#140 - Queeren Systemen Raum geben

Shownotes

In dieser Folge sprechen Jessica, Carla und Celiane über queere Systemik und über Haus B, ein entstehendes Zentrum von und für queere Menschen in Berlin, das Beratung, Workshops und Community-Arbeit miteinander verbindet. Im Gespräch geht es um die Frage, welche Beziehungen in der Systemik bisher Platz finden: Wahlfamilie und Freundinnenschaften als tragende Bezugssysteme, Genogramme, die für non-binäre Menschen noch kein Zeichen bereithalten und eine Fachliteratur, in der queere Perspektiven bislang kaum auftauchen.

Jessica bringt ihren skeptischen Anteil ins Spiel und fragt nach, wie sich ein Raum von und für queere Menschen zur Idee von Offenheit verhält, und Carla und Celiana antworten mit dem, was ein Schutzraum für Menschen möglich macht, die ihre Lebensrealität sonst dauernd erklären. Danach wird es methodisch, mit dem Workshop zum Thema Grenzen setzen und Grenzen halten, dem Grenzen-Bedürfnis-Kompass, Anteilsarbeit, narrativem Arbeiten und dem Relationship Anarchy Smorgasbord, das sich erstaunlich gut mit systemischem Denken verbinden lässt. Dazwischen liegt ein Moment, in dem Jessica im Gespräch benennt, wie sich beim Zuhören etwas in ihr entspannt. Am Ende landen alle drei beim Bild der Brille und bei der Einladung, verschiedene Brillen aufzusetzen und wieder abzusetzen.

Mehr zur Arbeit von Carla und Celiana: Haus B – Beratung l Workshops l queeres Zentrum - Haus B Instagram: @hausb_queereszentrum

Eine dienliche Referenz: Camino Studie: Gewalt in queeren Beziehungen - Publikationen - Camino DE

Im flowspace, der systemischen Community, erwartet dich ein inspirierender Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Wachstum. Hier kommen Menschen zusammen, die systemisches Denken leben und voneinander lernen möchten. Dich erwarten regelmäßige Zoom-Calls zu inspirierenden Themen, tiefgehender Austausch und die Möglichkeit, eigene Themen in einem unterstützenden Umfeld einzubringen. Mehr Infos: https://site.flowpunkt.de/flowspace

Kommentiere gerne unseren Instagram-Post, wenn Du die Folge gehört hast: Was nimmst Du mit? Welche Fragen hast Du zur Folge? https://www.instagram.com/flowpunkt/

Mehr zur Arbeit von Jessica erfährst Du auf https://www.flowpunkt.de

Mehr zur Arbeit von Teresa erfährst Du auf https://www.healingsoundsbyresa.de

Wir freuen uns auf den Dialog mit Dir!

Join the next level, Teresa und Jessica

Transkript anzeigen

00:00:02: Erdbeerfrische und Teppichempfel.

00:00:16: Der Podcast für systemisch Beratende von Jessica Fenzel und Theresa Grote.

00:00:26: Hi, herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge.

00:00:29: Du bist genau richtig hier wenn du tiefer in die systemischen Zusammenhänge eintauchen willst sie verstehen möchtest und Lust hast mit diesem Podcast systemische Inhalte für deine Beratungsspräche mitzunehmen und du bekommst hier ein Mix aus Interviewfolgen und Solo-FOLGEN.

00:00:47: Und nach der letzten Folge geht es heute mit einer Interviewfolge weiter Und Jessica befindet sich heute im Interview mit Carla und Celiana.

00:00:59: Carla beschreibt sich selbst als eine Person, mit rosa lila gefärbten Haaren und mit mehreren goldenen Pursings im Gesicht.

00:01:08: Und Carla positioniert sich als queer, trans-und nonbinär und benutzt keine Pronomen.

00:01:15: Carla beschreibt sich als weiße Person.

00:01:18: Celiana stellt sich als Celeana oder sie ihr Pronom vor, als eine schwarze Person mit mittelangen braunen Haaren und blonden Strehen.

00:01:29: Celiana positioniert sich als Queer Poli und geht in Richtung Beziehungsanarchie und kommt professionell aus der queer feministischen Medienarbeit.

00:01:39: Und beide haben sich über die Ausbildung zur systemischen Beratung kennengelernt.

00:01:45: Und in dieser Podcastfolge nehmen Sie Dich mit und sprechen über Ihr Herzensprojekt, das Haus B. Haus B ist ein Zentrum von- und für queere Menschen, dass Beratung Workshops und Communityarbeit beinhaltet Und dieses Projekt steht in den Anfängen.

00:02:03: Die Themen beziehen sich schwerpunktmäßig auf queere Lebensrealitäten und Queersein- und Beziehungen jeglicher vorm, und sie sind in Berlin verortet und suchen gerade nach festen Räumlichkeiten für ihr Projekt Haus B. Ganz viel Spaß mit dieser Podcastfolge!

00:02:23: Hallo Carla, hallo Celiana.

00:02:25: Schön dass ihr heute zu Gast im Podcast seid!

00:02:29: Ich freue mich sehr auf unser Gespräch.

00:02:33: Ja wir freuen uns auch sehr.

00:02:35: Es ist irgendwie sehr besonders das wir über die queere Systemik Tagung zueinander gefunden haben.

00:02:45: Und ich freue mich total, dass wir heute den Raum kriegen hier bei dir ein bisschen über unser Projekt und über QueerSign uns das Thema kreben können.

00:02:54: Ja voll schön!

00:02:55: Ich freu mich auch.

00:02:57: Ich frage die Menschen am Anfang von so einer Folge immer nach ihrem Herzensthema und vielleicht hast du es jetzt auch gerade schon ein bisschen benannt.

00:03:10: Und gleichzeitig mag ich hier nochmal so ganz offizielle Nachfragen, worüber sprechen wir heute?

00:03:20: Genau!

00:03:20: Also wir werden über... Das Thema queere Systemik sprechen, genau unsere Schwerpunktthemen von Haus B sind Queer und auch Beziehungen in Beziehung gehen.

00:03:33: In jeglicher Hinsicht sei es auch freundschaftlich oder undefiniert nicht monogam also auch weitere Beziehungsformen mit Denkend.

00:03:48: Genau!

00:03:48: Und wir freuen uns darüber heute sprechen zu können.

00:03:51: das wird auf jeden Fall Herzensthemen von uns beiden und auch die Beweggründe, ja Haus B auch zu gründen.

00:04:00: Ja und hinter denen wir uns doch erst gefunden haben.

00:04:03: also wir sind ja aus der Systemikausbildung zusammengekommen und saßen irgendwann nach wahrscheinlich einem Ausbildungstag zusammen Und haben irgendwie über die Ausbildung geredet und haben dann festgestellt, dass die Ideen, die wir haben sehr überschneiden sich.

00:04:22: Dann ist so ein bisschen ... hat dieser Funke angefangen zu leuchten und sind langsam da reingerutscht.

00:04:31: und dann sind wir da auf einmal ganz schnell gerutscht.

00:04:35: Genau!

00:04:35: Uns mit den Themen mehr zu beschäftigen.

00:04:39: Ich bin total froh rum.

00:04:41: dass wir uns einmal gefunden haben und auch irgendwie dieses Projekt starten können.

00:04:47: Wenn ihr sagt queere Systemik, dann habe ich so die Idee von ja das passt ja wunderbar zusammen.

00:04:56: Ich sehe gleich einen Soziogramm wo Beziehungslinien zum Beispiel ganz automatisch eingezeichnet werden.

00:05:05: Manche zeichnen es auch in ein Genogramm ein.

00:05:08: zum Beispiel Geht es denn nicht in der systemischen Idee sowieso immer und ausschließlich nur um Beziehungen?

00:05:22: Ja.

00:05:24: Und trotzdem ist unsere Erfahrung, dass noch ganz viel queere Perspektiven fehlt in der Systemik.

00:05:33: Sei es in der Ausbildung über welche Beziehung in den Fokus gerückt werden aus welchen Perspektive auf Beziehungen geschaut wird, vielleicht kannst du nachher auch noch ein bisschen mehr zu Freundenschaften sagen.

00:05:51: Und auch in der Praxis wird Queer sein.

00:05:56: wenig mitgedacht und wenig Wissen ist da.

00:05:59: Und ja schon allein einen queeren Raum zur Eröffnung braucht Wissen über queere Lebensrealitäten und verschiedene Beziehungsmodelle Und die fehlen sehr oft und dadurch sind die Räume überhaupt erst gar nicht offen.

00:06:17: Das war ja auch irgendwie dieser schöne Moment auf der Tagung, weil sich genau mit solchen Themen beschäftigt worden ist.

00:06:25: eine Anektote aus meiner Ausbildung zu sagen, wenn wir jetzt über Genogramm reden habe ich als non-vinäre Person überhaupt kein Genogrammenzeichen.

00:06:35: und ich fange ja schon damit an dass sich mir eines ausdenken muss.

00:06:39: Und nicht das mein Genogram nicht wie alle anderen gelesen werden können durch diese Bullik und da fängt ja schon an, dass ganz viele Perspektiven auf jeden Fall so etabliert sind und da sind, und eben eigene Initiative brauchen.

00:07:01: Und die Systemik würde das alles total gut hergeben aber ich würde sagen sie ist dort noch lange nicht.

00:07:08: Okay genau und an dem Punkt Freundschaft anzukriffen danke für den hint.

00:07:16: Also mir also nach meiner Erfahrung aus der Ausbildungszeit habe ich schon auch, als wir die Genogrammarbeit uns angeschaut haben ist mir relativ schnell aufgefallen.

00:07:30: Ich sagte, oh, ich hatte total den Wunsch meine Freundinschaften mit dort zu erwähnen weil das teilweise auch... Also ich hab Freundinnen, die kenne ich seit ich sechs, sieben Jahre alt bin Die haben mich schon so lange begleitet Das sind Bezugsperson von mir und dann dachte ich so Ich würde es voll schön finden, wenn es ein Modell gäbe.

00:07:52: Dass das auch mit aufgreift und insbesondere... Und da kommen wir dann wieder zu der Verknüpfung zu Queer- oder queere Lebensrealitäten.

00:07:58: Dass es einigen queeren Menschen auch so geht dass sie ja für die Familie Wahlfamilie bedeutet sich mit Menschen verbinden jenseits ihrer Herkunftsfamilie.

00:08:14: Der Begriff Herkunst-Familien, den habe ich tatsächlich häufig gehört im Ausbildungskontext und freue mich aber auch wenn es dann noch weiter geben würde das tatsächlich auch da noch zu füllen nachdem man gesagt hat ja und dass gehen nur Kramm mit der Herkünst-Formilie, aber es gibt noch mehr und ich merke dann auch dafür Raum zu geben bearbeiten zu können und auch so in den ersten Erfahrungen meiner Beratungspraxis finde ich das immer wieder sehr spannend, wie die Freundin da mit einbezogen werden.

00:08:49: sehr starke Ressource, gerade zu Krisenzeiten oder wenn es auch in Paarbeziehungen schwierig ist.

00:08:56: Aber auch was für Bindungsarbeit und oder Bindungstynamiken da auch passieren die sich sehr ähneln oder eigentlich gleich sind zu was in Partnerenschaften in Paareziehungen passiert.

00:09:09: Und ja was mir aufgefallen ist in meiner bisherigen Recherche in der Systemik ist dass das fachlich relativ wenig gibt.

00:09:18: Also ich hatte jetzt auch noch mal recherchiert, auf zu queere Systemik also wirklich die Aus der Systemik herauskommt nicht Queer in soziale Arbeit oder Queer im Psychotherapie sondern wirklich Queeresystemik.

00:09:31: Ich habe kaum was gefunden als kaum fachliche Literatur gefunden und auch zu Freundenschaften hab' ich fast nichts gefunden.

00:09:39: und ja sehe da auf jeden Fall noch einen großen Bedarf weil es Und glaube ich, viele von den Menschen die wir begleiten.

00:09:47: Da ist das schon da und es sind auch Ressourcen, die total wichtig sind dass sie beleuchtet werden Auch für die Menschen, die da sind und begleitet werden.

00:09:55: Ja Ich finde das total spannend weil ich so denke in meiner Idee fragen wir ihr quasi immer nach Ressursen auch nach Bindungsressourcen oder Beziehung Ressoursen Und gleichzeitig kann ich das aber auch total nachvollziehen, wenn ich so höre.

00:10:16: Naja manchmal wird es dann doch eher im Genogramm... traditionell gelesen oder da sind noch Ideen von nur verheiratete Partnerpersonen gehören ins Genogramm, oder irgendwie so nur Menschen mit denen man ein Kind hat zum Beispiel weil dann die Linie da ist und das Kind darunter muss.

00:10:42: Also ich glaube tatsächlich dass der Nährboden eigentlich total vorhanden ist und gleichzeitig würde ich sagen, vielleicht auch abgeleitet.

00:10:54: Auch von meiner eigenen Erfahrung dass da auch eine Unsicherheit ist oder so ein.

00:11:03: Ja also ihr sagt Wissen.

00:11:05: Ich so denke klar, Wissen ist überall vorhanden und ich kann mich immer wieder auch beschäftigen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten.

00:11:16: Und gleichzeitig ist aber dieses Darüber sprechen oder dieses als selbstverständlich zu sehen.

00:11:25: das braucht nochmal wie ein ganz kleines bisschen mehr aufrichten oder ausrichten, als wenn mir jemand gegenüber sitzt wo ich so weiß ja von der Lebensrealität ist das sehr sehr ähnlich zu dem wie ich durch mein Leben gehe und von daher finde ich es einfach total cool dass ihr da seid und dass ihr Haus B macht.

00:11:49: Was was macht ihr da?

00:11:50: Oder was ist eure große Vision?

00:11:56: Unsere große Vision, unsere große Vision ist ein queeres Großinstimmings zu lassen um auf den Namen zurückzugehen.

00:12:06: Wir würden gerne einen, wir haben es Zentrum genannt, einen Raum schaffen der sich besonders der Queeren Community wird mit.

00:12:18: Dabei ist irgendwie ganz wichtig, dass die Menschen, die dort hinkommen und auch die Menschen die Angebote machen sich selbst als Klier identifizieren.

00:12:30: Und wir würden gerne einen Raum schaffen wo Beziehungsarbeit jeglicher Art eigentlich stattfindet.

00:12:37: ich meine uns Beziehung wird ja immer sehr oder ich finde es immer als sehr eng gefasst.

00:12:46: Bei Haus B wird er ganz weit gefasst, also auch in der Beratung geht es jetzt nicht darum mit der Freundinenschaft oder irgendeiner Nahbeziehung zu kommen.

00:12:57: Es geht auch um wie stehe ich eigentlich in der Gesellschaft?

00:13:02: Wie ist da meine Beziehung oder wie ist meine Beziehenung zu meinem eigenen Körper?

00:13:06: Also diese ganze Frage von Hin-Beziehungen stehen ja auch eine systemische und dahinter diesen Beziehungsbegriff aufzumachen, was das eigentlich bedeutet.

00:13:22: Besonders wenn es halt viele Fragen gibt.

00:13:26: ich glaube in der vielen Community gibt es viele Fragen zu diesen.

00:13:30: die liegen da ganz schwer wie stehe ich eigentlich in der Beziehung?

00:13:33: Wie stehe Ich zu mir?

00:13:34: Wie stelle ich in der Gesellschaft?

00:13:36: Wie werde ich gelesen in der gesellschaft?

00:13:38: Wie wird mein beziehungsfamilienmodell gesehen?

00:13:42: Welche Möglichkeiten gibt es für mich wenn ich ein Kinderwunsch habe.

00:13:47: Also, da sind ganz viele Fragen die eben eine ganz große Frage von Beziehung und wo dockig eigentlich an haben.

00:13:56: Und wenn wir uns verschiedene Studien angucken oder es gab jetzt auch gerade von – ich hoffe, ich sage es richtig – Kamilowerkstatt Eine Studie zu Gewalt in vielen Beziehungen war ein Faktor dahinter, dass ein ganz großer Resilienzpunkt für viele Menschen eine Community ist.

00:14:18: Und deswegen wünschen wir uns einen Ort zu schaffen wo Menschen zusammenkommen können und aus der Community heraus sich verbinden können und auch einen Wissensaustausch stattfindet.

00:14:35: Wenn ich mir meinen Weg als queerer Mensch angucke, ist es ganz viel Wissen das sich aus der Community gezogen habe.

00:14:42: Weil viele auch nichts wissen drumherum und da liegt der große Wissenschafts- und wie wir gerade schon gesagt haben, es gibt gar nicht viel Literatur die irgendwie einiges Wissen gegeben kann.

00:14:53: Da liegt ganz viel wissen Schwerpunkte, wir kommen aus der systemischen Beratung.

00:15:01: Wir wollen unbedingt auch den Zweig weiter verfolgen.

00:15:05: Das ist irgendwie auch einfach ein Herzenswunsch und da sind wir ganz dabei und machen aber auf der anderen Seite auch Workshops weil wir eben schon auch merken wie wichtig das ist und es ist auch die Rückmeldungen, die wir gerade zu den ganzen Angeboten kriegen so sichere oder halbwegs sichere Räume zu schaffen um sich auszutauschen, um über Themen zu reden.

00:15:30: Die haben jetzt viel über so Grenzzetzungen gemacht, die auch irgendwie hart sind und schwierig sind und sehr an so eine Lebensrealität kommen.

00:15:40: Und dort aber in einem geschützten Rahmen unterqueren Leuten zu sein macht ganz viel und ist ein ganz empauernder Moment!

00:15:50: Genau.

00:15:50: Und dann, wenn wir diese Vision erfüllt haben, dass wir Räume haben, wäre es halt schön, wenn queere Menschen das einbringen was ihnen gerade wichtig ist und dorthin kommen können wie ja queeren Menschen die vielleicht Kunst hängen wollen Wände geben können, die dort ihre Kunst hängeln können die in irgendeiner Form einen künstlerischen Ausdruck machen, dort mal Räume kriegen um das anbieten zu dürfen.

00:16:24: Wir hatten letztens eine Anfrage, die mich total gerührt hat und total gefreut hat von den Menschen der Deutschkurse für Queers Angeboten hat und gefragt hat ob wir da connecten können.

00:16:39: Wahnsinnig gern, soweit wir die Räume haben sind wir da so.

00:16:43: Gerade können wir dir das noch nicht bieten aber das wäre eben genau die Idee dass ich glaube es ganz viel aus der Community und von queeren Menschen gibt und ganz oft Räumen fehlen und denen würden wir gerne erschaffen mit House B Genau in diesem Dreiklang von Beratung Workshops und Community.

00:17:03: Du hast es auch mit gutem Beispiel versehen wie bei Community wie das aussehen kann, wenn weitere Menschen dazukommen.

00:17:12: Genauso haben wir es auch oder planen wir auch dass es ein Beratungskollektiv irgendwann gibt einen Workshop-Kollektif wo Menschen zusammenkommen.

00:17:21: Auch bei den Workshops gibt's schon so die ersten Anfragen oder die ersten Verbindungsmomente Netzwerke die hergestellt werden um dann gerade die Themen abdecken zu können die wir beide jetzt nicht abdeckten weil es natürlich in Queren-Lebensqualität, also die sind sehr verschieden und ja ist es schön wenn es dann möglichst vielfältiges Angebot auch gibt.

00:17:48: Dass sich da Menschen auch abgeholt fühlen genau das ist sozusagen Division.

00:17:55: Ja, danke fürs Teilen.

00:17:56: Und ich habe ja jetzt das große Glück euch auch sehen zu dürfen wie ihr beide strahlt und euch so gegenseitig die Bälle zuwerft.

00:18:08: Ich glaube dass ihr so ein Bild gezeichnet habt wo ich glaube das schon sehen zu können Und ich liebe einfach Menschen, die für ihre Sache gehen.

00:18:23: Da bin auch immer sehr gerne mit dabei und stolpere jetzt an der Stelle das ihr sagt ja aber wir wollen quasi Menschen einladen, die sich selber als Queer definieren.

00:18:40: Jetzt ist ja so die Frage.

00:18:43: Ich mach mal kurz den skeptischen Anteil von mir, es gibt auch den anderen.

00:18:48: Sowas von Ist das nicht eine Ausgrenzung?

00:18:54: Wie geht ihr damit um?

00:18:56: dass ihr damit eben ja auch die Tür zumacht für Menschen die sich nicht als Queer definieren oder es vielleicht auch noch nicht wissen und da so, auch auf der Suche sind.

00:19:10: So ja was ist in eurem Herzen sage ich jetzt mal weil du hast Herzensprojekt gesagt zu diesem Thema Abgrenzung?

00:19:24: Ich würde meine ersten Gedanken im Pult dazu nennen also zu dem Punkt von das Menschen sich fragen oder so queer-questioning sind und wie sie dann, also ob sie dann teilnehmen können.

00:19:40: Das ist tatsächlich uns auch schon begegnet in Anfragen zu Workshops, die wir angeboten haben.

00:19:47: Also genau dass Personen teilnehmen möchten, die sich darin oder die sich selbst noch nicht als queer positionieren oder da fragend sind.

00:19:59: Genau das unsere Haltung da der Raum offen ist.

00:20:06: Und sehr willkommen, weil wir beide wissen dass es ja auch für viele... Es ist ja nicht so gewachsen morgens auf und weißt du bis hier sondern es braucht auch Zugang zu Community um überhaupt herausfinden zu können wie bin ich das?

00:20:21: Was bin ich dahinter?

00:20:22: Wie verändert sich das mit der Zeit?

00:20:24: Das kann man manchmal auch so sehr.

00:20:26: barband kann sich über Jahre auch in bestimmte Aspekte davon, können sich davon verändern.

00:20:36: Deswegen dafür ist der Raum auf jeden Fall offen.

00:20:40: und zum Ausgrenzungspunkt oder Abgrenzungspunkt ich denke mir... Ich finde es sehr spannend weil es gibt ja z.B.

00:20:51: auch das gibt ja Orte oder Zivilgesellschaftliche Orte an denen Personengruppen gibt, die besonders in den Fokus genommen werden.

00:21:05: Das kann alles sein ja!

00:21:06: Das kann Sinyo-Innen sein das kann Jugend sein Frauen, Flinter.

00:21:12: also da gibt es ja verschiedenes.

00:21:14: und ich würde sagen Es ist auch in Ordnung einen Raum zu haben der auch dafür steht weil Ich würde sagen vor allem auch für Erwachsene Queers Also natürlich in Berlin gibt es viele Angebote.

00:21:32: Das muss man sagen, aber dass es so ein Zentrum gibt wo es einen Zusammenkommen gibt und das nicht versehen ist mit Wir gehen in der Bar oder wir also mit einem Konsum Kontext verbunden.

00:21:49: Das gibt es gar nicht so häufig.

00:21:52: und das ist was, was wir einfach auch damit entstehen lassen wollen.

00:22:00: und ich persönlich würde sagen es ist in Ordnung, dass wir das so sehen.

00:22:05: Manchmal sind meine Systeme doch manchmal ein System im Sinne von da gibt es ja auch einen... wie nenne ich das?

00:22:14: Manchmal ist es auch ein Kreis oder es gibt dann irgendwann einen.

00:22:17: Da ist es zu Ende keine Ahnung.

00:22:19: Ich bin zum Beispiel Teil eines Trägers.

00:22:21: Es gibt Personen die sind nicht Teil eines Trager.

00:22:23: Wir sind in sich ein System.

00:22:25: Genau Das wäre so sein Nein, mein Brutz dazu.

00:22:31: Ja und ich glaube schon auch wo wir irgendwie gerade gesellschaftlich stehen wie grade die politische Situation ist wo es hingeht sind eben Schutzräume essentiell Und die müssen dann eben geschaffen werden.

00:22:57: Und ich habe so das Gefühl, dass umso mehr Maginalisierung stattfindet.

00:23:03: Umso mehr werden sie kritisiert, dass sie irgendwie... Dass sie sich geschaffen werden und bin dann immer ein bisschen irritiert weil ich so das Gefühle hab wenn es irgendwie weiß ich nicht die Vater-Kind-Gruppe ist.

00:23:19: Das ist irgendwie voll toll!

00:23:22: Und da werden sehr viele Fragen dann auf einmal hingestellt.

00:23:27: und ich glaube auch diesen Fokus den wir setzen, es gibt Beratungsstellen für paar Beziehungen.

00:23:36: Das gibt das alles.

00:23:37: und ich glaub genau dieser Fokus von Queersign und eben auch einen Fluides-und Puli Verständnis von Beziehung zu haben, dass gibt es nicht.

00:23:51: Merk mal von einer queeren Beziehung, weil eben Beziehungen auch nicht... Da gibt es keinen gesellschaftlichen Fahrplan.

00:24:00: Ich habe das Gefühl ist also mir passiert dass das öfteren und ich möchte da auch keine Heterobeziehungen zu nahe treten aber Dass so Sachen schon gesetzt sind irgendwie Weil die halt so gesellschaftlich gelebt werden und in Queeren beziehungen oder Poly-Beziehungen muss ganz viel mehr hinterfragt werden, weil es überhaupt noch gar kein Konzept irgendwie gibt.

00:24:26: Und dadurch ist eben auch die Frage von wie handele ich eigentlich eine Beziehung aus?

00:24:32: Wie lerne ich eigentlich wo ne Grenze ist?

00:24:37: Wo habe ich denn eigentlich Raum dass ich mit vier Partnerinnen komme?

00:24:45: Also wo das nicht... gewertet wird und wo das nicht auf einmal hierarchisiert wird oder wo nicht die Frage kommt, wer hat denn hier den männlichen Part in der Beziehung?

00:24:57: Das ist halt, dass es die Lebensrealität wenn wir nicht queeren in Räumen sind.

00:25:03: Und daher braucht es eben diesen Schutzraum des queere Lebensrealitäten als Standard gesehen werden so und daher braucht es eben schon auch die Abgrenzung.

00:25:26: Ja, danke dass ihr das nochmal so erklärt und reingebt.

00:25:30: Und ich so denke klar, wir alle wissen es gibt Erziehungsberatungsstellen und wenn ich nicht erziehende bin, ähm...erziehende Personen bin dann gehe ich da nicht hin.

00:25:42: Es gibt paar Beratungsstellen und wenn Ich bisher für mich noch keine Paar Beziehung gelebt habe Dann werde ich da wahrscheinlich nicht hingehen außer vielleicht Wenn ich den großen Wunsch habe das zu verändern könnte da eine Unterstützung bekommen.

00:26:03: Und ... Eine queere Beratungsstelle muss aber erklärt werden, wieso die quasi nicht für alle da ist.

00:26:12: Dabei steht sie doch so vielfalt und Diversität und so.

00:26:17: Wieso können dann gar nicht alle hin?

00:26:20: Ich finde das total wertvoll, dass wir das auch hier nochmal hervorheben Und es schafft ja auch Arbeitsplätze für Menschen, die vielleicht in so einer klassischen Lebensberatungsstelle das Gefühl haben.

00:26:43: Auch mit ihrer eigenen queeren Lebensrealität da nicht richtig rein zu passen oder so?

00:26:51: Ja!

00:26:51: Das war auch ein großer Punkt warum wir das genau so geframed haben von und für queere Menschen Und das ist auch vielleicht noch mal so ein bisschen anzuknüpfen.

00:27:03: Auch der Wunsch, dass die Angebote finanziert werden und deswegen arbeiten wir da ganz viel dran oder mache gerade unsere Angebote mit einer ganz niedrigen Teilnahmegebühr um eben eine Zugänglichkeit zu schaffen weil es eben genau für marginalisierte und mehrfach marginaliserte Menschen gar nicht einfach ist, sich einen teuren Workshop zu leisten oder auch Beratungen zu leisten.

00:27:32: Und wir da gerade so gut wie möglich versuchen das zu schaffen, dass so viele Angebote wie möglich irgendwie mit einer geringen bis kostenlosen Finanzierung möglich sind Weil wir das für total wichtig halten, um Prozesse anstoßen zu können.

00:27:52: Um dass eben nicht als so ich leiste mir das mal sondern ich habe einfach eine Zugänglichkeit und gerade in der Community wo sich so viele Menschen treffen die eben genau was gerade angesprochen hat das vielleicht irgendwie im Arbeitsleben mehr Schwierigkeiten haben auch mehr Kosten haben einen Kinderwunsch zu erfüllen Operationen zum Beispiel sich finanzieren müssen.

00:28:23: Wer gibt es?

00:28:24: Genau, gibt es einfach auch eine finanzielle Frage und das ist irgendwie auch ein großer Wunsch die wir verfolgen und wir hoffen dass wir das schaffen so finanziert zu kriegen dass wir es anbieten können.

00:28:37: Und welche Person müsst ihr jetzt hier zuhören, die euch beide hört und sagt Jo da melde ich mich mal.

00:28:45: Also wer könnte euch Räume oder Möglichkeiten-Räume öffnen?

00:28:57: Ja Menschen, die Zugänge zu Räumlichkeiten haben in Berlin Ja, die Entscheidungstragen der Menschen sind.

00:29:08: Weil sie auch die Entscheidungen fällen können oder da ja eine gewisse Machtposition haben und ja vor allem auch sehen was wir damit schaffen wollen.

00:29:27: ich glaube das und auch dahinter stehen also die Agency auch dafür mitbringen Das wäre natürlich genial Ja, oder auch eine Gruppe von Menschen.

00:29:39: Also es kann sich ja auch... Vielleicht gibt es eine Person die ein Projekt besonders sich wünschen würde und sagt da würd ich mit finanzieren?

00:29:53: Und dann würden wir gucken ob wir auch Lust haben auf das Projekt und dass dann irgendwie gemeinsam entstehen lassen.

00:29:58: Das ist ja immer nur eine Option.

00:30:03: Schlussendlich bedeutet das Machen wir auch gerade, vernetzen uns gerade ganz viel in Berlin und schauen wo so die Möglichkeiten stehen.

00:30:13: So ein Projekt irgendwie entstehen zu lassen haben da auch viel Unterstützung das muss ich sagen.

00:30:18: also da sind wir wahnsinnig dankbar.

00:30:21: wie bekommen wir geheißen werden sozusagen als Projekt und auch wie schnell uns auch eben so Finanzierung ermöglicht worden ist, um schon die ersten Projekte zu machen.

00:30:39: Und trotzdem sind das die ersten Schritte weil dieses ganze Konzept erst funktioniert wenn es auch diese Räume gibt wo Menschen kommen können und genau und irgendwie schon auf der Wunsch.

00:30:55: wir haben gerade darüber geredet Berlin hat viele Angebote und da gibt es sehr viel.

00:31:04: Ja, es gibt sehr viel und ist sehr gewalt in der Mitte von Berlin.

00:31:09: Und schauen wir aber so ein bisschen hinter die Ringbahn nach draußen, gibt das sehr wenig.

00:31:16: Mein persönlicher Bezug ist zu Triptoköpenik.

00:31:22: Es gibt ein paar Projekte, die eine Initiative aus der Community sind und trotzdem einen Platz wo sich all diese Menschen treffen können gibt es nicht.

00:31:33: Es gibt ein queeres Jugendzentrum, das Café Köpenick aber es gibt wenig Raum um da irgendwie zusammenzukommen und sich auch zu kennen.

00:31:45: also ich sehe immer mal wieder Menschen die ich als Queer lesen würde denken achso du bist auch da ja aber wo treff ich dich denn eigentlich im Bezirk?

00:31:56: Und das wäre total schön.

00:31:58: Das heißt jetzt nicht genau, sondern betrifft du Köpenik gut in Kontakt, genau.

00:32:04: Aber erst mal sind wir irgendwie offen und gucken wo es uns hin versteckt.

00:32:09: Schön!

00:32:10: Ja jetzt haben wir so über den Rahmen gesprochen oder auch die Bedingungen, die wichtig sind um einen Zentrum zu realisieren.

00:32:26: Ich hätte Lust mit euch auch nochmal reinzuschauen in die inhaltliche Arbeit und zu hören ja hier auch Menschen zu, systemisch beraten und von daher habe ich so Lust vielleicht auch noch mal zu hören was ja, was macht ihr?

00:32:46: Was sind vielleicht so Lieblingsmethoden mit denen ihr gute Erfahrungen macht oder was sind so Headlines aus euren Workshops?

00:32:56: also wie kann ich mir eure Arbeit ganz konkret vorstellen.

00:33:03: Ich musste gerade!

00:33:07: Also ich spreche jetzt mal so erstmal vorbei.

00:33:09: Ich hatte so ein Herzensimpuls gerade und habe mich, hab gerade an unser letztes Arbeitstreffen... also wir sind privat auch sehr verbunden miteinander aber wir haben auch eine klare, ne?

00:33:22: Es gibt Arbeitszeit- und Privatzahl.

00:33:26: Genau in unserer Arbeitszeit beim letzten Treffen sehe ich uns wie wir da sitzen und so richtig ...also wir werden einen Workshop einen Workshop durchführen zum Thema Grenzen halten.

00:33:39: Also nicht nur die Frage von wie kann ich Grenzen für mich erkennen, erspüren und setzen sondern auch was passiert eigentlich wenn... Auch das ging über vielleicht gar nicht so erfreut auf die Grenze reagiert und wie ist es möglich das zu halten?

00:33:51: Und dann haben wir da richtig... Da sind wir richtig reingegangen!

00:33:55: Da haben wir getüftelt methodisch.

00:33:58: Ich glaube, wir sind beide vom Typus her.

00:33:59: So würde ich jetzt mal so behaupten, dass wir uns dann so haben wir was aus der Methodik?

00:34:05: Dann haben wir da etwas rausgepackt also das da so eine Vermischung oft stattfindet.

00:34:11: Wir haben jetzt genau für den, also natürlich wird nicht zu viel gespoilert.

00:34:15: Aber jetzt für die Nächsten gibt es auch Aufstellungsanteile drin, Anteilsarbeit.

00:34:20: Also da ist... Genau als ich zum Beispiel, ich mag es total gerne mit an Teilen zu arbeiten.

00:34:26: Ich finde das immer sehr schön.

00:34:28: Das sind meine Lieblings... Part oder einer meiner Lieblingsparts, ich mag auch zum Beispiel narrativ zu arbeiten.

00:34:37: Aber genau da hat er mich jetzt gerade so tüfteln sehen, so methodisch und genau das ist natürlich ein Workshop der noch stattfinden wird Und es bei uns auf jeden Fall auch.

00:34:48: alles ja auch in den Anfängen.

00:34:50: Das heißt wir sind grade auch sehr am experimentieren und ausprobieren und jede Gruppe ist ja auch anders.

00:34:55: Aber wir haben auch schon zwei Workshops und ein Seminar, einen zweiten Seminar durchgeführt.

00:35:01: Und genau da stand ich noch hinter mir um das zu teilen!

00:35:05: Achso?

00:35:08: Überraschst du mich ganz kurz?

00:35:10: Was ist das?

00:35:10: Sorry.

00:35:10: Das kann ich ja weiter machen.

00:35:13: Mach doch mal weiter, ich bin immer voran.

00:35:15: Okay.

00:35:17: Genau, also zu denen... Wir hatten Workships Angeboten zu dem Thema Grenzen kennen und setzen.

00:35:25: Und ja, es ist also vielleicht vom Grundsatz her natürlich schön wenn das erstmal in so einem Workshop Setting da kommen Menschen meistens... in eine Gruppe, wo sie niemanden oder wenige kennen.

00:35:45: Das geht dann drei Stunden und da ist natürlich die Frage okay was?

00:35:48: wie kann das Ganze aufgebaut werden?

00:35:49: Und wir können auch Anteile aus systemischen Techniken genutzt werden, die aber jetzt vielleicht nicht so extreme die Tiefe kämen und dass man nicht mehr aufgegriffen werden kann.

00:36:01: Dafür haben wir, musste ich zum Beispiel gerade an den Grenzen mit Durchmischkompass denken Moment, ich könnte passen.

00:36:11: Wenn ich mir das so auf die Kanne schreiten würde, vielleicht habe ich das auch irgendwo gesehen und mit... Also, ich hab' ihn nicht wiederbefunden auf jeden Fall.

00:36:19: Ich habe ihn gesehen da noch.

00:36:21: Na ja, wo es darum geht um sich selber besser zu kennen?

00:36:28: Und es hat mir total geholfen, um zu wissen Wie gehe ich eigentlich in Beziehungen und was sind eigentlich Räume, die für mich selber schützen muss?

00:36:39: Und es geht darum zu sagen Es gibt ein... In einer Beziehung.

00:36:45: Ich schaue mir eine Beziehungsahn und es gibt einen unverhandelbaren Raum für mich.

00:36:50: Da sind Sachen drin, die mir so wichtig sind wo ich Eigentlich keine Kompromisse geben muss und das bedeutet aber auch dass ich meine Grenze sehr klar setzen muss und sie auch sehr gut schützen immer wieder angegriffen werde, das hört sich so gemein an.

00:37:06: Immer wie über diese Grenze gegangen wird, wird es bei mir immer eine Verletzung auslösen weil dieser Raum eben so wichtig ist für mich damit ich da irgendwie gut und sicher in dieser Beziehung sein kann.

00:37:21: und dann kommt der nächste Kreisturm herum.

00:37:24: man kann das auch kleinteiliger machen.

00:37:31: da gibt es einen Raum, wo Konsens gefunden werden kann und verhandelt werden kann.

00:37:36: Und das ist auch manchmal schwierig, Grenzen zu setzen weil die ja auch irgendwie wichtig sind und da braucht noch viel Kommunikation.

00:37:44: aber es ist einfacher da so ein bisschen Fluide zu gucken was denn gut funktioniert.

00:37:50: und dann gibt es den nächsten Raum wo's um Sachen gibt wo ich relativ frei sein kann.

00:37:56: Wenn wir hatten jetzt auf die Frage so, oh Gott und dann habe ich diese Grenze.

00:38:00: Und dann ist sie so riesig!

00:38:03: Ich schaffe das gar nicht zu setzen.

00:38:04: Dann geht doch erstmal in diesen ganz Außenbereich wo es um vielleicht relativ einfache Themen geht.

00:38:10: und mal so zu üben wie fühlt sich das denn an?

00:38:14: Zu sagen, ich möchte heute mit dir nicht Abendessen oder so... Und da ist es aber leichter, weil's noch nicht in diese Kernbereiche geht.

00:38:24: Sondern das ist einfach mal ein Ausprobieren.

00:38:27: Wie setze ich denn eigentlich eine Grenze?

00:38:29: In welchen Bereichen ... Ist es wichtig auch mal allein zu sagen, dass es nicht so schwierig war, was nicht so nah an mich rangeht und... Ich fände das ganz hilfreich, sich unter diesen Aspekten Beziehungen anzugucken.

00:38:47: Ich fand es auch ganz spannend weil von Teilnehmenden war Armein nicht verhandelbarer Raum ist in jeder Beziehung gleich und ich habe dann gesagt ah ja bei mir nicht gleich.

00:38:57: Bei mir ist es schon auch unterschiedlich, je nah wie nah eine Beziehung ist und so kann der auch irgendwie ganz unterschiedlich genutzt werden.

00:39:06: oder wir haben auch ganz viel mit zu Post-its gearbeitet damit die Menschen das alles nochmal ein bisschen hin und her schieben können weil manchmal fällt ja immer auf dass dann noch gar nicht mehr so verhandelt war.

00:39:14: wenn ich da ein bisschen länger drüber nachdenke genau und Ich würde sagen es gibt viele Methoden Die einfach schon da sind auch sehr gut funktionieren für Queers, aber auch Beziehungsaushandlungen.

00:39:34: Und die Frage ist ein bisschen mehr von mit welcher Sprache und mit welchem Verständnis werden sie genutzt?

00:39:44: Also genau gibt es vielleicht viele Tools zur Beziehungsaushandlung, die aber eben monogamme Paare ausgedeckt sind.

00:39:57: Wie mache ich denn daraus ein Pulli-Konzept?

00:40:00: Funktioniert es dann noch oder wird's da ganz wirre, oder so?

00:40:04: Da muss ich dann irgendwie eine andere Methode mit einfließen lassen damit das wieder funktioniert und ich glaube ist es ein bisschen ein Spielen und Ausbrutwien was funktioniert eigentlich gut?

00:40:18: oder eben genau mit welcher Sprache gehe ich?

00:40:20: gerade wenn der klares Familienkonzept haben, kommen vielleicht eben so Fragen auf.

00:40:30: Es gibt vier Elternteile.

00:40:33: Was ist denn ... Kann ich mir eigentlich Kinder frei nehmen wenn das Kind krank ist?

00:40:39: Auf der Arbeit?

00:40:40: und dann ist das eben vielleicht ein einen Konzept, was irgendwie aufgebaut werden muss oder vielleicht auch ein Schokorelle angeguckt wird.

00:40:48: Wer übernimmt denn eigentlich welche Parts in der Familie?

00:40:53: Fühle ich mich eigentlich in einer Hierarchie die vielleicht auch gesellschaftlich in dieses Familienmodell reinfließt und dafür eine Gefühl zu haben und nicht vielleicht die eigene Brille aufzusetzen sondern mal zu sagen Ich setze die ab sondern hören mal, was die Menschen sagen und da ganz viel auch so.

00:41:14: welche Sprache wird benutzt.

00:41:18: Welche Bezeichnungen?

00:41:21: Weiß nicht, ich habe ja viele Elternteile.

00:41:25: Ich nehme jetzt einfach mal Mama, Mami vielleicht Papa geben oder so.

00:41:32: Also es ist ein bisschen die Frage von... Welche Sprache wird eigentlich von den Menschen selber gemutzt und mit welcher Brille schaue ich da drauf?

00:41:42: Und nehme mich die eigentlich ab und gucke wirklich einfach nur darauf, was die Menschen mir irgendwie bieten.

00:41:48: Dann kaufe ich aber eben auch das Wissen der gesellschaftlichen Realität in der gerade gelebt wird.

00:41:57: Da komme vielleicht wieder ein Punkt vom Anfang von es braucht eben schon das Wissens dahinter, was das bedeutet dass es eben nicht ganz einfach ist zu sagen, ich kriege jetzt ein Kind.

00:42:12: Ich nehme mir einfach kindfrei.

00:42:18: wer finanziert hier eigentlich wen mit?

00:42:20: und da gibt's eben ganz viele Punkte die ausgehandelt werden müssen im Inneren aber eben halt auch von außen Repressionen erfahren mitgedacht werden.

00:42:34: Und ich glaube, das ist auf jeden Fall aus meiner Erfahrung ganz schlimmer Punkt wenn ich die ganze Zeit im Erklären bin wie meine Realität ist und dann fange ich an mich zu verschließen und ich glaube wenn der Raum sozusagen eröffnet wird und schon so ein Grundwissen da ist Das wird sofort gespürt.

00:43:00: Also ich spüre das, wenn ich bei Ärzte-Personen bin und die Person mich richtig aufruft, bin ich sofort entspannter.

00:43:08: Das sind ganz kleine sprachliche Momente, die total wichtig sind um einen sicheren Raum zu schaffen.

00:43:19: Und ich habe das Gefühl, wenn Ich dir zuwürre kann dass sich auch in mir etwas entspannt und ich so denke du sagst es nicht nur, sondern so du verkörpers das jetzt jedenfalls in meiner Wahrnehmung dieses wenn Menschen ganz viel erklären müssen.

00:43:40: oder sich erklären, oder auch Fakten liefern.

00:43:44: Dann sind wir ja häufig nicht so richtig angebunden an unser inneres Erleben dann fühlen wir unseren Körper nicht so stark Wir tauchen mich so rein von okay wie sitze ich jetzt hier eigentlich gerade?

00:43:58: Oder wie atme ich und so Und ich hatte grad das Gefühl dass du einen Raum aufmachst für Ich darf mich da hinein entspannen weil du weißt, wie es geht in einer systemischen Haltung des Nichtwissens.

00:44:18: Ja, ja.

00:44:19: Bin ich spannend und das muss dich gerade mal ganz kurz benennen, wie's mir damit gerade geht?

00:44:25: Danke!

00:44:29: Ich würde auch gerne noch etwas sagen zu dem methodischen Genau, weil ich auch so gedacht hatte ist es ja auch zu spannend mit dem Wissen was das gibt.

00:44:42: Also auch gerade so queere Lebensrealitäten oder auch andere Beziehungsformen und sich damit auseinandersetzen.

00:44:48: also zum Beispiel wenn ich mir überlege wie viele Kommunikationsskills also was ich da dazu lernen durfte aus der nicht monogamen community vor allem muss sich ehrlich sagen auch aus der englischsprachigen weil das ist einfach sehr viel.

00:45:05: da gibt es sehr viele literatur podcast als studien da ist wirklich einiges da und dass es muss ich sagen das ist total schön weil es da einiges gibt super gut mit der Systemik verbinden lässt und das macht total Spaß.

00:45:21: Ich glaube, dass meinte ich auch mit dem Trüfteln So die systemischen Tools, die wir im Rahmen der Ausbildung gelernt haben.

00:45:30: Die systemische Haltung und dann gibt es noch bei uns natürlich auch aus der beruflichen Praxis, aus der sozialen Arbeit.

00:45:37: Wir sind beide Sozialarbeiterinnen da kommt natürlich viel rein.

00:45:42: Dann gibt es eigene Erfahrungen aber auch Wissen zu Queren-Lebensrealitäten Beziehungen und Kommunikation spinnt sich dann meistens so ein Methodennetz.

00:45:57: Und ich mag es auch total gern, dass sich das ein- und mit dem anderen bedingt zum Beispiel... Also es wäre jetzt aus meiner Sicht eine zirkuläre Frage.

00:46:04: Wir haben in dem Workshop zum Thema Grenzinsätzen zum Beispiel auch die Frage von was Hinterdichtern daran grenzen zu setzen?

00:46:10: Was sind das Perspektive?

00:46:11: Die werden aber in der Gruppe geteilt aufgeschrieben.

00:46:14: also Es muss dann gar nicht so viel dazu erklärt werden sondern sie werden benannt und in den Raum gegeben.

00:46:20: Das ist jetzt so auch die erste Erfahrung irgendwie.

00:46:24: Also das ist natürlich taff, dass zu sehen was alles daran hindert und gleichzeitig aber auch zu sehen ach das hindert dich auch mich hindert es auch oder ah das kenne ich von einer Person die hindert das mir Grenzen zu setzen oder sowas also das mal aufzumachen was total spannend und würde sich empfinden als eine zirkuläre Frage.

00:46:47: Und gleichzeitig werden wir auch im September einen Workshop anbieten zu dem Relationships Morg Asport.

00:46:56: Das kommt aus der Beziehungsanarchie und das ist total schön, weil ich finde es ist eigentlich total systemische Methodik oder ein systemisches Tool besser gesagt.

00:47:07: Indem es darum geht sich eine Beziehung anzuschauen und zu schauen was teilen wir miteinander?

00:47:10: Oder was teilt man nicht miteinander?

00:47:13: Freundschaftliches, körperliches, sexuelles, romantisches, kollegiales.

00:47:17: Kreativ ist alles was eine Beziehung, was man sozusagen in einer Beziehungen miteinander tut, lebt, miteinander erfährt kann da Raum finden.

00:47:28: und dadurch dass es sehr so verschiedene Aspekte sind als ob es einen Raum gibt, um ein ganz Beziehungssystem eigentlich so zu zeigen.

00:47:38: Du kannst ja da noch bestimmte Bereiche angucken.

00:47:40: nochmal genauer, keine Ahnung wenn man merkt zu einem unsere Beziehung ist das Thema wie regelmäßig sehen wir uns Thema.

00:47:47: Da kann man da richtig reingehen, sieht aber hey!

00:47:50: Keine Ahnung ich fühle mich total wenn wir uns sehen dann... Ich liebe es dass wir kreativ miteinander sind so ne?

00:47:56: Dann hat man das auch gleichzeitig dastehen.

00:47:59: und das ist was das mag ich total gerne und für mich voll spannend weil es eigentlich nicht also soweit ich weiß nicht aus einer systemischen Halb- oder aus einem Systemischen Fach-Community oder Ansatzdanken kommt aber trotzdem sehr systemisch oder gut in der Systemik einsetzbar ist.

00:48:20: Und ja, das ist sozusagen dieser Mix wenn es um so dieses inhaltlich Methodische geht mit natürlich der Haltung die du gerade auch sehr schön beschrieben hast und sehr treffend was dann so vereint diese Arbeit macht und genau.

00:48:39: Und vielleicht auch noch ganz kurz dazu, wie sind wir zum Thema Grenzen halten gekommen?

00:48:43: Das kam eigentlich bei eine teilnehmende Person zu uns, kamen bei einem unserer ersten Workshops im Thema Grenzensetzen und gesagt hat hey, wie ist es eigentlich mit Grenzenhalten das wäre für mich eine Anschlussfrage.

00:48:54: Dann haben wir jetzt ja genial dann können wir da weiter machen.

00:48:57: also kommt auch wenn dann Impulse von den Teilnehmern kommen natürlich super weil wir dann auch wissen dass sind die Themen die dann noch anschließen die wir vielleicht jetzt gerade gar nicht mitgedacht hätten und gleichzeitig da auch weiter machen können.

00:49:11: Ja, ich hab das Gefühl also so dieses jedes Angebot wo wir zusammenkommen kommen wieder neue Ideenpule raus.

00:49:20: Das ist total schön und es spricht ja auch ein bisschen für das Konzept von.

00:49:24: eine Community kommt zusammen und auf einmal haben wir eine Frage gestellt und danach sind fünfzehn Neue in der Band und daraus halt irgendwie weiterzumachen und zu gucken, ah das gibt es auch noch, das ist irgendwie auch noch interessant.

00:49:42: Und was eben passiert?

00:49:43: Und wo ich ehrlich gesagt wahnsinnig berührt jedes Mal wieder bin bei jeder einzelnen Person ist dass sich Menschen wieder bei Sachen von uns anmelden.

00:49:55: Ich habe dann so in mich gegangen und dachte mir so, wann hab' ich das denn gemacht?

00:49:59: und auch wenn ich den Work Show richtig gut war, wann habe so berühren zu merken, dass Menschen wiederkommen.

00:50:08: Weil vielleicht auch ein Thema aufgegriffen wird was eben da angestoßen wurde oder was eine Frage aufgeworfen hat.

00:50:15: und ähm ja dann bin ich also saß manchmal vor dieser Anmeldelis und hab die angeschrat und dachte mir so wow du kommst wieder!

00:50:25: Ich bin wahnsinnig dankbar und ich bin wahnsinnig berührt davon.

00:50:33: Schön, wenn ich euch so zuschaue und Seliana du nimmst so deine Hand.

00:50:38: Und ich sehe eigentlich wieder so Figuren auf einem Brett positionierst was es da gar nicht gibt.

00:50:45: aber so... Ich glaube das deutlich geworden ist dass systemische Tools richtig cool funktionieren überall.

00:50:53: Ich setze mich dafür ein, dass die überall gut funktionieren.

00:50:57: und das gerade das was ihr jetzt noch mal beschrieben habt dieses Tüfteln, dieses Modellieren, dieses Zusammenfügen.

00:51:05: Dass wir das immer wieder tun sollten weil ich mich auch sehr dagegen ausspreche zu sagen so geht die Methode So steht das da in der Methodenbeschreibung und so macht man das.

00:51:19: Weil ich denke, ja es ist eine Person die das für sich aufgeschrieben hat und für andere und das als dienlich empfindet.

00:51:28: aber ich sage manchmal auch sowas wie Ich mache keine Methode zweimal auf die gleiche Art und Weise weil ich mich selber immer mit ins Spiel bringe Und ich hatte gerade eine große Freude, euch dabei zuzuhören wie ihr euch selber mit ins Spiel bringt.

00:51:49: Wenn ihr nochmal so auf unser Gespräch drauf schaut und vielleicht auch so ne Idee hattet was ihr hier heute gerne sagen wolltet und was ihr jetzt gesagt habt Was ist jetzt grad noch da?

00:52:05: Was hier in den Raum darf.

00:52:08: Und ich habe auch nochmal das Bedürfnis zu sein, wir sprechen von Raum und Raum.

00:52:13: Also Raum ist dieses Momentum von etwas entwickelt sich in einem bestimmten Raum oder Gefäß aber ihr sucht auch echte Räume im Büro und Immobilien oder vier Wände, was ein Zuhause für Haus B sein kann.

00:52:36: Nicht dass die Menschen das beides in einen Pott werfen.

00:52:41: also es geht schon um Räume und Umräume.

00:52:46: Genau!

00:52:48: Da doppelt sich alles im Verständnis.

00:52:54: Worauf schaue ich gerade?

00:52:58: Ich fand es irgendwie gerade auch hier schön, um auch nochmal den Raum zu benennen.

00:53:04: Aber noch mal Raum zu bekommen diese Themen anzusprechen weil ich sie für unglaublich wichtig halte und dahinter schon auch viele Kämpfe stehen die irgendwie gekämpft werden müssen.

00:53:22: und eben genau dafür braucht das Räume, wo sich erholt werden kann und wo zusammengekommen werden kann.

00:53:31: Und geteilt werden kann was gerade so bewegt.

00:53:41: Um nochmal auf die Systemik zu gucken... Mir ist es irgendwie noch mal wichtig zu sagen auch Wer kriegt eigentlich Raum in der Systemik und aus welchen Perspektiven ist gerade Literatur überhaupt da?

00:54:02: Und ich mir wünschen würde, dass das mehr aufgebrochen werden wird.

00:54:08: Das noch mehr Perspektive reinkommt!

00:54:10: Wir regen jetzt sehr aus einer Queer-Perspektive aber wir müssen schon auch einen intersektionalen Verständnis darauf gucken, wo sind irgendwie schwarze Perspektiven?

00:54:21: Wo sind Perspektive von Menschen mit Behinderung.

00:54:26: Es gibt einfach ganz... Ich habe jetzt nur ein paar genannt, ich möchte jetzt hier nicht die ganze Reihe aushalten.

00:54:32: Aber ich finde es gibt ganz viele Perspektives, die kaum Raum kriegen und eben auch kaum die Möglichkeit bekommen diese zu zeigen.

00:54:41: Und da würde ich mir sehr wünschen dass die Systemik sich öffnet und das auch mehr Raum und mehr Gespür für ist, weil wir schon in der Ausbildung mitbekommen haben.

00:55:01: Dass die Menschen, die selbst betroffen waren aus verschiedenen Gründen sehr kämpfen mussten um ihre Perspektiven sichtbar zu machen gibt die Systemik her als Grundlage und dafür braucht es aber eben auch ein Zutun, dass diese Machstrukturen aufgelöst werden und andere Perspektiven reinkommen können.

00:55:30: Das ist glaube ich noch etwas was mir wichtig ist noch mit reinzugehen.

00:55:35: Ich würde an der Stelle anknüpfen und sagen oder falls also auch ein ganz starkes Plädoyer dass da es noch weitergeht, noch weitere Beiträge, Fachbeiträge kommen oder Handbücher.

00:55:55: Also alles was in die Richtung geht und das können andere Formate sein also ich finde auch Podcast.

00:56:03: Ich muss auch sagen, ich habe auch einige Folgen von euch gehört und hab sehr viel daraus mitgenommen.

00:56:08: also das ist total schön und es ist auch ein total schönes Medium um das irgendwie gut mitzunehmen hat mir dann auch, ah ja, das ist von der Person, das fand ich auch immer total gut zu wissen so ab und wo sind wir da gerade methodisch?

00:56:20: Wo kann ich da nochmal weitergucken und dabei auch von euren Erfahrungen zu hören dass das war... Das ist sehr schön auch von dem personen die ihr eingeladen habt.

00:56:31: Genau, und ich glaube da gibt es ja einen Apparat oder für mich ist das tatsächlich eine Hauptquelle.

00:56:37: Also der Podcast ist für mich wenn ich eine systemische Frage habe aktuell auch ein.

00:56:42: Ich gucke mal was ihr dazu habt.

00:56:44: Gibt es da etwas?

00:56:44: Weil ich dann das Gefühl hab, ah das ist auch aktuell!

00:56:48: Das ist irgendwie gut zugänglich.

00:56:52: Genau, würde mir wünschen dass es da noch weitergeht und ich weiß nicht vielleicht gibt das ja auch die Möglichkeit vom DSF oder so das mit zu fördern weil natürlich das eine ist ja dass es den Raum gebt ob das anderes ja auch haben.

00:57:08: Die Leute die Kapazitäten das zu machen oder da was dazu zu schreiben oder zu veröffentlichen oder wie funktioniert das?

00:57:17: Und vielleicht gibt es da auch die.

00:57:19: Ich weiß jetzt nicht, aber dass das irgendwie mit zu unterstützen, vielleicht groß, mal eher größer auch liegt und dass es geht.

00:57:31: Aber sonst ja... Und ich muss sagen, ich bin sehr dankbar für unseren Raum, für das Gespräch.

00:57:43: Ich mag deine Fragen, ich finde das sehr ... Das ist einfach auch sehr wertschätzend irgendwie so meines Subteils zu können.

00:57:52: Was wir da vorhaben und was uns dazu bewegt.

00:57:54: Und dann auch Fragen dazu gestellt zu bekommen noch mal die auch nochmal gut Dinge beleuchten.

00:57:59: Das hat mir sehr gefällt einfach sehr gut.

00:58:03: Und das ist das, was du jetzt gerade mitfiel.

00:58:05: Ich dachte, es fühlt sich auch voll wertschätzender an, diesen Raum zu bekommen!

00:58:09: Also das ist auch einer.

00:58:13: Vielen Dank.

00:58:14: Danke auch, dass ihr den Raum betreten habt.

00:58:17: also weil es ist ja immer eine Co-Kreation und ich glaube das was ich mir wünsche ist Menschen immer wieder für bestimmte Dinge zu sensibilisieren.

00:58:32: Kalle hatte das Beispiel, glaube ich von der Brille die dann auch immer mal wieder abzunehmen und bei mir ist es so dass ich ganz viel mit dem Bild der Brilla arbeite.

00:58:43: Und sage lasst uns mal bestimmte Brillen absetzen aber auch bestimmte brillen aufsetzen zu sagen, vielleicht mal für einen Monat nur eine Brille aufzusetzen.

00:59:02: Von allen Menschen sind traumatisiert und mal ein Monat die Brille auszusetzen, Trauma.

00:59:10: das wird jetzt aber auch echt ein bisschen überhöht oder so.

00:59:14: ich lege die Brilla mal ab Und ich hoffe einfach, dass durch unser Gespräch was auch als sehr wertschätzend empfunden habe Menschen so eine queere Brille aufsetzen und sagen, ich guck mal wo erkenne ich auch Lebensrealitäten.

00:59:32: Wo gucke ich auch aus einer vielleicht normativen tradierten Brille?

00:59:40: Und wo hab' ich auch Lust sie abzusetzen und damit zu spielen für alle Bereiche, die uns ja egal in welchem Arbeitskontext wir mit Systemik unterwegs sind beschäftigen immer mit Brillen zu spielen.

00:59:58: Das ist auf jeden Fall etwas was mich antreibt.

01:00:03: Danke fürs Gespräch!

01:00:05: Ja danke dir!

01:00:06: Vielen vielen Dank sehr gerne.

01:00:10: Ja, das war's mit der Folge.

01:00:11: Was nimmst du aus dieser Folge für dich mit?

01:00:14: Du findest die Kontaktdaten von Carla und Celiana in den Show-Notes.

01:00:18: Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast dann schreib uns gerne eine Mail an.

01:00:22: erdbefrischeundteppichäpfel at web.de Oder auf Instagram.

01:00:26: da findest du zu der aktuellen Podcastfolge einen Instagram Post!

01:00:35: Check unbedingt die Show Notes zu dieser Podcastfolge aus.

01:00:39: Und in zwei Wochen geht es dann mit einer neuen Folge weiter, wir freuen uns wenn du dann wieder rein hörst.

01:00:46: bis dahin!

01:00:47: Join the next level.

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