeitig überblicken kann.

00:55:12: Und je bewusster mir das ist welche welche groben oder größeren Strukturen und Strömung da drin sind immer erstmal davon auszugehen dass sich zum Beispiel nicht gut genug bin oder dass ich mich auf materiellen Wohlstand fokussieren muss weil ganz viel Mangel noch im System war oder solche Sachen.

00:55:34: dann wenn ich mehr über diese Dinge klar werde kann ich dann nach vorne gehen und sagen, ah wenn mir das hier wieder begegnet weiß ich dass sich das vorsichtig sein muss oder dass ich das anders einordnen kann.

00:55:48: Dass ich das nochmal überprüfen kann ob meine Annahme da wirklich stimmt Und dann kann ich viel viel besser auf das reagieren und mit dem umgehen was daraus mich zukommt.

00:55:59: aber genauso finde ich es auch super super wichtig sich darüber klar zu werden ganz, ganz viel Auswirkung darauf habe wie mein Erlebnis.

00:56:12: Wenn ich mir klar mache okay das was ich mir jeden Tag sage also zum Beispiel so dieser alte Antatz von NLP ist ja auch im Ende des Jahr das was jetzt manifestieren ist und so Ich bin gut genug und diese Affirmationen usw.

00:56:26: So dieses mir selber klar machen oder einen neuen Referenzrahmen geben und eine neue Möglichkeit erschaffen, bewusst von dem was ich hier erleben kann.

00:56:40: Ganz ganz wirksam und hat auch absolut seinen Platz in der Welt.

00:56:44: aber ich finde nicht dass es das eine oder das andere sein sollte sondern das Verbundene davon diesen Kontakt den wir vorhin erwähnt haben in diesen beiden Dingen herzustellen dann zu sagen Was ist denn jetzt gerade möglich dran?

00:57:00: Weil die zwanzigste Aufstellung zu machen ist dann auch irgendwann Käse.

00:57:04: Also ja, aber dann guck halt dass du jetzt die Gelegenheiten nutzt auch in deinem Leben und voran gehst und da neue Entscheidungen triffst und die Entscheidung trifft, die sich erst mal unsicher anfühlen vielleicht wo aber das größere Potenzial hinterliegt um wo mehr Wachstum stattfindet.

00:57:21: Das braucht es definitiv auch.

00:57:24: Du antwortest mit einem systemischen Sowohl als auch.

00:57:28: Das freut mich als Systemikerin natürlich sehr Und ich merke, dass ich tatsächlich immer mal wieder – das ist vielleicht eines meiner Kernthemen – in so ein Entweder- oder Abdrifte oder darin irgendwie unterwegs bin zu sagen naja wenn wir diese Idee haben.

00:57:51: Wir sind alle eins und auch Bin mein Großvater, auch ich bin meine Großmutter.

00:58:00: Auch ich bin ein Baum und einen amerikanischen Präsident.

00:58:07: Wenn alles eh verbunden ist dann ist auch alles einfach oder Aufstellungsarbeit ist und bleibt cool.

00:58:20: So denke ich darf Ich darf mich da selber auch immer wieder einladen in dieses wunderschöne, sowohl als auch beides wieder einzutrauchen und mich gar nicht so sehr auf diese Trennung zu fokussieren sondern auf die Verbindung.

00:58:42: Also danke dafür, dass ihr da so klar bist!

00:58:46: Wie klar in meinem Jaan.

00:58:52: Aber Jein ist ja eben beides.

00:58:55: Ja,

00:58:59: schön!

00:59:00: Leon du hattest vielleicht so eine Idee da von worüber wir hier heute sprechen würden und was Du hier gerne ins Feld hineingeben würdest wenn Du nochmal für Dich prüfst Was ist Dir jetzt gerade noch richtig wichtig hier zu lassen?

00:59:18: Ähm Dankbarkeit.

00:59:20: Also In erster Linie tatsächlich, finde ich erlebe ich dieses Gespräch und unseren Austausch auch außerhalb von diesem Podcast zum Beispiel nach der Aufstellung usw.

00:59:35: empfinde ich da ganz viel Freude und in mir geht blüht ganz viel auf weil ich immer wieder merke so einerseits finde es total schön meine Sicht auf diese Dinge irgendwie auch mal zu benennen und zu präsentieren oder ja also in die Welt rauszubringen.

00:59:54: Und andererseits finde ich das aber total spannend, auch das Feedback zu bekommen wie ich erlebt werde da drin, wie andere diese Arbeit verstehen was dafür für Ansätze noch sind weil mich ganz klar auch als jemand lernt es irgendwie sehe der der noch ganz, ganz viel ausprobieren möchte und diesen Raum den du hier schaffst irgendwie als was sehr, sehr wertvolles wie gesagt empfinde.

01:00:25: Und ich so spüre einfach das dann... Ich habe ja wie gesagt schon auch zwei andere Sachen ausprobiert, so beruflich und so und immer wieder merke, dass mir das Herz richtig aufgeht wenn es in diese Richtung geht und ich einfach das Wunder wunderschön finde dass es die Möglichkeit gibt, diese Arbeit zu machen.

01:00:48: Dass es Menschen gibt, die das wertschätzen.

01:00:50: Das ist Menschen, die da neugierig sind und diese Verbindung auch mit anderen eingehen.

01:00:56: Also jetzt in dem Fall du!

01:01:00: Und ja... ich bin einfach sehr happy.

01:01:06: Vielen vielen Dank.

01:01:07: Danke für deine Rückmeldung.

01:01:08: Ich glaube, dass des Menschen sowas wie einen Ruf hören oder spüren, oder sehen.

01:01:17: Wir haben ja so unterschiedliche Sinneskanäle.

01:01:21: Bei mir ist es das Hören und ich denke, ich habe immer mal wieder diesen Ruf gehört dass mein Weg ist, dass ich ins Feld gehöre.

01:01:34: Und ich glaube, dass man das irgendwie so wie merkt Dass nicht alle, die das merken, das auch ernst nehmen.

01:01:42: Sondern dass vielleicht auch so abtun sowie eine Eintagsfliege zu sein kommt weg.

01:01:49: Aber ich glaube, wenn Menschen diesen Ruf hören dann wird es einfach gut!

01:01:56: Dann werden wir unsere Erfahrungen im Feld machen Und wie auch immer die dann sind und wie lange wir es tun, das ist dann ja auch nochmal wieder von verschiedenen Faktoren abhängig.

01:02:09: Aber dieses Wenn Menschen uns hier gerade zuhören und das Gefühl haben ich hört das oder ich spüre diesen Ruf ins Feld so dann... Dann ab ins Feld!

01:02:23: Wir beide sind auch irgendwann mal reingestiegen und lieben es bis heute.

01:02:28: Und ich glaube, von uns beiden auch sagen zu können so wir sind da als Sparings-Partner, als Austauschpersonen, wie auch immer vorangegangen.

01:02:42: Absolut!

01:02:43: Einhundertprozentig ja das stimmt, dass ist wirklich einfach ein absolut gegebener Punkt diese Bereitschaft zu sagen.

01:02:55: Auch egal wer da ist Egal mit was für ein Thema, es wird nicht bewertet.

01:03:01: Es wird einfach angenommen als das was ist und es wird eine Perspektive und wie so eine... Ich betrachte das gerne wie bei Mario Kart diese Boosterfelde über die man rüberfahren kann als Beschleuniger weil den Prozess machen wir am Ende alle irgendwie.

01:03:20: aber es ist manchmal einfach geil über diese Dinger rüber zu fahren und zu sagen okay ich gebe dem Ganzen jetzt einfach Speed Ja, das ist manchmal.

01:03:26: man musste auch.

01:03:27: Das Lenkrad gut festhalten aber es geht einfach nach vorne dabei und ich glaube dass wir zur Verfügung stehen als Beschleuniger von Transformation.

01:03:43: Ich möchte ein Boosterfeld sein!

01:03:50: Wie schön Leon.

01:03:52: herzlichen Dank für das Gespräch.

01:03:56: Ich

01:03:58: freu mich sehr.

01:03:59: Ja, das war's mit der Folge!

01:04:01: Du findest die Kontaktdaten von Leon in den Shownotes.

01:04:05: Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast dann schreib uns gerne eine Mail an.

01:04:09: erdbefrösche und teppichepfel at web.de Oder auf Instagram.

01:04:13: da findest du zu der aktuellen Podcastfolge mit Karoline einen Instagram-Post.

01:04:19: Was nimmst du für dich aus dieser Folge mit?

01:04:23: Check unbedingt die Show Notes zu dieser Podcastfolge aus.

01:04:27: Und in zwei Wochen geht es dann mit einer neuen Folge weiter, wir freuen uns wenn du dann

01:04:33: wieder rein hörst.

01:04:34: bis dahin!

01:04:35: Join the next level.

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